Israel Selbstmordattentäter sprengt Bus in die Luft - neun Tote

Bei einem neuen palästinensischen Terroranschlag auf einen Linienbus in Nordisrael sind mindestens neun Israelis getötet worden. 40 Menschen wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt.

Tel Aviv - Die Explosion in dem voll besetzten Bus ereignete sich gegen acht Uhr (MESZ) in der Nähe des Grabmals einer jüdischen Pilgerstätte bei Safed. Nach Augenzeugenberichten richtete sie an dem aus Haifa kommenden Bus schwere Zerstörungen an. Eine Seite des Fahrzeuges und das Dach wurden völlig weggerissen. Augenzeugen berichteten, der Bus habe sich in einen Feuerball verwandelt.

Nach Angaben der Polizei löste ein Selbstmordattentäter die Explosion des Busses aus. Die radikale Hamas-Organisation bekannte sich in einem Flugblatt an den arabischen Nachrichtensender al-Dschasira zu der Tat. Hamas erklärte, der Anschlag vom Sonntag sei nur eines von mehreren geplanten Attentaten. Die Gruppe hatte in der vergangenen Woche bei einem schweren Bombenschlag auf die Cafeteria des Universität Jerusalem sieben Menschen getötet, darunter fünf Ausländer.

Am Sonntagmorgen sind in israelischen Bussen zahlreiche Soldaten unterwegs, die nach dem Wochenende wieder zu ihren Stützpunkten zurückkehren.

Israel machte die palästinensische Autonomiebehörde von Präsident Jassir Arafat verantwortlich. "Dieser Anschlag auf einen zivilen israelischen Bus ist ein weiteres erstklassiges Beispiel dafür, wie die Palästinensische Autonomiebehörde den Terror nährt", sagte David Baker, Mitarbeiter im Büro des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon.

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