Kenias Schulen öffnen erstmals seit Shutdown im März »Wir haben viele verloren«

Erster Schultag nach zehn Monaten hartem Shutdown: In der kenianischen Hauptstadt Nairobi zeigt sich, welch tiefe Spuren die Schulschließung hinterlassen hat – doch eine Schule hat es offenbar richtig gemacht.
Von Heiner Hoffmann, Nairobi
Stacey, 18, war eine der Klassenbesten und wollte Jura studieren – vor dem Shutdown. Jetzt ist sie im neunten Monat schwanger. »Als die Schulen zugemacht haben, gab es nichts mehr zu tun«, sagt sie. »Also habe ich mich mit einem Jungen getroffen«

Stacey, 18, war eine der Klassenbesten und wollte Jura studieren – vor dem Shutdown. Jetzt ist sie im neunten Monat schwanger. »Als die Schulen zugemacht haben, gab es nichts mehr zu tun«, sagt sie. »Also habe ich mich mit einem Jungen getroffen«

Foto: Zakaria Ahmed / DER SPIEGEL
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Erster Schultag in der Redrose School Nairobi, Kenia. Viele Familien aus dem angrenzenden Slum Kibera schicken ihre Kinder hierher, die Privatschule ist weitaus besser als die heillos überfüllten staatlichen Schulen

Erster Schultag in der Redrose School Nairobi, Kenia. Viele Familien aus dem angrenzenden Slum Kibera schicken ihre Kinder hierher, die Privatschule ist weitaus besser als die heillos überfüllten staatlichen Schulen

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Fidel Odhiambo und Schuldirektor Mark Barassa

Fidel Odhiambo und Schuldirektor Mark Barassa

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Irene Odhiambo hat Schulden bei der Schule ihres Sohnes: »Niemand will uns Leute aus Kibera anstellen, weil alle Angst vor Covid haben«, sagt sie

Irene Odhiambo hat Schulden bei der Schule ihres Sohnes: »Niemand will uns Leute aus Kibera anstellen, weil alle Angst vor Covid haben«, sagt sie

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Sozialarbeiterin Zuleika Yusuf mit Stacey: Schätzungen zufolge sind die Teenager-Schwangerschaften seit Beginn des Shutdowns um bis zu 40 Prozent gestiegen

Sozialarbeiterin Zuleika Yusuf mit Stacey: Schätzungen zufolge sind die Teenager-Schwangerschaften seit Beginn des Shutdowns um bis zu 40 Prozent gestiegen

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Zuleika Yusuf sagt, dass viele Schulen ihre Schülerinnen während des Shutdowns komplett im Stich gelassen hätten

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Kibera Girls Soccer Academy: Fast alle Mädchen sind zurückgekommen

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Dieser Beitrag gehört zum Projekt Globale Gesellschaft

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