US-Vizepräsident Trump will 2020 wieder mit Mike Pence antreten

"Ich bin sehr zufrieden mit ihm": Donald Trump möchte mit seinem Vizepräsidenten Mike Pence in den Wahlkampf 2020 gehen.

Donald Trump (r.), Mike Pence: Andere Kandidaten nicht in Sicht
Chris Kleponis/POOL/EPA-EFE/REX

Donald Trump (r.), Mike Pence: Andere Kandidaten nicht in Sicht


Bei dieser Personalie gilt wohl die Maxime "Never change a winning team" - wobei der Ausdruck "winning" hier sehr großzügig ausgelegt ist. US-Präsident Donald Trump will auch 2020 mit seinem Vize Mike Pence in den Wahlkampf ziehen. "Ich bin sehr zufrieden mit Mike Pence", sagte Trump, der eine Wiederwahl im November nächsten Jahres anstrebt, zu Journalisten.

Der Republikaner hatte im Juni den Startschuss für seine Wiederwahlkampagne gegeben. Bei den Republikanern gilt Trump als einziger ernstzunehmender Bewerber, auch wenn er innerhalb der Partei umstritten ist.

Pence wiederum fiel in seiner bisherigen Amtszeit vor allem dadurch auf, dass er seinem Chef mit enormer Disziplin nach dem Mund redet. (Lesen Sie hier "Trumps Bauchrednerpuppe" über den Auftritt von Pence auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2019).

Wen die Demokraten 2020 ins Rennen schicken, entscheidet sich in der ersten Hälfte des kommenden Jahres. Dann hält die Partei Vorwahlen ab. Mehr als 20 Bewerber wollen es bereits mit Trump aufnehmen. Doch schon vor der nächsten demokratischen TV-Debatte, die im September stattfinden wird, dürfte sich das Feld der potenziellen Bewerber merklich lichten.

jok/Reuters



insgesamt 3 Beiträge
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wiseguyno1 19.08.2019
1. Ja natürlich ...
möchte Trump gerne wieder mit Pence zusammen erneut zur Wahl antreten. Der ist pflegeleicht, widerspricht nicht (verdreht, wenn überhaupt, vielleicht ab und an hinter seinem Rücken die Augen) und "schützt" diesen auch weiterhin vor evtl. zukünftigen Impeachments ... Denn er kann dannn immer noch als letztes Argument herhalten, daß bei seiner Übernahme des Präsidentenamtes "alles noch viel schlimmer würde".
grumpy53 19.08.2019
2. na denn
kann keiner sagen, man hätte nicht gewußt, wer da und wofür antritt. Damit sind die Republikaner den Demokraten (leider...) weit voraus. Die sind noch emsig auf der Suche und wie man dann die Kandidatin, den Kandidaten denen schmackhaft macht, die bisher zu Trump geschwiegen haben, ihn haben machen lassen, manchmal auch kopfschüttelnd, aber immerhin, oder denen die diesen Präsidenten gut finden, kann ich mir kaum vorstellen. Aber bis dahin fließt ja noch viel Wasser den Mississippi und den Colorado hinunter, bei Trumps Potential Katastrophen zu liefern (eingesperrte Säuglinge ohne hygienische Mindestbedingungen, Beleidigungen von Frauen, Mexikanern, Menschen anderer Meinung, Wirtschaftskrisen, Schulden machen, die Nation durch populistische Lügen zu spalten... etc etc etc). ist ja noch viel Zeit. Und Pence? Wenn ich dazu meine Meinung äußere, geht das nicht durch die Zensur, jedenfalls ist der nicht das kleinere Übel. Mir käme es, aber ich habe ja nicht zu wählen, kann nur in freier Meinungsäußerung Vorstellungen machen, eher auf die Integrität, Kompetenz, Weltoffenheit, Bildung und Moral (Reihenfolge zufällig) einer Bewerberin, eines Bewerbers an. Die Illusion, dass Hautfarbe, Alter, Herkunft, Religionszugehörigkeit, sexuelle Orientierung oder Millionenvermögen keine Rolle spielen sollten, habe ich nicht. Leider zählt das eher als manches andere.
macarthur996 23.08.2019
3. Trump mit Pence
Pence ist ein Evangelikaler. habe gelesen, das jeder 4. Amerikaner Mitglied der evangelikanischen Kirche ist. Pfarrer Jeffren, d
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