Kampf ums Weiße Haus Mitt Romney dementiert Pläne für US-Präsidentschaftskandidatur

Rückzieher im Rennen ums Weiße Haus: Der Republikaner Mitt Romney hat Berichte dementiert, er wolle für das Präsidentenamt kandidieren.

Republikaner Romney: Keine dritte Präsidentschaftskandidatur
AP

Republikaner Romney: Keine dritte Präsidentschaftskandidatur


Washington - Der 2012 gescheiterte Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner, Mitt Romney, verzichtet auf einen weiteren Anlauf ins Weiße Haus. Romney teilte seine Entscheidung am Freitag bei einer Telefonkonferenz mit Unterstützern mit. "Ich habe entschieden, dass es am besten ist, anderen Anführern in der Partei die Möglichkeit zu geben, unser nächster Kandidat zu werden", heißt es in der Erklärung Romneys.

Zuvor hatten US-Medien berichtet, dass der frühere Gouverneur des Bundesstaats Massachusetts über eine erneute Kandidatur nachdenke. Romney kämpfte zweimal erfolglos um den Einzug ins Weiße Haus. Vor der Wahl 2008 unterlag er im parteiinternen Wettstreit John McCain. Vier Jahre später wurde er zwar von den Republikanern nominiert, verlor die Präsidentschaftswahl aber gegen Amtsinhaber Barack Obama von den Demokraten.

Das Feld der möglichen Präsidentschaftsanwärter für 2016 ist bei den Republikanern breit gefächert. Im Dezember hatte der frühere Gouverneur von Florida, Jeb Bush, erste Weichen für eine Kandidatur gestellt. Der Sohn von Ex-Präsident George H.W. Bush und Bruder von Ex-Präsident George W. Bush kündigte an, eine Bewerbung "aktiv" zu prüfen. Im Gespräch sind außerdem der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, der texanische Senator Ted Cruz, der Senator Rand Paul aus Kentucky und der Senator Marco Rubio aus Florida.

Bei den Demokraten wird die frühere First Lady und Außenministerin Hillary Clinton als mögliche Präsidentschaftskandidatin gehandelt. Noch hat Clinton ihre Entscheidung über eine erneute Bewerbung aber nicht bekannt gegeben. Im Jahr 2008 war sie im parteiinternen Vorwahlkampf an Obama gescheitert, der nach zwei Amtszeiten bei den Wahlen 2016 nicht mehr antreten darf. Ende November hatte der frühere Senator Jim Webb als erster Demokrat seine Präsidentschaftsbewerbung erklärt.

mka/AFP



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jakam 30.01.2015
1.
Als ob es bei den Republikanern einen Unterschied machen würde, wer ihre verdrehten menschenfeindlichen Standpunkte vertritt..lol. Hillary...naja, muß nicht sein, aber lieber irgendeinen random Democrat alls die Reps. Die größte Hoffnung für das Volk wäre Bernie Sanders, aber den würden sie genauso einstampfen wie Obama. Achtung, fertig, sinnlos.
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