Menschliche Schutzschilde Cheneys Töchter bleiben zu Hause

Wirbel an der Heimatfront: Seit Wochenbeginn kursierten Gerüchte, eine der beiden Töchter von US-Vizepräsident Dick Cheney sei als "menschlicher Schutzschild" auf dem Weg in den Irak. Cheneys Büro sah sich zu einem Dementi genötigt.


Gerüchte um Irak-Reise: Mary und Elizabeth Cheney
AP

Gerüchte um Irak-Reise: Mary und Elizabeth Cheney

Washington - "Keine der Töchter plant auch nur, in diese Region zu fahren, in den Irak schon gar nicht", zitiert die "Washington Times" einen Mitarbeiter Cheneys unter Berufung auf die US-Nachrichtenagentur United Press International. Sowohl Cheney als auch seine beiden Töchter befänden sich in den USA.

Radio- und Fernsehsender verschiedener Länder hatten berichtet, Cheney sei unterwegs nach Jordanien, um eine seiner Töchter von einem Einsatz als "menschlicher Schutzschild" im Irak abzubringen. Der US-Vizepräsident werde am Freitag in Amman eintreffen, hieß es. In den Berichten war allerdings sowohl von der 36-jährigen Elizabeth Cheney als auch von der zwei Jahre jüngeren Mary die Rede.

Auch ein Sprecher der US-Botschaft in Amman konnte die Berichte nicht bestätigen. Der Botschaft lägen keine derartigen Informationen vor, schreibt die "Washington Times".

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2003
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.