Isabelle Prime Französische Geisel im Jemen befreit

Sechs Monate befand sich die französische Entwicklungshelferin Isabelle Prime im Jemen in der Gewalt von Entführern. Nun hat Präsident François Hollande ihre Freilassung verkündet.

Isabelle Prime: Glückliches Ende einer Entführung
AFP PHOTO / LINKEDIN

Isabelle Prime: Glückliches Ende einer Entführung


Die französische Entwicklungshelferin Isabelle Prime ist nach sechs Monaten in Geiselhaft im Jemen freigekommen. Das hat Präsident François Hollande in Paris mitgeteilt.

Die Frau war am 24. Februar gemeinsam mit einer einheimischen Übersetzerin in Jemens Hauptstadt Sanaa verschleppt worden. Die Dolmetscherin wurde kurz darauf freigelassen, und berichtete, von den Entführern geschlagen und schlecht behandelt worden zu sein.

Von der 30 Jahre alten französischen Geisel gab es zuletzt im Mai ein Lebenszeichen. Die Entführer veröffentlichten ein Video, in dem Prime den französischen Staatschef um Hilfe anflehte.

Wer hinter der Entführung steckt, ist unklar. Auch zu den Umständen der Befreiung machte der Élysée-Palast nur sehr vage Andeutungen. Ausdrücklich dankte Hollande Sultan Qabus, dem Herrscher von Jemens Nachbarland Oman für sein Mitwirken an der Lösung der Krise.

Prime soll in den kommenden Stunden in Frankreich landen.

syd/Reuters/dpa



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