"Islamischer Staat" in Mossul Irakische Truppen rücken auf Tigris-Ufer vor

Im zähen Häuserkampf um die IS-Hochburg Mossul meldet Iraks Armee Fortschritte. Ziel einer neuen Offensive sei es, die Islamisten an Gegenangriffen zu hindern.

Irakischer Spezialkräfte in Mossul (Archivbild)
AFP

Irakischer Spezialkräfte in Mossul (Archivbild)


Die Terrormiliz "Islamischer Staat" wehrt sich mit allen Mitteln, doch die irakische Armee hat nach eigenen Angaben weitere Teile der Stadt Mossul von der Islamisten zurückerobert.

Generalleutnant Abdul Amir Raschid Jarallah erklärte im irakischen Fernsehen, die Truppen seien in das Salam-Krankenhaus unweit des Tigris eingerückt. Das Krankenhaus befindet sich im Südosten der zweitgrößten Stadt des Irak.

Ein weiterer Militärangehöriger sagte, am Morgen habe eine neue Offensive gegen den IS in der Metropole begonnen. Damit solle die Initiative übernommen und die Islamisten an Gegenangriffen gehindert werden.

Insgesamt 100.000 Soldaten und verbündete Milizen hatten vor sieben Wochen den Sturm auf die IS-Hochburg eingeleitet. Die Islamisten haben eine Serie von Gegenangriffen gestartet.

cht/Reuters/AP



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