Italien Tausende Flüchtlinge auf dem Mittelmeer in Seenot

Nach Angaben der italienischen Küstenwache sind bis zu 3000 Flüchtlinge auf dem Mittelmeer in Seenot geraten. Rettungsaktionen seien in vollem Gange.

Im Mittelmeer sind am Samstag nach Angaben der italienischen Küstenwache bis zu 3000 Menschen auf 18 Booten in Seenot geraten. Die Rettungsbemühungen für die offenbar in Libyen gestarteten Flüchtlingsboote seien in vollem Gange, teilte die Küstenwache mit. Mindestens sieben Hilfsschiffe seien an den Rettungsaktionen beteiligt. Noch ungewiss ist, ob die Schiffe die Flüchtlinge rechtzeitig erreichen.

Die Küstenwache empfing nach eigenen Angaben Hilferufe von 14 Schlauchbooten sowie von vier weiteren Flüchtlingsschiffen, die alle offenbar völlig überladen waren.

Nahezu täglich versuchen Hunderte Menschen, von Afrika nach Europa zu gelangen. Dabei kommt es immer wieder zu schweren Unglücken mit Hunderten Toten. Schätzungen zufolge starben in diesem Jahr schon 2500 Flüchtlinge bei dem Versuch, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.

anr/AFP
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