Nahost-Konflikt Israel treibt Wohnungsbau in Ost-Jerusalem voran

Die israelische Regierung setzt ihre international umstrittene Siedlungspolitik fort. Sie beschloss den Bau von weiteren Wohnungen in Ost-Jerusalem.

Wohnungsbau in Ost-Jerusalem: Netanjahu fährt seine umstrittene Politik fort
AFP

Wohnungsbau in Ost-Jerusalem: Netanjahu fährt seine umstrittene Politik fort


Israel hat den Bau von 77 Wohnungen im besetzten Ost-Jerusalem ausgeschrieben. 41 davon sollten in Osgat Se'ew und 36 im Stadtteil Newe Jaakow gebaut werden, wo bereits 63.000 Israelis leben, teilte die israelische Landbehörde am Montag mit.

Der palästinensische Außenminister Riyad al-Maliki sprach von einer Verletzung des Völkerrechts. Israel wolle die Gründung eines lebensfähigen Palästinenserstaates verhindern.

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat eine Fortsetzung des israelischen Wohnungsbaus in Ost-Jerusalem angekündigt. Israel will die Gebiete auch nach einem Friedensabkommen mit den Palästinensern behalten. Die meisten Länder halten den Bau von Wohnungen auf den von Israel im Krieg 1967 eroberten Gebieten für rechtswidrig.

ler/Reuters



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