MH17-Abschuss USA haben keine Beweise für russische Mitschuld

Amerikanische Geheimdienste gehen davon aus, dass ostukrainische Separatisten Flug MH17 aus Versehen abgeschossen haben. Eine Mitschuld Russlands können die USA offenbar nicht nachweisen.
Trümmerteile von Flug MH17: Weitere Untersuchungen angekündigt

Trümmerteile von Flug MH17: Weitere Untersuchungen angekündigt

Foto: MAXIM ZMEYEV/ REUTERS

Washington - Der US-Geheimdienst hat nach Medienberichten bislang keine Beweise für eine direkte Beteiligung Russlands an dem Abschuss von Flug MH17 in der Ostukraine. Es lasse sich bislang nicht sagen, wer genau für den Tod der knapp 300 Menschen an Bord verantwortlich sei, hieß es aus Geheimdienstkreisen. Der stellvertretende US-Sicherheitsberater Ben Rhodes kündigte im TV-Sender CNN tiefergehende Untersuchungen an.

Die US-Geheimdienstler gehen den Angaben zufolge davon aus, dass prorussische Separatisten das Flugzeug versehentlich abgeschossen haben. Darüber hinaus wurde berichtet, dass Russland offenbar weiter Waffen an die Rebellen liefert - darunter Panzer und Raketen.

Insgesamt waren bei dem Absturz von Flug MH17 alle 298 Menschen an Bord ums Leben gekommen, die meisten von ihnen Niederländer. Das Flugzeug des Malaysia Airlines war in der vergangenen Woche auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur ganz offensichtlich abgeschossen worden. Die genauen Hintergründe sind allerdings noch unklar.

jbe/Reuters/dpa/AP
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