Nach Todesfall Schweiz will alle Balkan-Soldaten untersuchen


Bern/Zürich - In der Schweiz soll untersucht worden, ob ein Hauptmann eventuell wegen der von den USA im Bosnienkrieg eingesetzten Uran-Munition an Leukämie gestorben ist. Der 1963 geborene Mann war ab 1996 in Bosnien im Einsatz. Wie die in Zürich erscheinende Zeitung "SonntagsBlick" berichtete, will der Generalstab nun alle 900 ehemals auf dem Balkan stationierten Schweizer Soldaten medizinisch untersuchen lassen. Außerdem sollen sie möglicherweise als "Kriegssouvenirs" gesammelte Munition abgeben.



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