Jemen Tote bei Anschlag auf Verteidigungsminister

Es war bereits der dritte Versuch innerhalb weniger Monate: Jemens Verteidigungsminister Mohammed Nasser Ahmed ist erneut Ziel eines Attentats geworden. Eine Bombe traf seine Wagenkolonne. Der Generalmajor überlebte, mehrere seiner Leibwächter und Passanten kamen ums Leben.


Sanaa - Auf den jemenitischen Verteidigungsminister ist ein Bombenanschlag verübt worden. Generalmajor Mohammed Nasser Ahmed überlebte das Attentat, aber mindestens sieben seiner Leibwächter wurden getötet, auch mehrere Passanten sollen ums Leben gekommen sein.

Ein Regierungssprecher sagte, der Verteidigungsminister habe den Anschlag überlebt. Extremisten hatten in den vergangenen Monaten bereits zweimal versucht, den Minister zu töten.

Die Nachrichtenagentur dpa meldete, der Anschlag habe sich vor dem Kabinettsgebäude in Sanaa ereignet, als der Konvoi des Ministers das Gebäude passierte. Zu dem Attentat bekannte sich zunächst niemand. Es wurde aber vermutet, dass er von Anhängern der islamistischen Terrorgruppe al-Qaida verübt wurde.

Am Montag hatte das Verteidigungsministerium den Tod von Said al-Schihri bekanntgegeben. Der saudische Terrorist, der als Nummer zwei von al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel galt, soll bei einer Militäraktion in der Provinz Hadhramaut getötet worden sein.

heb/dpa/dapd



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tkgdfk 11.09.2012
1. Erstarkung
Es wird deutlich wie stark Al-Qaida durch die ihnen in Libyen zur Verfügung gestellten Waffen wieder geworden ist. Damit können sie jetzt eine neue Offensive machen - in Mali, im Jemen, in Syrien und bald auch anderswo.
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