Lee Kuan Yew Singapurs Staatsgründer ist tot

Er war einer der Gründungsväter des reichen Singapurs. Nun ist der erste Premierminister des Stadtstaates, Lee Kuan Yew, im Alter von 91 Jahren gestorben, an den Folgen einer Lungenentzündung.

AFP

Der Staatsgründer und erste Ministerpräsident Singapurs, Lee Kuan Yew, ist tot. Er starb im Singapore General Hospital, teilte das Büro seines Sohnes, des Ministerpräsidenten Lee Hsien Loong mit. "Er ist friedlich eingeschlafen", schreibt das Büro in einer Stellungnahme.

Lee studierte Jura in Cambridge und gilt als einer der Gründer Singapurs. Er half, die Hafenstadt in eine der reichsten Regionen der Welt zu entwickeln. Lee war von 1959 bis 1990 Premierminister des südostasiatischen Stadtstaats. Er gründete außerdem die seit über 50 Jahren ununterbrochen regierende People's Action Party (PAP). 1965 führte er Singapur aus der Abhängigkeit von Malaysia.

Lee Kuan Yew war Anfang Februar mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus gekommen und wurde zuletzt künstlich beatmet.

kbl/dpa/AP

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pek 22.03.2015
1. Mein Idol
Er hat die Welt zu einem besseren Platz gemacht! Ich bedauere zu tiefst das dieser wunderbare Mensch nicht mehr lebt. Hätten wir doch mehr von seiner Klasse!
usfriend 22.03.2015
2. Einer der hellsten Politiker-Köpfe des letzten Jahrhunderts
Leider gibt es davon immer weniger und Nachwuchs - speziell bei uns -glänzt mit geistiger Armut. LKY war ein großer Visionär, dessen Visionen in die Realität umgesetzt wurden. RIP
Bamboozle 23.03.2015
3. Lee Kwan Yew ist tot!
Ich habe ihn noch persoehnlich gekannt uns auch mehrfach mit ihm reden koennen. Diesem Mann sollte eine Bronzestatue vor der UN aufgestellt werden. Was Lee fuer den Weltfrieden getan hat ist enorm. Ganz besonders nach seiner aktiven Zeit in der Regierung, als Politiker von nah und fern nach Singapur kamen, um seinen Rat zu holen. Farewell old Lee!
mondry 23.03.2015
4. Ein politischer Gigant
Lee Kuan Yew's Freund Helmut Schmidt sagte einmal: "Wer Visionen hat, der sollte zum Arzt gehen". Lee Kuan Yew stattdessen rollte die Ärmel hoch und ging an die Arbeit. Selten- wenn überhaupt- hat ein Politiker mehr für das Gemeinwohl getan. Liest man kritische (und zumeist beleidigende und diffamierende) Blogs von selbsternannten Dissidenten, so braucht man nur über die Brücken nach Malaysia zu fahren. Schon im Stau auf der anderen Seite der Grenze beginnt der Realitätscheck. Die Welt hat einen großen Mann verloren.
humptata 23.03.2015
5. Ein weiser Mann hat uns verlassen.
Ein Mann, der gezeigt hat, wie ein Staat erfolgreich geführt wird. Und dabei erfolgreich nicht auf den wirtschaftlichen Aspekt beschränkt, sondern auf das gedeihliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Herkunft und unterschiedlichsten Glaubens. Es geht! Es bedarf nur einer ordnenden Hand. Bye, Lee Kuan Yew!
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