Jerusalem Rabbiner ein Jahr nach Anschlag auf Synagoge gestorben

Menschen in Jerusalem trauern um einen israelischen Rabbi. Der Mann lag seit dem Angriff auf die Synagoge im Stadtteil Har Nof im vergangenen Jahr im Koma. Nun ist er im Alter von 55 Jahren gestorben.

Trauernde nahe der Synagoge im Viertel Har Nof (im November 2014): Anschlag
AFP

Trauernde nahe der Synagoge im Viertel Har Nof (im November 2014): Anschlag


Vor rund einem Jahr wurde auf eine Synagoge in Jerusalem ein blutiger Anschlag verübt. Nun ist ein Rabbiner an den Folgen seiner damaligen Verletzungen gestorben.

Die Zeitung "Times of Israel" berichtet, Tausende Angehörige, Freunde und Mitglieder der strengreligiösen Gemeinde hätten am Vorabend an seinem Begräbnis teilgenommen. Der 55-jährige Chaim Rothman hatte im November 2014 schwere Kopfverletzungen erlitten, als zwei Palästinenser mit Axt, Messern und einer Pistole Betende in dem Gotteshaus im Stadtteil Har Nof angriffen. Seitdem hatte er im Krankenhaus im Koma gelegen, er verstarb am Samstag.

Mit Rothmans Tod stieg die Zahl der israelischen Opfer des damaligen Anschlages auf sechs. Die beiden Attentäter waren von Polizisten erschossen worden.

boj/dpa



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