Sinai Ägypten gibt Tötung von IS-Kommandeur bekannt

Die ägyptische Armee meldet einen Erfolg im Kampf gegen den Sinai-Ableger des IS: Bei einem Luftangriff seien der Chef der Gruppe sowie 45 weitere Mitglieder getötet worden.
Sinai-Halbinsel

Sinai-Halbinsel

Foto: STRINGER/ AFP

Die ägyptische Armee hat nach eigenen Angaben den Anführer des Ablegers der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) auf der Sinai-Halbinsel getötet. Abu Duaa al-Ansari sei bei einer Serie von Luftangriffen nahe der Stadt Arisch getötet worden, wie ein Armeesprecher auf Facebook mitteilte. Wann der Einsatz stattfand, ist unklar.

Mit ihm seien 45 weitere Mitglieder der Gruppe getötet worden. Demnach wurden auch Waffen und Waffenlager zerstört. Von der Extremistenorganisation gab es zunächst keine Stellungnahme.

Der IS-Ableger auf dem Sinai wird für zahlreiche Anschläge verantwortlich gemacht. Hunderte Menschen, darunter viele Polizisten und Soldaten, starben in den vergangenen Jahren durch Anschläge der Gruppe. Ausländische Besucher meiden inzwischen die einstige Touristenhochburg.

Im vergangenen Oktober war ein Airbus der russischen Gesellschaft Metrojet über dem Sinai abgestürzt. Alle 224 Insassen wurden dabei getötet. Russland und westliche Staaten gehen davon aus, dass die Maschine durch einen Bombenanschlag von Extremisten zum Absturz gebracht wurde.

asa/Reuters/AFP/AP
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