Trump gratuliert Netanyahu zum Wahlsieg "Ein gutes Zeichen für den Frieden"

Das offizielle Ergebnis der Parlamentswahlen in Israel steht noch aus. US-Präsident Trump freut sich bereits über die voraussichtliche Wiederwahl von Premier Netanyahu. Auch aus Österreich kamen Glückwünsche.

US-Präsident Trump: "Zeichen für den Frieden"
AP/Pablo Martinez Monsivais

US-Präsident Trump: "Zeichen für den Frieden"


Bei den Parlamentswahlen in Israel sind fast alle Stimmen ausgezählt. Obwohl das offizielle Ergebnis noch nicht feststeht, ist davon auszugehen, dass Benjamin Netanyahu die Wahl gewonnen hat. Aus den USA und Österreich kamen bereits erste Glückwünsche.

US-Präsident Donald Trump begrüßte den sich abzeichnenden Sieg Netanyahus. "Ich möchte gratulieren", sagte Trump vor Reportern. Von dem voraussichtlichen Verbleib Netanyahus im Amt verspricht sich Trump nach eigenen Worten einen Schub für den US-Friedensplan im Nahen Osten. Viel ist über den Plan allerdings noch nicht bekannt.

Das Wahlergebnis verbessere laut Trump die Chancen zur Beilegung des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern. Netanyahu hatte allerdings kurz vor der Wahl die Annexion jüdischer Siedlungsgebiete im Westjordanland angekündigt, was den Konflikt mit den Palästinensern weiter anheizen dürfte.

Zwei Wochen vor der Stimmabgabe hatte sich Israels Premier mit Trump in Washington getroffen, dabei erkannte der US-Präsident die besetzten Golanhöhen als israelisch an. Trump hat zudem in Aussicht gestellt, dass er nach der Wahl seinen bereits mehrfach angekündigten Friedensplan zur Lösung des Konflikts präsentieren wird.

Österreichs Bundeskanzler gratuliert via Twitter

Auch Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat dem israelischen Regierungschef frühzeitig zu dessen Wahlsieg gratuliert. "Obwohl das offizielle Ergebnis noch nicht veröffentlicht wurde, ist eine Sache klar: Sie haben - einmal mehr - das Vertrauen der Menschen in Rekordzahlen gewonnen", schrieb Kurz auf Twitter. Er freue sich darauf, mit Netanyahu in Zukunft zusammenzuarbeiten, "zum Wohle der Menschen in Israel und der Menschen in Österreich", hieß es.

Die Likud-Partei von Netanyahu errang laut Hochrechnungen nach Auszählung fast aller Stimmen zwar ähnlich viele Sitze wie die Liste "Blau und Weiß" seines Herausforderers Benny Gantz. Zusammen mit anderen rechten Parteien käme Likud demnach aber auf eine Mehrheit von etwa 65 der 120 Sitze in der Knesset.

asc/dpa/Reuters/AFP



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