Liveticker Sarkozys Sieg zum Nachlesen

Der Sieg von Nicolas Sarkozy elektrisiert die Franzosen. Lesen Sie den Live-Ticker von SPIEGEL ONLINE nach.


21.05: Bundespräsident Horst Köhler hat Nicolas Sarkozy zu seiner Wahl zum neuen Präsidenten Frankreichs beglückwünscht. "Herr Präsident, zu Ihrer Wahl zum Präsidenten der Französischen Republik gratuliere ich Ihnen, auch im Namen meiner Landsleute, ganz herzlich und wünschen Ihnen Glück und Erfolg bei der Erfüllung Ihrer Aufgaben", schrieb Köhler in einem Glückwunschtelegramm. Es gehe nun darum, "dass unsere beiden Ländern ihre besonders enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit fortsetzen".

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20.43: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Nicolas Sarkozy "zum überzeugenden Wahlsieg" bei der französischen Präsidentschaftswahl gratuliert. "Sie wünscht dem Wahlsieger für die Ausübung seines verantwortungsvollen Amtes viel Glück und Erfolg", erklärte Regierungssprecher Thomas Steg. Merkel sei sich sicher, dass unter dem neuen Amtsinhaber die bewährte deutsch-französische Freundschaft auch weiterhin Grundlage sein werde, um Frieden Demokratie und Wohlstand in Europa dauerhaft zu sichern.

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20.33 - Nach der Wahl des Konservativen Nicolas Sarkozy zum neuen Staatspräsidenten sind in Frankreich die ersten Umfragen für die Parlamentswahl im Juni veröffentlicht woden. Sarkozys UMP-Partei würde demnach in der ersten Wahlrunde am 10. Juni 34 Prozent der Stimmen erhalten, wie eine Befragung des Instituts Ifop ergab. Die Sozialisten der unterlegenen Kandidatin Ségolène Royal kämen auf 29 Prozent.

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20.30: Nicolas Sarkozy bedankt sich vor Tausenden jubelnden Anhängern für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Er sei "tief bewegt", sagt der Sieger der Stichwahl um das französische Präsidentenamt. "Frankreich hat mir alles gegeben. Jetzt ist es an mir, Frankreich alles zurückzugeben", sagt der künftige Präsident Frankreichs. In seiner Ansprache wendet er sich auch an seine Gegnerin Ségolène Royal: Er empfinde für sie "und ihre Ideen großen Respekt", sagt Sarkozy.

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20.23: CSU-Chef Edmund Stoiber begrüßt den Sieg von Nicolas Sarkozy bei der französischen Präsidentschaftswahl. Stoiber gratulierte Sarkozy im Namen der CSU "auf das Herzlichste". Stoiber bezeichnete Sarkozy als "ganz besonderen Freund der CSU". Der neue französische Präsident stimme mit der CSU in allen entscheidenden Fragen der weiteren Entwicklung Europas "völlig überein". Stoiber fügte hinzu: "Und er wird ein dynamischer Motor für einen neuen Aufbruchs Frankreichs werden".

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20.16: Der Wahlsieger Nicolas Sarkozy wird von Kamerateams begleitet in einem Auto durch die Straßen von Paris gefahren, um vor seinen Anhängern den Einzug in den Elysée-Palast zu feiern.

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20.05: Die unterlegene Präsidentschaftskandidatin tritt vor ihre Anhänger, die die Sozialistin mit "Merci Ségolène"-Sprechchören feiern. Sie habe "all ihre Kraft eingesetzt" und werde ihre Arbeit mit dieser Kraft fortsetzen, sagt die Sozialistin. Es habe sich "etwas bewegt, und das wird nicht aufhören", sagt Royal, die ihre Niederlage gefasst und lächelnd eingesteht. "Ich wünsche dem neuen Präsidenten viel Glück", sagt die 53-Jährige.

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20.00: Nicolas Sarkozy hat die Präsidentschaftswahl in Frankreich gewonnen. Nach den im französischen Fernsehen veröffentlichten Hochrechnungen schlug der konservative Kandidat in der Stichwahl die Sozialistin Ségolène Royal. Der 52-jährige Sarkozy kam demnach auf etwa 53 Prozent der Stimmen, Royal auf etwa 47 Prozent.

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19.58: Der sozialistische Europa-Abgeordnete Pierre Moscovici hat die «Niederlage» der sozialistischen Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal eingeräumt. Dies sei die «Niederlage aller Sozialisten», sagte Moscovici kurz vor Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen in Paris. In Umfragen vor dem Wahlwochenende war der Konservative Nicolas Sarkozy klarer Favorit gewesen.

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19.26: Der belgische Finanzminister Didier Reynders hat den konservativen Kandidaten Nicolas Sarkozy zum Sieger der Präsidentenwahl in Frankreich erklärt. Reynders sagte dem belgischen Fernsehsender RTBF: "An einem Sieg, der so groß scheint wie dieser, gibt es nicht mehr viel zu deuten. Das französische Volk hat entschieden."

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19.26: Der konservative Nicolas Sarkozy hat der Schweizer Nachrichtenagentur sda zufolge die Präsidentschaftswahl in Frankreich klar gewonnen. Er habe 53,5 Prozent der Stimmen erhalten, berichtete sda unter Berufung auf Informationen aus dem französischen Innenministerium. 46,5 Prozent der Wähler stimmten demnach für die sozialistische Kandidatin Ségolène Royal.

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19.13: Am Place de la Condorde, wo die konservative Regierungspartei UMP von Nicolas Sarkozy heute Abend feiern will, haben sich hunderte TV-Journalisten aus Frankreich und der Welt positioniert. Manche stehen auf Hebebühnen, um über den Platz filmen zu können. Am Rand der Szene stehen rund 15 Polizeiwagen.

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19.08: An der Place de la Bastille in Paris, wo sich traditionell die Linken versammeln, stehen rund 15 Mannschaftswagen der Polizei in Bereitschaft. Die Gendarmen sollen mögliche Ausschreitungen verhindern.

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19.00: Vor dem Sitz der Sozialistischen Partei in Paris haben sich einige Anhänger von Ségolène Royal versammelt. Die Stimmung ist enttäuscht und die Minen düster.

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18.59: Anhänger von Sarkozy feiern mit Jubelrufen unbestätigte Informationen über Sarkozys Sieg. Hunderte in Paris versammelte Mitglieder und Sympathisanten von Sarkozys Regierungspartei UMP reagierten damit auf Prognosen aus dem Ausland zur Stichwahl zwischen dem früheren Innenminister und der Sozialistin Royal.

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18.55: Sarkozy liegt bei der französischen Präsidentschaftswahl laut ersten Wählernachfragen klar in Führung. Belgische Medien berichteten, der konservative Exinnenminister komme demnach auf 53 bis 55 Prozent, die Sozialistin Royal auf 45 bis 47 Prozent. Die Schweizer Zeitung "24 Heures" berichtete in ihrer Internetausgabe ebenfalls unter Berufung auf Wählernachfragen, es zeichne sich ein Ergebnis von 53 bis 55 Prozent für Sarkozy ab.

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18.07: Das Schweizer Fernsehen vermeldet Sarkozys Wahlsieg. Der konservative habe bei der Stichwahlzwischen 53 und 55 Prozent der Wählerstimmen geholt, meldete das Fernsehen unter Berufung auf Prognosen in Frankreich.

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18.02: Bei der Stichwahl um die französische Präsidentschaft zeichnet sich nach Schätzungen der Meinungsforschungsinstitute eine sehr hohe Wahlbeteiligung von 85 bis 86 Prozent ab. Diese am späten Nachmittag veröffentlichten Werte waren Hochrechnungen der tatsächlichen Wahlbeteiligung um 17 Uhr von 75,11 Prozent.



insgesamt 1806 Beiträge
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Antje Technau, 06.05.2007
1.
Zitat von sysopNicolas Sarkozy hat die Stichwahl um das Präsidentenamt in Frankreich gewonnen. Ist das ein besorgniserregender Rechtsruck, wie seine Gegner argumentieren - oder ein wichtiges Zeichen des Aufbruchs für das Land?
man wird sehen. Jedes Land bekommt die Politiker, die es verdient. Pardon, die es gewählt hat...
autocritica, 06.05.2007
2.
Zitat von sysopNicolas Sarkozy hat die Stichwahl um das Präsidentenamt in Frankreich gewonnen. Ist das ein besorgniserregender Rechtsruck, wie seine Gegner argumentieren - oder ein wichtiges Zeichen des Aufbruchs für das Land?
Die Konkurrentin hat ebenso weit im rechten Spektrum gefischt. Ich glaube eher, es ist ein Ruck gegen die politische Beliebigkeit.
derosa, 06.05.2007
3.
Zitat von sysopNicolas Sarkozy hat die Stichwahl um das Präsidentenamt in Frankreich gewonnen. Ist das ein besorgniserregender Rechtsruck, wie seine Gegner argumentieren - oder ein wichtiges Zeichen des Aufbruchs für das Land?
Der richtige Mann für Frankreich, Deutschland und Europa. Und Beck hält sich noch an Versprechungen, die Kohl gegenüber der Türkei gegeben hat.
Vindelik, 06.05.2007
4.
Wir sollten nicht, mit deutscher Besserwisserei und Überheblichkeit die Vorgänge in Frankreich bewerten. Ob unser Rechts-Links Denken in Frankreich genau dasselbe bedeutet, darf im übrigen auch bezweifelt werden. Im übrigen schon erstaunlich, der Sohn armer ungarischer Einwanderer, schafft in seiner neuen Heimat den Sprung in das höchste Staatsamt. Frankreich hat gewählt, alles Gute dem neuen Staatspräsidenten und dem französischen Volk!!
nahal, 06.05.2007
5.
Zitat von sysopNicolas Sarkozy hat die Stichwahl um das Präsidentenamt in Frankreich gewonnen. Ist das ein besorgniserregender Rechtsruck, wie seine Gegner argumentieren - oder ein wichtiges Zeichen des Aufbruchs für das Land?
Die Nacht der langen Messer hat schon angefangen; D.Strauß-Kahn hat schon das Messer gezückt, Jack Lang versucht dagegen zu halten. Die Sozialisten kämpfen jetzt schon gegeneinander.
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