Kampf gegen IS US-Luftwaffe warnt vor leeren Munitionslagern

Mehr als 20.000 Bomben haben die USA auf den Islamischen Staat abgeworfen. Nun wird nach Angaben der Air Force die Munition knapp. Die Waffenproduktion müsse angekurbelt werden.
F-15E-Jagdbomber (Archivbild): Knappe Munition?

F-15E-Jagdbomber (Archivbild): Knappe Munition?

Foto: HO/ Reuters

Die US-Luftwaffe warnt, dass ihre Munition im Kampf gegen den "Islamischen Staat" zur Neige gehen könnte. 20.000 Raketen und Bomben haben die USA nach Angaben von Air-Force-Chef Mark Welsh in den vergangenen 15 Monaten im Kampf gegen die Terrormiliz verbraucht. Die Munitionslager leerten sich schneller, als sie wieder aufgefüllt werden könnten, sagte Welsh dem US-Fernsehsender CNN .

Der Air-Force-Chef fordert, die Waffenproduktion rasch anzukurbeln und die Finanzierung des Anti-Terror-Kampfs in Syrien und im Irak aufzustocken. Nur so könne man sicherstellen, dass man auch auf einen längeren Kampf vorbereitet sei.

Die USA hatten ihr Bombardement gegen den "Islamischen Staat" zuletzt verschärft. Die Munitionsvorräte seien inzwischen "unter unserer Zielvorstellung", teilte die Air Force mit. Für die Produktion sogenannter "Hellfire"-Raketen habe man bereits neue Mittel beantragt. Die Regierung müsse jetzt nicht nur die Finanzierung des aktuellen Kriegs sichern, sondern auch Mittel für "die Herausforderungen von morgen" bereitstellen, sagte Welsh.

Die neuen Angaben der Air Force zum Bombardement gegen den IS fallen in eine Zeit, in der Republikaner US-Präsident Barack Obama immer heftiger für seine Anti-Terror-Politik kritisieren. Besonders republikanische Präsidentschaftsbewerber werfen Obama vor, nicht hart genug gegen den IS vorzugehen.

ssu
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