Kabul Polizei verhindert im letzten Moment Blutbad auf Marktplatz

Es sollen versprengte al-Qaida-Mitglieder gewesen sein, die in Kabul mit einer Bombe ein Blutbad anrichten wollten. Im letzten Augenblick konnte der Anschlag auf einen Marktplatz verhindert werden.


Kabul - Wie ein Regierungssprecher am Mittwoch berichtete, hatte ein Kunde einen Gaskanister in einem Laden abgegeben. Er sollte mit Gas gefüllt werden. Der Ladenbesitzer fand den Kanister jedoch verdächtig schwer. Die herbeigerufene Polizei fand Sprengstoff und einen Zeitzünder in dem Behälter. Sie konnte den Kanister noch gerade auf einen freien Platz fahren, bevor die Sprengladung hochging. Es wurde niemand verletzt. Schon in den vergangenen Wochen hatten versprengte al-Qaida-Kämpfer mehrere Anschläge in Afghanistan verübt.



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