Bekämpfung von Fluchtursachen in Dschibuti »Wir hungern, aber wissen nicht, wie man Gemüse anbaut«

Längst überholen Lastwagen die Karawanen, nun nimmt ihnen der Klimawandel die Tiere: Eines der letzten Nomadenvölker der Welt hat kaum noch eine Zukunft. Wie sollen die Menschen dann leben? Dafür gibt es Ideen.
Aus Dschibuti berichtet Benjamin Moscovici
Die Familie des ehemals stolzen Nomaden Borito Ali ist an den Rand einer Verbindungsstraße gezogen – hier kommt einmal pro Woche ein Tanklaster von Unicef vorbei und bringt Wasser

Die Familie des ehemals stolzen Nomaden Borito Ali ist an den Rand einer Verbindungsstraße gezogen – hier kommt einmal pro Woche ein Tanklaster von Unicef vorbei und bringt Wasser

Foto: Benjamin Moscovici
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Afar-Nomaden in Dschibuti: Lastwagen überholen die Karawanen, das Salz wird industriell gefertigt, die Tiere verhungern und verdursten - wie kann eine Zukunft für die Menschen hier aussehen, damit sie nicht fliehen müssen?

Afar-Nomaden in Dschibuti: Lastwagen überholen die Karawanen, das Salz wird industriell gefertigt, die Tiere verhungern und verdursten - wie kann eine Zukunft für die Menschen hier aussehen, damit sie nicht fliehen müssen?

Foto: Benjamin Moscovici
Kalksteinkegel am Abbe See in der Afar-Senke: Einer der unwirtlichsten Orte der Welt

Kalksteinkegel am Abbe See in der Afar-Senke: Einer der unwirtlichsten Orte der Welt

Foto: Benjamin Moscovici
Borito Ali gehört zum Volk der Afar-Nomaden. Längst kann er mit seiner Familie von dem Nomadentum nicht mehr leben, vom stolzen Nomaden wurde er zum Hilfsempfänger

Borito Ali gehört zum Volk der Afar-Nomaden. Längst kann er mit seiner Familie von dem Nomadentum nicht mehr leben, vom stolzen Nomaden wurde er zum Hilfsempfänger

Foto: Benjamin Moscovici
Schulleiter Ahmed Gaber: »Wir klagen, dass unsere Tiere nichts mehr zu fressen finden, aber wissen nicht, wie man Sträucher und Bäume pflanzt.«

Schulleiter Ahmed Gaber: »Wir klagen, dass unsere Tiere nichts mehr zu fressen finden, aber wissen nicht, wie man Sträucher und Bäume pflanzt.«

Foto: Benjamin Moscovici
Sultan Ahmed Houmed: Erst die Genitalverstümmelung abschaffen, dann gegen den Klimawandel kämpfen

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Foto: Benjamin Moscovici
Baustellen für erneuerbare Energien in der Wüste: Bis 2035 strebt das Land Energieselbstständigkeit an und könnte irgendwann sogar zu einem wichtigen Stromexporteur in der Region werden

Baustellen für erneuerbare Energien in der Wüste: Bis 2035 strebt das Land Energieselbstständigkeit an und könnte irgendwann sogar zu einem wichtigen Stromexporteur in der Region werden

Foto: Benjamin Moscovici
Afrikas Grüne Mauer im Sahel

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Foto: Green Belt Movement

Dieser Beitrag gehört zum Projekt Globale Gesellschaft