Konflikt mit Nordkorea USA lassen Kims Atomdrohung abperlen

Washington reagiert gelassen auf die Drohungen aus Nordkorea: Die USA seien "voll und ganz in der Lage", sich gegen einen Raketenangriff des Kim-Regimes zu verteidigen, sagt Obama-Sprecher Jay Carney. Die Vereinten Nationen verschärfen nun ihre Sanktionen gegen das kommunistische Land.

Obama-Sprecher Carney: Nordkorea wird sich durch Provokationen weiter isolieren
AP

Obama-Sprecher Carney: Nordkorea wird sich durch Provokationen weiter isolieren


Washington - Nordkorea droht - und die US-Regierung bleibt ganz cool: Die USA seien "voll und ganz in der Lage", das Land gegen einen Raketenangriff aus Nordkorea zu verteidigen, sagte Regierungssprecher Jay Carney am Donnerstag. Das kommunistische Land werde sich durch seine Provokationen nur noch weiter isolieren.

Mitte Februar hatte Nordkorea trotz massiver internationaler Warnungen erneut einen Atomtest durchgeführt. Deswegen verschärften die Vereinten Nationen am Donnerstag ihre Sanktionen gegen Nordkorea. Zuvor hatten Pjöngjang noch sein "Recht auf einen Präventivangriff" betont. "Da die USA im Begriff stehen, einen Atomkrieg anzufangen, werden wir das uns zustehende Recht eines Präventivschlages gegen die Kommandozentralen der Aggressoren üben, um unsere höchsten Interessen zu schützen", sagte eine Sprecherin des Außenministeriums in Pjöngjang nach einem Bericht der offiziösen Nachrichtenagentur KCNA vom Donnerstag.

Nordkorea fühlt sich durch ein gemeinsames jährliches Großmanöver der Streitkräfte der USA und Südkoreas provoziert. Die nordkoreanische Armeeführung hatte am Dienstag bereits mit der Kündigung des Waffenstillstandsabkommens von 1953, mit dem der Korea-Krieg faktisch beendet wurde, und Militärschlägen gedroht.

Nordkorea bereitet nach Einschätzung Südkoreas selber ein massives landesweites Militärmanöver in diesem Monat vor. Seoul befürchtet, dass es dabei auch zu Provokationen gegen Südkorea kommen könnte. Die Alarmbereitschaft der eigenen Truppen sei erhöht worden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul am Donnerstag. Nordkorea veranstalte bereits eine Reihe "kleinerer" Truppenübungen zu Wasser, Luft und Land.

Südkoreas Militär schließt nicht aus, dass Nordkoreas Volksarmee auch Kurzstreckenraketen während des Manövers abfeuern könnte, um Stärke zu demonstrieren. Nordkorea hatte bereits wiederholt angedeutet, weitere Tests von Langstreckenraketen und atomaren Sprengsätzen zu planen. Experten glauben aber nicht, dass Nordkorea die technischen Fähigkeiten hat, um die USA mit Raketen zu attackieren.

ade/Reuters/AFP/dpa



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groggybabe, 07.03.2013
1.
Zitat von sysopAPWashington reagiert gelassen auf die Drohungen aus Nordkorea: Die USA seien "voll und ganz in der Lage", sich gegen einen Raketenangriff des Kim-Regimes zu verteidigen, sagt Obama-Sprecher Jay Carney. Die Vereinten Nationen verschärfen nun ihre Sanktionen gegen das kommunistische Land. http://www.spiegel.de/politik/ausland/nach-raketentest-usa-trotzen-nordkoreas-atomdrohung-a-887558.html
Kim Jong Un dreht total durch.Der hat so die Hosen voll und ist so fanatisch.Lieber die ganze Welt anzünden als riskieren,dass sein hungerndes,geknechtetes Volk rauskriegt,was bei ihm wirklich gespielt wird.Wenn das mal gut geht.
alkoholproblem 07.03.2013
2. Gelassenheit
Washington reagiert gelassen. Aber wie sollte man sonst auf diese unsinnige Drohung reagieren? Trotzdem kann es nichts schaden den Cruise-Missiles schon mal die Zielkoordinaten einzuprogrammieren.
grass 07.03.2013
3. Wie sollen Sie sonst reagieren?
So wie beim Iran können sie sich nicht benehmen, denn die Korean haben die Bombe. Bill Clinton hatte in den 90ern eine Nicht-Angriffs-Garantie gegeben und die N-Koreaner haben ihr N-Waffenprogramm eingestellt. Bush drohte mit Krieg in 2002 und die Koreaner haben die IAEA raussgeworfen und den Sperrvertrag gekündigt (sonst ging nur Israel so skrupellos vor). Die USA Politik ist in allen Bereichen gescheitert von Latein Amerika über Nah-Ost, Korea bis hin zum eigenen Wirtschaftssystem. Es ist nur zu hoffen, dass die Amerikaner nicht wild um sich schlagen wenn sie in der Bedeutungslosigkeit verschwinden
kpkuenkele 07.03.2013
4. Da sieht man mal was dabei herauskommt
WennDeutsche Juristen und Wirtschaftswissenschaftler ihr Gedankengut verbreiten: "Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung will das Land ausländische Investoren ins Land holen und wird in dieser Frage von deutschen Wirtschaftswissenschaftlern und Juristen beraten." (Die ZEIT vom 04.01.2013). Wahr wohl nix...
achmed1 07.03.2013
5. Der vorgeschobene
Zitat von sysopAPWashington reagiert gelassen auf die Drohungen aus Nordkorea: Die USA seien "voll und ganz in der Lage", sich gegen einen Raketenangriff des Kim-Regimes zu verteidigen, sagt Obama-Sprecher Jay Carney. Die Vereinten Nationen verschärfen nun ihre Sanktionen gegen das kommunistische Land. http://www.spiegel.de/politik/ausland/nach-raketentest-usa-trotzen-nordkoreas-atomdrohung-a-887558.html
Jüngling, den niemand Ernst nehmen kann und der sicher auch nicht seine Zigarettenmarke wählen darf, könnte einem Leid tun. Erst wurde er wie Opa Il-sung gemästet und gestylt - sieht echt modern aus. oder - und nun muss er für die Generäle den aufgeschriebenen Quatsch verlesen. So krampfhaft man versucht, gegen viel Geld einige Pseudostars zu Treffen zu bewegen, so dussellig ist de komplette Politikansatz dieses Hunger- und Gefängnisstaates. Schade, dass noch immer eine bezahlte Aktivisten, auch in D, unter dem Deckmantel der Kultur versuchen, diesen Regime - eines der brutalsten in der Welt - eine Plattform zu geben. Selbst China, gegen die Kim aber noch keine Drohungen ausstieß, dreht nun mit die daumenschraube an... Die Mützen- und Ordenträger - allesamt immer mit kleinem Schreibblock bewaffnet, denn der große Führer könnte ja mal wieder einen erleuchtenden Hinweis geben - die hinter ihm stehen, trifft das hart, den sie wollen sich weiter ihr Leben in Saus und Brauss - mit Kaviar, champagner und S-Klasse - nicht nehmen lassen. Von denen schie0t keiner, denn er wird wissem, dass dann sein eigenes Leben außerst begrenzt ist. Und wie echte Helden aussehen, wissen wir seit Mohammar al Gadaffi.
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