Terrormiliz IS büßt weitere Gebiete in Syrien und im Irak ein

Der "Islamische Staat" verliert zunehmend an Boden: Laut Pentagon hat die Anti-IS-Koalition 45 Prozent des einst von der Terrormiliz im Irak gehaltenen Territoriums zurückerobert. In Syrien seien es bis zu 20 Prozent.

Irakische Soldaten
AFP

Irakische Soldaten


Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) muss nach Angaben des Pentagon weiterhin Gebietsverluste im Irak und in Syrien hinnehmen. Mittlerweile seien 45 Prozent des Gebiets, das der IS im Irak eroberte hatte, wieder zurückgewonnen worden, sagte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Peter Cook. In Syrien seien es zwischen 16 und 20 Prozent.

Zuvor hatte bereits der Sonderbeauftragte von US-Präsident Barack Obama für die IS-Bekämpfung, Brett McGurk, erklärt, der IS sei auf dem Rückzug. Die Terrormiliz habe große Teile ihrer Ölreserven und Bargeldbestände eingebüßt.

Der IS hatte im Sommer 2014 weite Regionen Syriens und des Irak erobert; im Irak stießen die IS-Kämpfer auf wenig Widerstand der Sicherheitskräfte, in Syrien nutzten sie das durch den Bürgerkrieg entstandene Chaos aus. In den von ihnen eroberten Gebieten proklamieren die Dschihadisten islamisches Schariarecht und verüben immer wieder Gräueltaten.

Seit August 2014 bekämpft eine von den USA geführte internationale Koalition den IS mit Luftangriffen, zudem bildet sie örtliche Milizen für den Kampf gegen die Extremisten aus. Mehr zum IS lesen Sie im Folgenden in unserem Erklärformat "Endlich verständlich":

aar/dpa/AFP



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