Ivana und Melania Trump Es kann nur eine First Lady geben

Ivana Trump war die erste Ehefrau von Donald Trump. Macht sie das zur "First Lady"? Ja, sagte sie in einem Interview. Melania Trump sieht das allerdings anders, wie sie nun klargestellt hat.


Ivana Trump macht derzeit kräftig Werbung für ihr neues Buch. So kam es, dass sie mit einer Reporterin von ABC News sprach, dabei ging es natürlich auch um ihren berühmten Ex-Ehemann Donald Trump. Sie würden etwa alle zwei Wochen miteinander sprechen, sagte Ivana Trump. Sie habe eine "direkte Nummer ins Weiße Haus". Sie rufe dort allerdings nicht so gerne an, "weil Melania da ist, und ich will nicht irgendwelche Eifersüchteleien verursachen oder so etwas". Dann ergänzte sie unter Lachen: "Weil, ich bin ja die erste Trump-Ehefrau, okay? Ich bin First Lady, okay?"

Nicht okay, findet die Frau, die derzeit offiziell den Titel First Lady trägt: Melania Trump, die dritte Ehefrau von Donald. Über ihre Sprecherin Stephanie Grisham ließ sie ausrichten, die Kommentare von Ivana Trump entbehrten jeder Substanz; sie wolle damit lediglich Aufmerksamkeit erzielen und eigennützig Lärm machen.

In der Mitteilung von Grisham heißt es: "Frau Trump hat das Weiße Haus zu einem Zuhause für Barron und den Präsidenten gemacht." Barron ist der elf Jahre alte Sohn von Melania und Donald Trump. "Sie liebt es, in Washington zu leben und ist geehrt, First Lady der Vereinigten Staaten zu sein. Sie plant, ihren Titel und ihre Rolle dafür zu nutzen, Kindern zu helfen; und nicht dafür, Bücher zu verkaufen."

Zahlreiche US-Medien berichteten über die Reaktion von Melania Trump - auch, weil sie sich normalerweise nur äußert selten öffentlich äußert. Sie ist seit 2005 mit Donald Trump verheiratet. Seine Ehe mit Ivana Trump begann im Jahr 1977 und endete 1992.

aar



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