Profitgier an Montenegros Adriaküste Schönheit und Schandfleck

Montenegro bezeichnet sich als "ökologischer Staat" - das steht sogar in der Verfassung. Doch der Tourismusboom an der Adria droht die Natur zu zerstören. Ein paar Einheimische kämpfen nun gegen Gier und Korruption.

Stevan Kordic

An einem Sommertag fährt Miljan Vujosevic in einem alten, schon recht klapprigen Kombi durch die Landschaft der Lustica-Halbinsel, entlang der südöstlichen Adriaküste Montenegros. In der Ferne leuchtet das Meer, bestes Urlaubs- und Badewetter. Vujosevic kommt oft mit seiner Frau und den Kindern hierher, zu Badestellen, die nur Einheimische kennen.

Heute aber ist er nicht zum Vergnügen unterwegs, sondern in einer schwierigen Mission: Die Gegend, in der er aufgewachsen ist, die idyllische Bucht von Kotor, ist in Gefahr. Sie liegt im Nordwesten Montenegros, ist der einzige Fjord an der Adriaküste, gehört zum Unesco-Weltkulturerbe - und lockt immer mehr Touristen an.

Die ehemalige jugoslawische Teilrepublik Montenegro liegt am südöstlichen Rand Europas, hat keine Rohstoffe, kaum Industrie, wenig Chancen der EU beizutreten - und setzt deshalb auf den Adria-Tourismus als Wirtschaftsfaktor. Doch der droht das Land zu zerstören.

Die Stadt Kotor in Montenegro liegt im einzigen Fjord der Adria - die Bucht ist Unesco-Weltkulturerbe
Stevan Kordic

Die Stadt Kotor in Montenegro liegt im einzigen Fjord der Adria - die Bucht ist Unesco-Weltkulturerbe

Fast überall am Meer, besonders in der Bucht von Kotor, werden Apartments und Resorts im Akkord hochgezogen. Ohne Rücksicht auf die Natur oder Vorschriften. Gemeinden, große und kleine Investoren hat ein Goldrausch ergriffen, und viele Behörden, zum Beispiel die Bauämter, sind bestechlich. Wer das anprangert, bekommt Schwierigkeiten.

So wie Miljan Vujosevic. Der 46-Jährige ist hauptberuflich Programmierer und IT-Experte. Schon oft erhielt er Drohungen. Meistens anonym, per Telefon oder E-Mail: Er möge doch an die Zukunft seiner Familie, seiner Kinder denken. Mehrmals wurde sein Auto beschmiert, einmal versuchte ein Unbekannter, es anzuzünden. Die Polizei ermittelte nicht.

Schweigen kann Vujosevic dennoch nicht. "Meine Familie ist in dieser Gegend seit über 400 Jahren ansässig, hier ist unsere Heimat", sagt Vujosevic. "Ich konnte irgendwann einfach nicht mehr tatenlos mit ansehen, wie hier alles verschandelt und verwüstet wird."

Miljan Vujosevic setzt sich für den Erhalt von Kotor ein - und wird bedroht
Stevan Kordic

Miljan Vujosevic setzt sich für den Erhalt von Kotor ein - und wird bedroht

Die enge Straße, auf der Vujosevic an diesem Tag fährt, schlängelt sich über Berge, durch alte Olivenhaine, durch Wälder mit Akazien, Pinien und Zypressen, Kakteen und Palmen, durch kleine Dörfer, deren steinerne Häuser und Kirchen viele Jahrhunderte alt sind. Sie führt schließlich, in der kleinen Bucht von Zanjic, zu einer Anlage namens "Ribarsko Selo": ein in die Felsklippen betoniertes Luxusresort mit Bungalows, einem Edelrestaurant und privatem Wasserzugang. Wegen dieser Anlage hat Vujosevic zusammen mit einigen Freunden die Initiative "Bokobran" gegründet, zu Deutsch "Buchtwehr".

Von der Anlage aus kann man die gesamte Gegend und die Adria überblicken. In antiken Zeiten hatte hier eine Festung gestanden. Ein Teil der Befestigungsmauer ist zwischen Bäumen und Gestrüpp noch gut zu sehen. Heute dient das Gelände unmittelbar neben der Mauer dem Besitzer von "Ribarsko Selo" als Abladeplatz für Müll, Bauschutt und Schrott.

In antiker Zeit stand auf diesem Hügel eine Festung, heute dient das Gelände einem Luxusresort als Schuttablade-Platz
Stevan Kordic

In antiker Zeit stand auf diesem Hügel eine Festung, heute dient das Gelände einem Luxusresort als Schuttablade-Platz

Nach den geltenden montenegrinischen Vorschriften für unerschlossene archäologische Stätten hätte hier ohne eine strenge und langwierige Voruntersuchung von Experten niemals gebaut werden dürfen, sagt Vujosevic. Gutachter hätten das Gelände auf seinen kulturhistorischen Wert prüfen müssen, ein positiver Befund hätte ein Bauverbot im Umkreis von mehreren Hundert Metern bedeutet - und damit auch für das Luxusresort nebenan.

Doch eine solche Untersuchung hat es nie gegeben. Der Besitzer des Geländes, ein Geschäftsmann namens Dejan Davidovic, ließ es im Sommer 2017 in nur wenigen Monaten hochziehen.

Zusammen mit einem befreundeten Archäologen kartierte Vujosevic das Gelände heimlich, fotografierte die Neubauten, machte Drohnenaufnahmen. Die Dokumentation und ihre Beschwerde reichte "Bokobran" beim Amt für den Schutz des Kulturguts von Montenegro und bei der Staatsanwaltschaft ein. Bislang blieb die Anzeige folgenlos.

Die Bokobran-Aktivisten dokumentieren illegale Bebauungen oder andere gesetzeswidrige Aktivitäten auf kulturhistorischen Flächen
Stevan Kordic

Die Bokobran-Aktivisten dokumentieren illegale Bebauungen oder andere gesetzeswidrige Aktivitäten auf kulturhistorischen Flächen

Bauarbeiter tragen verrostete Metallgitter heran und werfen sie zwischen die historischen Mauern. Vujosevic macht ein paar Fotos des Geländes. Später will er sie der Behörde vorlegen und nachhaken. Dann geht er den Steinweg herunter zum Restaurant, um mit Geschäftsmann Davidovic sprechen. Doch der ist nicht zu sprechen, auch auf Nachfragen des SPIEGEL zu Baugenehmigungen und Gutachten reagiert der Investor nicht.

Montenegro ist der einzige Staat der Welt, der sich per Verfassung als ökologisch definiert - gleich in Artikel eins. Regierungsvertreter betonen das in Gesprächen gern. Das zuständige Kabinettsressort heißt "Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Tourismus", Montenegros offizielles Tourismus-Branding lautet: "Wild Beauty".

Parkplatzmangel, Staus, Verkehrschaos: Kotors Infrastruktur ist nicht für die vielen Touristen ausgelegt
Stevan Kordic

Parkplatzmangel, Staus, Verkehrschaos: Kotors Infrastruktur ist nicht für die vielen Touristen ausgelegt

Aktivisten wie Vujosevic empfinden das als zynisch. Im "Yale Environmental Performance Index" (EPI), einem der weltweit führenden Rankings für Umweltstandards und nachhaltige Entwicklung, steht Montenegro auf einem der letzten Plätze Europas, zusammen mit Mazedonien, Serbien, der Ukraine und der Republik Moldau. Die Gründe: Abwässer im Land fließen fast überall ungeklärt in den Boden, in die Flüsse oder ins Meer. Hunderte illegale Müllkippen verschmutzen die Natur. Viele Infrastruktur-, Wasserkraft- und Ölbohrprojekte werden ohne Rücksicht auf die Umwelt durchgesetzt.

Zwar steigen auch in Albanien, Bulgarien, Kroatien und Rumänien die Touristenzahlen - und damit die Nachfrage nach Hotels - immer weiter. Aber Montenegro betreibt den mit Abstand drastischsten Raubbau an seiner Küste. Es gibt kaum noch freie Küstenabschnitte.

Und immer wieder taucht dieser Name auf: Milo Djukanovic. Der ehemalige jugoslawische Jungkommunist herrscht im Land seit dreißig Jahren uneingeschränkt, mal als Regierungs-, mal auch, wie derzeit, als Staatschef. Seinem Bruder gehört der Mehrheitsanteil an der größten Bank des Landes.

Die Luxusanlage "Dobrota Palazzi" gehört dem Neffen des Staatspräsidenten Milo Djukanovic
Stevan Kordic

Die Luxusanlage "Dobrota Palazzi" gehört dem Neffen des Staatspräsidenten Milo Djukanovic

An seiner Schwester, einer Wirtschaftsanwältin, kommt kein Investor vorbei. Sein Sohn besitzt ein Firmenimperium im Finanz-, IT- und Energiebereich. Wer einen Posten haben oder Geschäfte machen will in Montenegro, der tut gut daran, enge Verbindungen zu Djukanovics "Demokratischer Partei der Sozialisten Montenegros" (DPS) zu pflegen.

Unter der Herrschaft von "Milo", wie er im Land heißt, wurden große Teile der Adriaküste an Privatfirmen oder -personen verkauft, an einheimische Geschäftsleute oder Parteifunktionäre aus seinem Umfeld ebenso wie an reiche Russen oder Araber. Selbstverständlich kontrollieren Djukanovics Leute auch das "Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Tourismus", das über Bebauungspläne zu entscheiden hat.

Kotor: Die meisten Besucher kommen mit Kreuzfahrtschiffen
Stevan Kordic

Kotor: Die meisten Besucher kommen mit Kreuzfahrtschiffen

Das Städtchen Kotor, das der Bucht ihren Namen gibt, war im Mittelalter ein bedeutendes adriatisches Handelszentrum. Sein historischer Stadtkern macht es zu einem Kleinod Südosteuropas. Kotor zählt bei Reiseveranstaltern seit einigen Jahren zu den Topzielen im östlichen Mittelmeer, lockt in der Saison bisweilen mehrere Tausend Touristen pro Tag an. Viele kommen mit Reisebussen aus dem nahe gelegenen Kroatien. Die meisten allerdings mit großen Kreuzfahrtschiffen.

Um kurz vor halb zehn geht Ana Nives Radovic durch die Altstadt von Kotor in ihr Büro. Schon jetzt drängen sich Hunderte Touristen in den engen Gassen. Sie machen Selfies, Stadtführer spulen ihre Texte auf Englisch, Spanisch, Französisch, Russisch oder Chinesisch ab, Souvenirverkäufer und Kellner werben um Kunden. Geduldig wartet Radovic immer wieder, bis die Touristen ihre Fotos gemacht haben. "Viele hier verdammen den Tourismus pauschal", sagt sie, "aber ich denke, man muss ihn anders organisieren."

Radovic, 35, ist seit knapp zwei Jahren die Direktorin des Tourismusamtes von Kotor. Sie hat Abschlüsse in Wirtschaft, Tourismus- und Finanzökonomie, EU-Recht und Block-Chain-Technologie, spricht fließend sechs Sprachen. Ihr Ziel: Ihre Heimatstadt vor dem Kollaps durch Übertourismus zu retten.

Ana Nives Radovic leitet das Tourismusamt
Stevan Kordic

Ana Nives Radovic leitet das Tourismusamt

Den Kreuzfahrttourismus in Kotor habe sie im Laufe der vergangenen Jahre mit zunehmendem Unbehagen beobachtet, erzählt sie. "Die Stadtverwaltung war nur an den Gebühren für die Schiffsanfahrten interessiert, ansonsten gab es keinerlei Tourismusmanagement." Deshalb habe sie sich schließlich für den Chefposten im Tourismusamt beworben. "Ich bin keine Aktivistin, ich äußere mich öffentlich nicht zur Politik", sagt sie, "ich wollte einfach versuchen, etwas zu ändern."

Vor allem handelte sie mit Kreuzfahrtunternehmen aus, dass die Zahl der täglich einlaufenden Schiffe verringert wurde. Statt wie früher vier bis fünf Kreuzfahrtriesen am Tag kommen nun im Schnitt zwei. Und manchmal gibt es sogar Sommertage, an denen kein Schiff in der Bucht vor Anker geht. "Die Kreuzfahrtanbieter sind kooperationswillig, denn sie möchten ihren Ruf als Umweltverschmutzer loswerden", sagt Radovic. "Es geht ja auch um ihr Geschäft, sie wollen, dass die Orte, die ihre Schiffe anlaufen, authentisch bleiben und nicht zerstört werden."

So viel Weitsicht haben jedoch nicht viele, die am Tourismus in Montenegro verdienen wollen.

Fotostrecke

16  Bilder
Fotostrecke: Gier und Korruption an Montenegros Adriaküste

Umweltschützer Miljan Vujosevic beschließt am Abend, allein zu einer seiner Lieblingsbadestellen zu fahren, sie liegt in Dobrota, einem Vorort von Kotor, er ist dort in der Nähe aufgewachsen.

Bis vor gut zwei Jahren befand sich direkt an der Badestelle ein Park mit schattigen alten Bäumen. Vujosevic war schon als Kind oft hier, angelte und brachte später seinen Kindern das Schwimmen bei. Vor einigen Jahren kaufte das Gelände ein junger Geschäftsmann namens Edin Kolarevic. Er ist der Neffe des Staatspräsidenten Milo Djukanovic.

Milos Neffe ließ hier 2017 das Resort "Dobrota Palazzi" errichten, einen Komplex aus Luxusvillen und -apartments mit einem künstlichen Privatstrand. Der hätte laut Gesetz gar nicht aufgeschüttet werden dürfen. Um das dennoch zu ermöglichen, erzählt Vujosevic, seien gesetzliche Bestimmungen und historische Dokumente zurechtgebogen worden. Montenegrinische Medien schrieben viel über den Fall, es gab Proteste gegen den Bau von "Dobrota Palazzi".

Das Luxusresort Ribarsko Selo
Stevan Kordic

Das Luxusresort Ribarsko Selo

"Mein ganzes Leben ist mit diesem Ort verbunden", sagt Vujosevic, "mein Herz blutet, wenn ich das hier sehe. Keiner unserer Proteste hat etwas geholfen, einfach weil der Onkel des Mannes, der das hier hat bauen lassen, die mächtigste Person im Land ist."

Später, zu Hause angekommen, in seiner bescheidenen Anderthalbzimmerwohnung am Rand von Budva, einer Stadt südlich von Kotor, erzählt Vujosevic seiner Frau Mirjana vom Tag. Sie schweigt mit versteinerter Miene. Sie hat oft Angst um ihn, versucht aber nicht, ihn von seinen Protesten abzuhalten. Denn sie versteht seine Empörung.

Sie selbst arbeitete lange Zeit als Hafeningenieurin und wurde 2003 entlassen, weil sie, so sagt sie, keine Sympathisantin von Djukanovics Regierungspartei war. Seitdem jobbt sie in der Sommersaison als Verkäuferin in Boutiquen. "Ich bin stolz darauf, was mein Mann macht", sagt sie. "Leider scheint es nichts zu bringen. Das ist vor allem für unsere Kinder traurig, denn sie haben keine Zukunft als ehrliche Bürger."

Am nächsten Morgen ruft Miljan Vujosevic wegen des Falles von "Ribarsko Selo" bei der zuständigen Staatsanwaltschaft an. Er hat das schon oft gemacht, jedes Mal wird er abgewimmelt. Trotzdem fragt er immer wieder nach dem Stand der Ermittlungen; sie sollen nicht denken, dass er aufgibt.

Man warte noch auf verschiedene Dokumente zu dem Fall, sagt der Mann am anderen Ende der Leitung auch an diesem Tag, vorher könne man nicht entscheiden, ob Anklage erhoben werde oder die Ermittlungen eingestellt würden. Dann legt er auf.

Dieser Beitrag gehört zum Projekt Globale Gesellschaft, für das unsere Reporter von vier Kontinenten berichten. Das Projekt ist langfristig angelegt und wird von der Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt.
Was ist das Projekt Globale Gesellschaft?
Unter dem Titel Globale Gesellschaft werden Reporterinnen und Reporter aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa berichten - über Ungerechtigkeiten in einer globalisierten Welt, gesellschaftspolitische Herausforderungen und nachhaltige Entwicklung. Die Reportagen, Analysen, Fotostrecken, Videos und Podcasts erscheinen im Politikressort des SPIEGEL. Das Projekt ist langfristig angelegt und wird über drei Jahre von der Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF) unterstützt.
Sind die journalistischen Inhalte unabhängig von der Stiftung?
Ja. Die redaktionellen Inhalte entstehen ohne Einfluss durch die Gates-Stiftung.
Haben auch andere Medien ähnliche Projekte?
Ja. Große europäische Medien wie "The Guardian" und "El País" haben mit "Global Development" beziehungsweise "Planeta Futuro" ähnliche Sektionen auf ihren Nachrichtenseiten mit Unterstützung der Gates-Stiftung aufgebaut.
Gab es bei SPIEGEL ONLINE bereits ähnliche Projekte?
SPIEGEL ONLINE hat in den vergangenen Jahren bereits zwei Projekte mit dem European Journalism Centre (EJC) und der Unterstützung der Bill & Melinda Gates Foundation umgesetzt: Die "Expedition Übermorgen" über globale Nachhaltigkeitsziele sowie das journalistische Flüchtlingsprojekt "The New Arrivals", in deren Rahmen mehrere preisgekrönte Multimedia-Reportagen zu den Themen Migration und Flucht entstanden sind.
Wo finde ich alle Veröffentlichungen zur Globalen Gesellschaft?
Die Stücke sind bei SPIEGEL ONLINE zu finden auf der Themenseite Globale Gesellschaft.


insgesamt 27 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Mr. Tom 27.10.2019
1. Bärendienst
Und SPON trägt mit seinen Fotos dazu bei, dass NOCH mehr Touristen kommen...
luckylurker 27.10.2019
2. Wen wundert es?
Die montenegrinische Regierung basiert auf mafiösen Strukturen die solche und noch viel schlimmere dinge zulassen, wie z.B. Korruption, Verfolgung von kritischen Journalisten mit Anschlägen und Bereicherung der Regierungselite mit Hilfe der organisierten Kriminalität. Und das von der gleichen Elite seit den 90er Jahren. Immer geduldet, Hauptsache war immer dass sich Monte von Jugoslawien loslöst und NATO-Mitglied wird.
iceyyo 27.10.2019
3. ich war vir
2 Jahren dort für einen Tag, als ich Urlaub in sudkroatien gemacht habe. grundsätzlich könnte Montenegro wunderschön sein, aber die Infrastruktur ist eine Katastrophe für die Massen an Touristen. die Kreuzfahrtschiffe sind mir auch sehr über aufgestoßen. die Strände waren komplett überlaufen, denke da ist nichts zu retten und der Massen Tourismus wird sich nicht mehr stoppen lassen. ich kann keinen raten dort hin zu reisen
merk! 27.10.2019
4. In der Bucht von Kotor
war ich mal vor 30 Jahren mit dem Bike campen. Traumhafte Landschaft, kaum Tourismus, immer die Adria-Panoramastrasse entlang, Dubrovnik (im Sommer damals fast menschenleer !!!). Da hab ich ja damals richtig Glück gehabt.
ola59 27.10.2019
5. Budva
ist viel viel entsetzlicher. Diese Luxushotels der Russen sind riesig. Seit vielen Jahren fahren wir die Strecke von Dubrovnik bis zur albanischen Grenze. Von Jahr zu Jahr bin ich entsetzt. Alles in russischer Hand. Hier geht es nur um Geld- Luxushotels, Luxusyachten, Luxusrestaurants- Luxusgeschäfte usw. Einmal war ich in Kotor. Ich konnte gar nicht glauben, was ich da sah. Direkt in dem kleinen Ort die Giganten von Kreuzfahrtschiffen. Warum dürfen die bis Kotor reinfahren? Unmöglich! Sie ankern direkt in der Stadt. Wir machen gerne Urlaub in Ulcinj. Die alte Stadt gefällt mir sehr. Der lange Strand Richtung Albanien ist sehr sehr schön. Nur genau hinschauen darf man nicht. An den Straße stapelt sich der Müll. Liegt neben den Müllcontainern, wird teilweise verbrannt usw. Aber auf dem ganzen Balkan achtet man nicht auf die Umwelt! Wie weit ist das von uns weg? Das stört Keinen!!!!
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.