+++ Newsblog +++ Polizei stürmt Wohnung von totem Attentäter

Im Londoner Stadtteil Barking hat eine Polizeirazzia stattgefunden. Berichten zufolge wurde die Wohnung von einem der Attentäter durchsucht. Zudem gab es zwölf Festnahmen. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Polizeiwagen in Barking
REUTERS

Polizeiwagen in Barking

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Der schnelle Überblick
    • Auf der London Bridge sind am Samstagabend drei Attentäter mit einem Transporter in eine Menschengruppe gefahren. Danach liefen sie zum nahe gelegenen Borough Market weiter. Dort griffen sie Menschen in Bars und Restaurants an.
  • • Bewaffnete Polizisten erschossen im Borough Market drei Attentäter. Die Angreifer hatten zuvor sieben Menschen getötet, mindestens 48 wurden verletzt, darunter zwei Deutsche.
• Premierministerin Theresa May spricht von islamistischem Terror. Das britische Antiterrorkommando hat die Ermittlungen übernommen. Die Fakten im Überblick.

14.21 Uhr

Merkels Botschaft an die Briten

Hier das vollständige Statement der Bundeskanzlerin an die Bürger Großbritanniens.

14.14 Uhr

Polizei nimmt zwölf Personen fest

Die Londoner Polizei hat im Stadtteil Barking im Osten Londons nach eigenen Angaben zwölf Personen festgenommen. Die Hausdurchsuchungen in Barking würden fortgesetzt. Augenzeugen hatten zuvor gegenüber dem TV-Sender Sky News berichtet, dass es sich bei einigen der Festgenommenen um Frauen gehandelt haben soll. Auch die Nachrichtenagentur Reuters berichtet dies.

14.03 Uhr

Mehrere Polizisten bei Attacke verletzt

Bei der Terrorattacke auf der London Bridge sind auch mehrere Polizisten verletzt worden. Einem der Betroffenen ist nach Polizeiangaben ins Gesicht gestochen worden. Er soll laut Sky News am Samstagabend als Erster zum Tatort geeilt sein. Er habe sich dann den drei Attentätern in den Weg gestellt.

13.52 Uhr

Boris Johnson veröffentlicht Wut-Pamphlet

Außenminister Boris Johnson hat ein langes emotionales Statement zu den Anschlägen ins Netz gestellt:

13.30 Uhr

Schauspielerin Rose überlebte Terrorattentat

Die Schauspielerin Ruby Rose ("Orange is the New Black") hat die Anschläge von London nach eigenen Angaben miterlebt, ist aber unversehrt.

13.21 Uhr

Razzia in Barking galt offenbar Attentäter

Die Polizeirazzia in einem Gebäude des Bezirks Barking im Osten Londons galt offenbar dem Wohnort eines der getöteten Attentäter, berichtet der Sender Sky News. Der Sender hat nach eigenen Angaben zudem drei Nachbarn ein Foto des getöteten Terroristen gezeigt, alle drei haben demnach bestätigt, dass der Mann in ihrer Nachbarschaft lebte. Auch gegenüber dem "Guardian" bestätigten Anwohner die Identität des Mannes. Die Polizei hat bislang keine offizielle Stellungnahme veröffentlicht.

13.11 Uhr

Innenministerium nennt Täter Islamisten

Die Attentäter von London waren nach den Worten von Innenministerin Amber Rudd wahrscheinlich "radikale islamische Terroristen".

12.57 Uhr

Papst Franziskus zum Anschlag in London

Papst Franziskus
DPA

Papst Franziskus

"Der Heilige Geist gebe der ganzen Welt Frieden, heile die Plage des Krieges und des Terrors, auch in dieser Nacht in London hat es unschuldige Zivilisten getroffen."

12.37 Uhr

Angeblich weitere Razzia nordöstlich von London

Auch in dem Ort Billericay in der Grafschaft Essex nordöstlich von London soll es bisher unbestätigten Angaben zufolge eine Razzia gegeben haben, berichtet die Zeitung "Express". Ein Zusammenhang mit den Attacken in der Hauptstadt sei nicht ausgeschlossen.

12.32 Uhr

Mehrere Verdächtige in Barking verhaftet

Wohnblock in Barking
AFP

Wohnblock in Barking

Im Londoner Stadtteil Barking im Osten der Metropole sind offenbar mehrere Verdächtige verhaftet worden. Das berichten die Zeitungen "Sunday Express" und "Mirror". Auf Sky News wurde ein erstes Video der Polizeiaktion veröffentlicht. Die Razzia fand demnach gegen sieben Uhr Ortszeit statt. Laut "Telegraph" soll ein Mann versucht haben zu fliehen und sei dabei angeschossen worden. Die Polizei hat bislang keine Stellungnahme zu der Razzia veröffentlicht.

12.20 Uhr

Das Statement von Theresa May im Video

12.16 Uhr

Einige Terroropfer haben lebensbedrohliche Verletzungen

48 Menschen sind bei den Anschlägen von London verletzt worden. Nach Angaben von Premierministerin Theresa May haben sich einige davon "lebensbedrohliche Verletzungen" zugezogen.

12.13 Uhr

Polizeiaktion im Osten Londons steht offenbar im Zusammenhang mit Terror

Laut Sky News hat eine Polizeirazzia in einem Wohnblock im Londoner Stadtteil Barking im Osten der Metropole stattgefunden. Sie soll im Zusammenhang mit den Attacken auf der London Bridge und im Borough Market stehen.

11.56 Uhr

Neue Polizeiaktionen im Osten Londons

Der Sender Sky News berichtet über Polizeimaßnahmen im Osten Londons. Details sind bisher nicht bekannt.



insgesamt 36 Beiträge
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Seite 1
nurEinGast 04.06.2017
1.
wie ich gestern abend schon sagte: wir sollten uns nicht auseinandertreiben lassen. Egal welcher Religion wir angehören mögen. Wenn wir alle zusammenhalten und diesen Kampf gemeinsam führen werden diese Monster und Barbaren verlieren. England mag aus der EU austreten, aber es gehört immer noch zur europäischen Wertegemeinschaft. Deswegen ist es kein Anschlag gegen England, sondern gegen uns alle. Das sollten wir nie vergessen und entsprechend handeln.
W/Mutbürger 04.06.2017
2. Aha
Zitat von nurEinGastwie ich gestern abend schon sagte: wir sollten uns nicht auseinandertreiben lassen. Egal welcher Religion wir angehören mögen. Wenn wir alle zusammenhalten und diesen Kampf gemeinsam führen werden diese Monster und Barbaren verlieren. England mag aus der EU austreten, aber es gehört immer noch zur europäischen Wertegemeinschaft. Deswegen ist es kein Anschlag gegen England, sondern gegen uns alle. Das sollten wir nie vergessen und entsprechend handeln.
Geht es auch etwas präziser? Wie wollen Sie denn gegen die Terroristen kämpfen?
undog 04.06.2017
3. Gute Frage,
Zitat von W/MutbürgerGeht es auch etwas präziser? Wie wollen Sie denn gegen die Terroristen kämpfen?
die ich nicht beantworten kann ohne dass es gelöscht wird. Deshalb meine Gegenfrage: Wie sollen jene kämpfen, denen die USA, GB und ihre Verbündeten die Familie weggebomt hatte?
daheim 04.06.2017
4. So kann man den Terror nicht besiegen!
Eine Lehre aus den Anschlägen gestern ist frapierend: UK hat mit den USA zusammen die strengsten Sicherheitsgesetzte, die flächendeckenste Überwachung etc. etc. und hatte nach Manchester alles was es zur Terrorabwehr hat, auf die höchste Sicherheitsstufe hochgefahren, genutzt hat es aber nichts. Wenn der Westen mit dieser Strategie weitermacht, werden wir uns leider daran gewöhnen müssen, dass solche Anschläge zur Routine werden. Allerdings glaube ich, dass es Anzeichen in der europäischen Bevölkerung gibt, dass dies trotz aller Bekundungen sich nicht unterkriegen zu lassen, doch Spuren hinterlässt. Siehe Massenpanik beim Public Viewing des CL-Finales mit 1000 Veretzten oder Rock-am-Ring. Wenn das so weitergeht, werden wir israelische Verhätnise bekommen. Damit meine ich die Anpassung des öffentlichen Lebens an die Terrorbedrohung. In Israel gibt es m.W. keine public-viewings in der Größenordnung oder Open-Air-Festivals mit 100.000 Besuchern über 3 Tage. Das Anschlagsrisiko ist zu hoch und so etwas lässt schich auch nicht ausreichend sichern. Also ich halte die bisherige Terrorpolitik für gescheitert. Die Frage ist, was ist die Alternative?
UlrichLamprecht 04.06.2017
5.
Es ist unmöglich, diese Kleinstanschläge zu verhindern. Weniger werden Sie nur werden, wenn es gelingt jedem zu vermitteln dass er zu uns gehört. "Willkommenskultur" ist nicht nur ein Wort sondern Basis des Friedens in einer Gesellschaft. Es gehört mittlerweile dazu, dass jeder Täter erschossen wird. Mich würde interessieren, was um Gottes Willen ihr Antrieb war. Kann man nun auch nicht mehr fragen.
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