Kandidaten für Nobelpreis Weiblich, jung, friedlich

Es ist die prestigeträchtigste Auszeichnung der Welt: Wer erhält den Friedensnobelpreis? Das Osloer Komitee ist immer für Überraschungen gut, achtet jedoch verstärkt auf aktuelle Ereignisse - und dürfte in diesem Jahr an der arabischen Revolution kaum vorbeikommen. Eine Übersicht möglicher Preisträger.

AFP

Hamburg - Wenn es um den Frieden geht, drängen sich deutsche Politiker gern ein wenig in den Vordergrund: Sie beschwören die Friedensmacht Deutschland, halten Plädoyers für weltweite Abrüstung - und sie schicken eifrig Vorschläge nach Oslo, wo das Komitee für den Friedensnobelpreis tagt.

Auch in diesem Jahr gingen dort die meisten Vorschläge für Preisträger aus dem Bundestag ein, noch vor Norwegens Parlamentariern oder den Abgeordneten in Washington. Hintergrund: Abgeordnete in nationalen Parlamenten und Regierungen, ehemalige Preisträger und verdiente Sozialwissenschaftler dürfen nominieren. 241 Kandidaten haben sie vorgeschlagen - ein Rekordwert. 188 davon sind Einzelpersonen, bei 53 handelt es sich um Organisationen.

Das ist alles, was man offiziell weiß, kurz bevor am Freitag um 11 Uhr der Gewinner in Oslo verkündet wird. Denn die Liste der Nominierten hält das Komitee stets unter Verschluss. Wenn die Öffentlichkeit doch etwas erfährt, liegt das an den Vorschlagenden, die ihren Kandidaten öffentlich machen.

Und so ist auch jetzt einiges nach außen gedrungen. Wer liegt bei den Buchmachern vorn - und was ist dem aktuellen Komitee wichtig bei der Auswahl? SPIEGEL ONLINE zeigt, wer Chancen auf den Friedensnobelpreis hat.

insgesamt 37 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Janedoe 07.10.2011
1. Isch bin där Helmuht
Bitte lieber Gott lass es nicht Helmut sein. Amen*g*
merapi22 07.10.2011
2. Frau Susanne Wiest wäre des Preises würdig!
Zitat von sysopEs ist die wohl prestigeträchtigste Auszeichnung der Welt:*Wer erhält den Friedensnobelpreis?*Das Osloer Komitee ist immer für Überraschungen gut, achtet jedoch*verstärkt auf bestimmte Kriterien - und dürfte in diesem Jahr an einem Ereignis kaum*vorbeikommen. Eine Übersicht möglicher Preisträger. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,790258,00.html
Frau Wiest hat sich mit Ihrer Petition um die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens verdient gemacht: http://aktuelles.archiv-grundeinkommen.de/petitio.html Das BGE überwindet Armut, Arbeitslosigkeit und verhindert bei globaler Einführung Konflikte und Kriege! Neue Erfindungen die durch die Lobbyisten des alten Systems unterdrückt und verhindert wurden, kommen endlich zur Serienreife und eine Gründerwelle erfasst Europa und die Welt, neue Innovationen bringen ein noch nie da gewesenes Wirtschaftswachstum für alle Weltbürger. Das bedingungslose Grundeinkommen = Anspruch eines jeden Welt-Bürgers,in auf einen Anteil an: Land, Ressourcen und am technischen Fortschritt - dies ist kein Almosen wie H4 sondern ein Erbe!
matthias_b. 07.10.2011
3. .
Der Friedensnobelpreis soll prestigeträchtig sein? Die Mehrheit der Leute, mit denen ich mich unterhalten habe, hält ihn genauso wie ich für einen Witz. Verleihungen an Leute wie Arafat und Obama bestätigen dies. Insofern ja, es wird etwas mit dem "arabischen Frühling" zu tun haben, ziemlich sicher.
SasX 07.10.2011
4. -
Zitat von sysopEs ist die wohl prestigeträchtigste Auszeichnung der Welt:*Wer erhält den Friedensnobelpreis?*Das Osloer Komitee ist immer für Überraschungen gut, achtet jedoch*verstärkt auf bestimmte Kriterien - und dürfte in diesem Jahr an einem Ereignis kaum*vorbeikommen. Eine Übersicht möglicher Preisträger. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,790258,00.html
Ach? Spätestens seit Obama einen erhalten hat liegt der idelle Wert für mich nur knapp über dem Ring aus dem Kaugummiautomaten. Die Kritierien scheinen sehr flexibel zu sein. Man hatte da fast den Eindruck, der würde einfach unter einigen Promis verlost.
schickeria 07.10.2011
5. Friedensnobelpreis
Also wer eine Facebookgruppe gründet, kriegt den Nobelpreis, welch Adelung für das Social Network... Da waren andere sicher maßgeblicher beteiligt als mit dem Gründen von Facebookgruppen (zumal in diesen Ländern auch eher wenige Zugriff aufs Internet haben). Außerdem sollte kein Nobelpreis für einen noch andauernden Prozess vergeben werden, wer weiss, wohin diese arabischen Revolutionen noch steuern. Das wäre dann gleichsam fatal wie der Preis für Obama, der eben lieber die Drohnen schickt..
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.