Solo-Reise der First Lady Melania Trump allein in Afrika

Es ist ihre erste große Reise als First Lady ohne ihren Gatten: Melania Trump besucht Afrika - und zeigt, dass sie solo viel entspannter sein kann.

DPA

US-Präsidentengattin Melania Trump ist zum Auftakt ihrer ersten großen Auslandsreise ohne ihren Mann in Ghana angekommen. Die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump wurde bei ihrer Ankunft am Dienstag in Accra feierlich von der First Lady von Ghana, Rebecca Akufo-Addo, sowie von Tänzern, Trommlern und Schulkindern begrüßt.

Trump besuchte ein Krankenhaus, wo ihr gezeigt wurde, wie Babys untersucht werden, und sie begutachtete eine neue Intensivstation für Neugeborene. Im Anschluss hatte sie ein Privatgespräch mit der First Lady von Ghana.

Bei ihrer ersten Auslandsreise in ihrer Funktion als First Lady ohne Begleitung des Präsidenten wird Melania Trump nach Ghana auch Malawi, Kenia und Ägypten besuchen. Dabei wolle sich die 48-Jährige anschauen, wie das US-Hilfswerks USAID die jeweiligen Länder unterstütze, teilte das Weiße Haus mit. Der Fokus liegt demnach auf der Gesundheitsversorgung für Mütter und Neugeborene sowie der Bildung für Kinder.

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First Lady: So startet Melania Trump ihre Afrika-Reise

Die äußerst diskrete First Lady hat ihren Mann Donald Trump schon auf mehreren Auslandsreisen begleitet. Dabei wirkte sie zum Teil angespannt. Allein ist sie bisher nur nach Kanada gereist. In Afrika hatte es den Anschein, das Solo-Reisen gefalle Melania Trump. Sie zeigte sich freundlich, offen und entspannt.

Bei ihrem "diplomatischen und humanitären" Afrika-Besuch will sie auch für die Ziele ihrer Kampagne "Be Best" werben. Im Mai hatte Melania Trump die Initiative gestartet, die sich für bessere Lebensbedingungen für Kinder einsetzt. Mit der Aufklärungskampagne informiert sie Kinder etwa über die Nutzung sozialer Medien, eine gesündere Lebensweise und Drogenmissbrauch.

Die Reise ist durchaus heikel: US-Präsident Trump soll afrikanische Staaten als "Drecksloch-Länder" bezeichnet haben, seit Beginn seiner Amtszeit zeigte er kein sonderliches Interesse am afrikanischen Kontinent. Da hilft auch nur wenig, dass er kürzlich über sich und seine Frau sagte: "Wir beide lieben Afrika. Afrika ist so schön."

lie/AFP/dpa

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