Geplanter Gipfel in Russland Treffen von Kim und Putin steht offenbar kurz bevor

Noch in dieser Woche könnte sich Russlands Präsident Wladimir Putin mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un treffen. Südkoreanische Medien gehen davon aus, dass der Gipfel in Wladiwostok stattfindet.

Passanten verfolgen eine Nachrichtensendung in Seoul, Südkorea
Ahn Young-Joon / DPA

Passanten verfolgen eine Nachrichtensendung in Seoul, Südkorea


Nordkorea hat ein "baldiges" Gipfeltreffen von Machthaber Kim Jong Un mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Russland bestätigt. Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA machte am Dienstag (Ortszeit) jedoch keine genauen Angaben zum Zeitpunkt sowie Ort des ersten Gipfels von Kim und Putin. Damit bestätigte Nordkorea erstmals das seit Längerem geplante Treffen.

Laut südkoreanischen Medien gilt jedoch als wahrscheinlich, dass das Treffen entweder am Mittwoch oder Donnerstag in der russischen Hafenstadt Wladiwostok unweit der nordkoreanischen Staatsgrenze stattfinden wird. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldete zudem, dass Kims De-facto-Stabschef Kim Chang Son am Sonntag nach Wladiwostok gereist sei.

Ende Februar hatte Kim US-Präsident Donald Trump zum zweiten Mal getroffen. Die Begegnung war vorzeitig abgebrochen worden. Seither steht das stark sanktionierte Nordkorea zunehmend unter Druck, internationale Unterstützung für seine wirtschaftlichen Pläne zu finden.

Moskau setzt sich für eine Lockerung der Sanktionen im Gegenzug für ein Entgegenkommen Pjöngjangs beim umstrittenen Atomprogramm ein. Aktuell geht es nach russischen Medienangaben darum, dass Zehntausende nordkoreanische Gastarbeiter das Land verlassen müssten.

Zuletzt kam es im Jahr 2011 zu einem Gipfel zwischen den Staatsoberhäuptern Russlands und Nordkoreas. Damals hatte sich Kim Jong Il, der mittlerweile verstorbene Vater des jetzigen Machthabers Kim Jong Un, mit Dimitrij Medwedew getroffen.

cte/dpa



insgesamt 18 Beiträge
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espressotime 23.04.2019
1.
Das nenne ich einen großen Erfolg! Russland und die Asiatischen Nationen sollten sich zusammen tuen und schon auf Grund der Seidenstraße eine einheitliche Währung für den Handel schaffen. Somit hat der Dollar nebst dem Euro eine starke Konkurenz und würde einsacken. Trumpy Baby würde vor Wut rote Haare bekommen!
muellerthomas 23.04.2019
2.
Zitat von espressotimeDas nenne ich einen großen Erfolg! Russland und die Asiatischen Nationen sollten sich zusammen tuen und schon auf Grund der Seidenstraße eine einheitliche Währung für den Handel schaffen. Somit hat der Dollar nebst dem Euro eine starke Konkurenz und würde einsacken. Trumpy Baby würde vor Wut rote Haare bekommen!
Sie meinen, weil so eine gemeinsame Währung in Europa so prima funktioniert, sollten das Staaten ohne gemeinsamen Rechtsrahmen, gemeinsame Institutione und komplett unterschiedlichen ökonomischen Ausrichtungen, die zudem schon bisher nicht über frei konvertierbare Währungen verfügen das nachmachen?
anders_denker 23.04.2019
3. Bescheuerte Idee
Zitat von espressotimeDas nenne ich einen großen Erfolg! Russland und die Asiatischen Nationen sollten sich zusammen tuen und schon auf Grund der Seidenstraße eine einheitliche Währung für den Handel schaffen. Somit hat der Dollar nebst dem Euro eine starke Konkurenz und würde einsacken. Trumpy Baby würde vor Wut rote Haare bekommen!
besser wäre es dabei zu sein und ggf. einen Währungskorb zu bilden. Dadurch wird der handel und die gegenseitige Beziehung gefestigt und Trump nebst seien US-Weltherrschaftsfantasien in die Schranken gewiesen. Internationale Kooperation und Integration gegen faule Deals!
sven2016 23.04.2019
4. Russland und Nordkorea
stecken beide in wirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Schwierigkeiten, werden beide durch westliche Sanktionen teilweise blockiert und sind außenpolitisch als aggressiv bekannt. Große Lösungen sind von dem Treffen nicht zu erwarten. Bilaterale Probleme könnten ausgeräumt werden. Für Nordkorea ist China der Ansprechpartner bei einer Entwicklung.
v.papschke 23.04.2019
5. Es ist immer gut,
sich rechtzeitig um eine sichere Rückendeckung zu kümmern. Und Präsident Putin wird die Gelegenheit sicherlich zu nutzen wissen , und aus seinen Erfahrungen bzgl. der Versprechungen westlicher Großmächte zu berichten. Und zu @1 espressotime kann man nur hoffen, daß der Plan eines dollarunabhängigen Handels einmal möglich wird, denn das Erpressungspotential der USA gegenüber anderen Staaten, das daraus resultiert, hat mit Demokratie überhaupt nichts mehr zu tun.
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