Männerknast in Sierra Leone Lebenslänglich - aus Mangel an Dokumenten

Im Zentralgefängnis von Sierra Leone sind alle Haftunterlagen verbrannt. Im schlimmsten Fall müssen deshalb die Insassen für immer drinbleiben. Die Hoffnungen der 1400 Männer hängen jetzt an einem Mann.
Aus Freetown, Sierra Leone, berichtet Benjamin Moscovici
Momo Moses Kargbo ("Momo Jesus") besucht Häftlinge im Männergefängnis Male Correctional Center in Freetown, der Hauptstadt von Sierra Leone

Momo Moses Kargbo ("Momo Jesus") besucht Häftlinge im Männergefängnis Male Correctional Center in Freetown, der Hauptstadt von Sierra Leone

Foto: Benjamin Moscovici
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Momo Jesus lief als Kind von zu Hause weg und schlug sich auf der Straße durch

Momo Jesus lief als Kind von zu Hause weg und schlug sich auf der Straße durch

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Knapp 1400 Menschen leben in dem Männergefängnis, dem größten in Sierra Leone

Knapp 1400 Menschen leben in dem Männergefängnis, dem größten in Sierra Leone

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Ausgebrannte Gebäudereste auf dem Gefängnisgelände - die Haftanstalt wurde 1914 von der britischen Kolonialverwaltung für rund 300 Häftlinge gebaut

Ausgebrannte Gebäudereste auf dem Gefängnisgelände - die Haftanstalt wurde 1914 von der britischen Kolonialverwaltung für rund 300 Häftlinge gebaut

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Seit dem Aufstand fungiert die kleine Kapelle auf dem Gefängnisgelände als behelfsmäßiges Feldlazarett

Seit dem Aufstand fungiert die kleine Kapelle auf dem Gefängnisgelände als behelfsmäßiges Feldlazarett

Foto: Benjamin Moscovici
Die Salesianer Don Boscos kümmern sich gezielt um die Kranken und Schwachen im Gefängnis. Unter anderem erhalten die Häftlinge von ihnen eine zusätzliche Mahlzeit.

Die Salesianer Don Boscos kümmern sich gezielt um die Kranken und Schwachen im Gefängnis. Unter anderem erhalten die Häftlinge von ihnen eine zusätzliche Mahlzeit.

Foto: Benjamin Moscovici
Männerknast in Sierra Leone: keine Dokumente, keine Freiheit
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Männerknast in Sierra Leone: keine Dokumente, keine Freiheit

Dieser Beitrag gehört zum Projekt Globale Gesellschaft