Newsblog USA liefern Nuklear-Technologie nach Saudi-Arabien

Kernkraftwerke produzieren nicht nur Energie, sondern auch den Grundstoff zum Bau von Atombomben. Die US-Regierung hat kein Problem damit, die heikle Technologie an ihre Verbündeten in Riad zu liefern. Die Live-News.

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Michael Kröger
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Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
Es gibt nicht wenige, die halten Saudi-Arabien für einen Kriegstreiber. Die deutsche Regierung hat deswegen gestern sogar das Moratorium für Waffenlieferungen verlängert. Die U S-Regierung hält den Verbündeten im Nahen Osten trotzdem für einen so sicheren Kantonisten, dass sie sogar die Ausfuhr von Technologie zum Bau von Atomreaktoren genehmigt hat. Damit ließe sich in einem zweiten Schritt auch Plutonium herstellen - der Grundstoff zum Bau einer Atombombe. Nach Angaben von Energieminister Rick Perry wurden in jüngster Vergangenheit sieben Lieferungen durchgewinkt. Die Demokraten im Repräsentantenhaus halten das für glatten Rechtsbruch. Die Gesetze ermöglichen es den Unternehmen, bereits vor dem Abschluss eines Vertrags zum Bau eines Kernkraftwerks Vorarbeiten durchzuführen. Sie erlauben jedoch keine Weitergabe von Kernmaterial, Ausrüstung oder Komponenten - das sei mit den Lieferungen aber geschehen, so die Demokraten. Die Genehmigungen wurden zuerst von "The Daily Beast" gemeldet, bevor Perry sie in öffentlichen Zeugenaussagen bestätigte. (Foto: J.David Ake/dpa) 3/29/19 8:09 AM Und damit endet der "Morgen" für diese Woche wieder. SPIEGEL ONLINE wird Sie aber weiterhin lückenlos mit Informationen aus aller Welt versorgen. Heute dürfte die (finale) Abstimmung im britischen Parlament zum Brexit die politische Agenda bestimmen. Ob das völlig zerstrittene Unterhaus dem Vertrag nunmehr zustimmt, ist sehr fraglich. Premierministerin Theresa May zog alle Register , um ausreichend Unterstützung zu bekommen. Sie bot sogar ihren baldigen Rücktritt an, sollte das Abkommen im Parlament doch noch angenommen werden. In den USA gerät Flugzeughersteller Boeing zunehmend in Erklärungsnot , nachdem Experten bei der Auswertung der Flugschreiber Hinweise gefunden haben, dass MCAS die 737 Max tatsächlich zum Absturz gebracht hat. Außerdem: Das Bundesverwaltungsgericht verkündet heute in Leipzig sein Urteil zur Frage, wer die Polizeikosten bei Risikofußballspielen tragen soll . Dabei geht es Millionen Euro. Ich verabschiede mich und wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag. Bis Montag. 3/29/19 7:57 AM Kurz vor dem Ende noch ein paar Informationen zum Wetter: Heute und Morgen wird es in weiten Teilen der Republik sonnig und warm. Lediglich in der Osthälfte ist es ist es länger wolkig, aber auch dort bleibt es bis auf vereinzeltes Nieseln meist trocken. Die Temperaturen liegen zwischen zehn Grad auf Rügen und 20 Grad am Oberrhein. (Foto: Patrick Seeger/dpa) 3/29/19 7:53 AM Das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten hat einem Todeskandidaten aus religiösen Gründen in letzter Minute einen Aufschub seiner Hinrichtung gewährt. Der Supreme Court entschied gestern, die für den selben Tag geplante Exekution von Patrick Murphy müsse aufgeschoben werden, damit der seelische Beistand eines buddhistischen Mönches sichergestellt werden könne. Aus Gründen der Religionsgleichheit sei es nicht hinzunehmen, dass in Texas zwar christliche und muslimische Geistliche Exekutionen begleiten könnten, aber keine Angehörigen anderer Glaubensgemeinschaft, urteilten die Obersten Richter. Damit könnten Hinrichtungen in Zukunft ein gutes Stück bunter werden. Schließlich gibt es eine ganze Reihe von Glaubensgemeinschaften - darunter auch eine, die Spaghetti-Monster verehrt. 3/29/19 7:43 AM Ein Bus mit Schulkindern und ein Autos sind heute Morgen in Garbsen bei Hannover zusammengestoßen . Bei dem Unfall wurde mindestens ein Mensch schwer verletzt. "Wir gehen von weiteren Schwerverletzten und Leichtverletzten aus", sagte eine Polizeisprecherin. Der Unfall ereignete sich kurz vor Schulbeginn. Die Ursache war zunächst unbekannt. An der Rettungsstelle waren zahlreiche Helfer im Einsatz. 3/29/19 7:39 AM Der katholische Bischof von Eichstätt, Gregor Maria Hanke, hat eine Debatte über die Zukunft der Kirchensteuer gefordert. "Wir, die deutschen Bischöfe, müssen uns dringend damit befassen, wie es mit der Kirchensteuer weitergehen kann und soll. Diese Diskussion vermisse ich", sagte Hanke der "Augsburger Allgemeinen". Man müsse anfangen, über andere Möglichkeiten der Finanzierung nachzudenken, und dabei kreativer werden. Die Ursache der absehbaren Finanznot sieht Hanke nüchtern: "Die katholische, aber auch die evangelische Kirche sieht sich jedes Jahr mit einer großen Zahl von Kirchenaustritten konfrontiert", erklärte der Kirchenfürst. Zudem käme man wegen der demografischen Entwicklung, dem Bevölkerungsrückgang an Grenzen. Die Frage müsse sein, ob diese Form der Kirchenfinanzierung auf Dauer trage oder ob es andere Wege gebe, sagte Hanke. Die Frage, ob vielleicht mehr Gläubige in die Kirche zurückkehren, wenn man sensibler mit Missbrauchsopfern umgehen würde, stellte er nicht. (Foto: Katharina Ebel/KNA) 3/29/19 7:29 AM Eine besonders aggressive Pilzerkrankung hat innerhalb von 50 Jahren die Bestände von mehr als 500 Amphibienarten rund um den Globus dezimiert . In 90 Fällen gelten die Spezies bereits als in der Natur ausgestorben, schreiben Forscher in einer umfassenden Untersuchung zur Krankheit Chytridiomykose in der Fachzeitschrift "Science". Zusammengetragen hat die Daten ein Team um Ben Scheele von der Australian National University in Canberra (Australien). "Die Krankheit wird durch einen Chytridpilz verursacht, der wahrscheinlich aus Asien stammt, wo lokale Amphibien resistent gegen die Krankheit zu sein scheinen", wird Scheele in einer Mitteilung seiner Universität zitiert. Von dem Pilz betroffen ist beispielsweise der Frosch Duellmanohyla soralia, der in Honduras vorkommt. (Foto: Jonathan E. Kolby/dpa) 3/29/19 7:26 AM Drei seltene junge Sumatra-Tiger sind in Sydney erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Die zwei Mädchen Mawar und Tengah Malam sowie ihr Bruder Pemanah durften erstmals hinaus ins Freigehege im Taronga-Zoo der australischen Metropole. Ihrer Mutter Kartika werde es nun sehr viel schwerer fallen, die Jungtiere im Zaum zu halten, sagte Tierpflegerin Louise Gilman über die neuen Entfaltungsmöglichkeiten der Geschwister. Sumatra-Tiger sind vom Aussterben bedroht. Nur noch 350 von ihnen leben in freier Wildbahn in Waldgebieten auf der indonesischen Insel Sumatra. Ihr Lebensraum wird durch Rodungen für Palmöl-Plantagen und Wilderei zerstört. Die Geburt der drei Tiger am 17. Januar sei "ein wundervoller Erfolg für den Erhalt dieser bedrohten Art", sagte Ginman. 3/29/19 7:21 AM Die dritte Ehe des US-Schauspielers Nicolas Cage könnte auch seine kürzeste werden: Nach nur vier Tagen will er die Ehe mit Freundin Erika Koike wieder annullieren lassen , wie US-Medien übereinstimmend mit Verweis auf Gerichtsdokumente am Donnerstag berichteten. Der 55-Jährige hatte in Las Vegas am Samstag das Ehe-Zertifikat beantragt und auch geheiratet. Cages Sprecher antwortete zunächst nicht auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur zu den Vorgängen. Nach US-Medienberichten sollen Cage und Koike ein Jahr zusammen gewesen sein. Gesehen wurden sie unter anderem bei einem gemeinsamen Urlaub in Puerto Rico. Der Hollywood-Star war zuvor schon dreimal verheiratet: Sechs Jahre lang war er mit Schauspielkollegin Patricia Arquette von 1995 bis 2001 verheiratet, während die Ehe mit Lisa Marie Presley, der Tochter des «King of Rock'n'Roll» Elvis Presley, nur dreieinhalb Monate dauerte. 2004 heiratete er die Restaurantmitarbeiterin Alice Kim, sie ließen sich nach zwölf Jahren Ehe im Jahr 2016 wieder scheiden. (Achivfoto: Lucas Jackson/Reuters) 3/29/19 7:14 AM 3/29/19 7:08 AM "Ich habe eine bessere Bildung als sie, ich bin klüger als sie, ich ging zu den besten Schulen, sie nicht. Viel schöneres Haus, viel schönere Wohnung, alles viel schöner. Und ich bin Präsident und sie nicht." (US-Präsident Donald Trump hat sich nach der glimpflich überstandenen Russland-Untersuchung von seinen Anhängern bei einem Auftritt im US-Bundesstaat Michigan feiern lassen) 3/29/19 6:58 AM Der langjährige Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko könnte möglicherweise in den Boxring zurück kehren. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung hat das Streaming-Portal DAZN dem mittlerweile 43-Jährigen für eine Serie von bis zu drei Kämpfen 70 Millionen Euro geboten. (Die Börse dürfte ausreichen, um die Spätfolgen zu behandeln, wenn die jüngeren Kämpfer Klitschko allzu viele Schläge auf die Birne verpassen) Den letzten seiner bislang 69 Profikämpfe hatte der Ukrainer vor knapp zwei Jahren gegen Anthony Joshua aus Großbritannien im Londoner Wembleystadion durch Technischen K.o. in der elften Runde verloren. Insgesamt kassierte Klitschko in seiner Karriere binnen 21 Jahren nur fünf Niederlagen. Laut Bild könnte es zu einem Rematch mit Joshua kommen, weitere mögliche Gegner für Klitschko wären Joshuas Landsmann Tyson Fury und Deontay Wilder aus den USA. Mehrheitseigner von DAZN ist Leonard Blavatnik, ein US-Milliardär mit ukrainischen Wurzeln. (Foto: Serg Glovny/Imago/Zuma Press) 3/29/19 6:38 AM Nach Auswertung der Black-Box-Daten der verunglückten Boeing 737 Max der Ethiopian Airlines erhärtet sich der Verdacht, dass das MCAS-System den Absturz verursacht hat. Die Experten fanden den Nachweis, dass die elektronische Anti-Stall-Einrichtung eingeschaltet war, als das Flugzeug auf der Erde aufschlug. Den Unfallermittlern zufolge spielte die umstrittene Steuerungssoftware eine entscheidende Rolle auch beim Absturz einer 737 Max in Indonesien. Der Bordcomputer soll die Nase des Jets automatisch immer wieder nach unten gedrückt haben, während die Crew vergeblich versuchte, gegenzusteuern. Beim jüngsten Crash in Äthiopien stand die Software ebenfalls schon von Beginn an unter Verdacht. Bei den beiden Abstürzen starben insgesamt 346 Menschen. (Foto: Mario Tama/AFP) 3/29/19 6:25 AM Die brasilianische Polizei hat 16 Verdächtige festgenommen , die sich mit 360 Kilo Kokain für eine Kreuzfahrt nach Europa einschiffen wollten. Jeder der Touristen aus Frankreich, Belgien und Brasilien hatte zwischen 16 und 19 Kilo Kokain im Koffer, wie die Polizei gestern berichtete. Offensichtlich hätten sie koordiniert gehandelt, heiß es. Die Verdächtigen wollten sie am Hafen von Santos nahe São Paulo ein Kreuzfahrtschiff besteigen, das auf eine Reise nach Europa mit Zwischenstopps in mehreren weiteren brasilianischen Häfen gehen sollte. Laut der Zeitung "O Estado de São Paulo" handelt es sich um acht Frauen und acht Männer im Alter von unter 30 Jahren. Der Hafen von Santos ist der größte in Lateinamerika. Regelmäßig machen die Behörden dort größere Drogenfunde. Im vergangenen Jahr wurden dort insgesamt 23 Tonnen Kokain beschlagnahmt. 3/29/19 6:21 AM Das seit 1. Januar geltende Fahrverbot hat offensichtlich kaum Auswirkungen auf das Verkehrsaufkommen in Stuttgart . Die Auswertungen der Integrierten Verkehrsleitzentrale zeige für den Februar 2019 keine signifikante Änderung der Verkehrsstärke im Vergleich zu den Vorjahren, teilte eine Sprecherin der Stadt auf Anfrage mit. Der Analyse liege eine Betrachtung der Gesamtentwicklung bezogen auf eine Vielzahl von Messstellen zugrunde. Ob sich damit der Anteil an Dieselfahrzeugen im Stuttgarter Stadtverkehr verändert hat, geht aus den Messungen nicht hervor. Seit Anfang Januar dürfen Diesel der Abgasnorm Euro 4 und schlechter nicht mehr in die Stuttgarter Umweltzone fahren. Ausnahmen gelten beispielsweise für den Lieferverkehr. Anwohner profitierten bislang von einer Übergangsfrist. Das ändert sich ab Montag. (Foto: Marijan Murat/dpa) 3/29/19 6:16 AM Die Abstimmung über die umstrittene Urheberrechtsreform am Dienstag hat offensichtlich einige Abgeordnete überfordert. Angesichts der Vielzahl der Änderungsvorschläge hätten sie bei der Abstimmung den Überblick verloren, räumten einige Europa-Parlamentarier rückblickend ein. Wie "tagesschau.de" berichtet, stimmten neben mehreren schwedischen Abgeordneten auch zwei Parlamentarier aus Litauen und Belgien offenbar versehentlich falsch ab. Sie hätten eigentlich für den Änderungsantrag stimmen wollen. Insgesamt hätten zehn Abgeordnete verschiedener Fraktion ihr Votum im Nachhinein angepasst – und dem Änderungsantrag noch eine Mehrheit verpasst. Auch der deutsche SPD-Abgeordnete Jo Leinen gab gegenüber dem ARD-Hauptstadtstudio zu Protokoll, er habe aus Versehen nicht bei dem Änderungsantrag mitgestimmt. 3/29/19 6:01 AM Unterhändler der USA und Chinas haben heute ihre Verhandlungen zur Beilegung des Handelskonflikts fortgesetzt . Chinas Vize-Premierminister Liu He begrüßte den US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin zum zweiten und letzten Tag der aktuellen Gesprächsrunde in einem Pekinger Staatsgästehaus, wo bis zum Abend verhandelt werden soll. Detaillierte Angaben zum Stand der Gespräche machten beide Seiten zunächst nicht. Die Teams würden keine Anstrengungen scheuen, um ein Abkommen zu erreichen, sagte ein Sprecher des Pekinger Handelsministeriums nur. China sei der festen Überzeugung, dass Kooperation die beste Wahl für das eigene Land und die USA sei. Nicht nur die beiden Staaten würden von einer Lösung des Handelsstreits profitieren, sondern die gesamte Welt, sagte der Sprecher. Beide Länder liefern sich seit Monaten einen beispiellosen Streit um einen fairen Warenaustausch, der die Weltwirtschaft belastet. Die USA haben Sonderzölle auf Waren aus China im Wert von mehr als 250 Milliarden Euro erhoben. China reagierte mit Vergeltungszöllen. 3/29/19 5:55 AM Der frühere Wimbledon-Finalist Wilhelm Bungert hält wenig von den exorbitanten Preisgeldern, die heutzutage im Tennis bezahlt werden . "Es ist meiner Meinung nach ausgeartet. Ich finde, das steht in keiner Relation mehr. Das ist Wahnsinn", sagte der gebürtige Mannheimer der Deutschen Presse-Agentur kurz vor seinem 80. Geburtstag am 1. April: "Das ist die Sache nicht wert." Bungert hatte 1967 als erster deutscher Spieler der Nachkriegsgeschichte das Endspiel des wichtigsten Tennisturniers der Welt erreicht. Für seinen zweiten Platz bekam er als Amateur damals 10 Pfund, was umgerechnet 300 DM gewesen seien. 2018 verdienten die Einzelsieger jeweils umgerechnet gut 2,5 Millionen Euro. 3/29/19 5:52 AM 3/29/19 5:51 AM Auf den Philippinen ist die regierungskritische Chefredakteurin eines Online-Nachrichtenportals erneut verhaftet worden. Die mehrfach ausgezeichnete Journalistin Maria Ressa von der Webseite "Rappler" wurde heute Morgen auf dem Flughafen Manila von der Polizei abgeführt, als sie aus den USA zurückkehrte. Die Bundespolizei NBI legt der 55-Jährigen zur Last, gegen ein Finanzgeschäfte-Gesetz verstoßen zu haben. Ressa wies die Beschuldigungen als politisch motiviert zurück. "Ich habe nichts Falsches getan. Ich bin keine Verbrecherin. Trotzdem werde ich so behandelt", sagte sie einem Fernsehsender. Die Journalistin ist als harte Kritikerin des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte bekannt. Das US-Nachrichtenmagazin "Time" hatte sie 2018 zusammen mit anderen Journalisten als "Person des Jahres" ausgezeichnet. (Foto: Rappler/leanne Jazul/ EPA-EFE/Rex) 3/29/19 5:44 AM Die Kultusministerkonferenz hat den Vorschlag der Bildungsgewerkschaft GEW zurückgewiesen , die gymnasiale Oberstufe flexibler zu machen . "Eine Vergleichbarkeit der Anforderungen des Abiturs setzt auch eine Vergleichbarkeit der Lernzeit voraus", teilte ein KMK-Sprecher am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Oberstufe lasse bereits ein hohes Maß an Flexibilität zu. Schon jetzt bestehe in Einzelfällen die Möglichkeit die Regelzeit von drei Jahren zu verlängern oder zu verkürzen. Man könne nicht eine höhere Qualität des Abiturs einfordern und gleichzeitig Regelungen so dehnen wollen, dass jeder das Klassenziel erreiche. Auch in Nordrhein-Westfalen und Bayern war der Vorschlag auf Kritik gestoßen. Ilka Hoffmann, Mitglied im GEW-Vorstand, hatte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" gesagt, Schüler sollten die Oberstufe in zwei, drei oder vier Jahren durchlaufen können. Sie kritisierte auch die Vorgaben der KMK als zu starr. Eine Auswertung der dpa hatte zuvor ergeben, dass seit einigen Jahren die Quote derjenigen steigt, die das Abitur nicht bestehen. 3/29/19 5:40 AM Hollywood-Star George Clooney hat wegen der Einführung der Todesstrafe für Homosexuelle in dem südostasiatischen Kleinstaat Brunei zu einem Boykott von Luxushotels im Besitz des herrschenden Sultans Hassanal Bolkiah aufgerufen . In einer Gastkolumne für das Filmportal "Deadline.com" listete der Oscar-Preisträger neun Luxusherbergen in England, Frankreich, Italien und Kalifornien auf, die der Brunei Investment Agency gehören - darunter das vornehme Beverly Hills Hotel in Los Angeles. Mit jedem Besuch dieser Hotels würde man dazu beitragen, die Ermordung unschuldiger Menschen zu finanzieren, mahnte Clooney. Der Star verwies auf die bevorstehende Verschärfung des Scharia-Strafrechts in dem Sultanat. Wenn Homosexuelle Sex miteinander haben, droht ihnen vom 3. April an, dass sie wie im Mittelalter zu Tode gesteinigt werden. Bislang stehen auf homosexuelle Beziehungen bis zu zehn Jahre Haft. (Foto: Carl Allegri/Reuters) 3/29/19 5:35 AM Der Bundesverband der Deutschen Industrie hat Umweltverbänden eine Blockadehaltung bei Maßnahmen für mehr Klimaschutz im Verkehr vorgeworfen . "Die Umweltverbände müssen ihren Widerstand gegen einen stärkeren Einsatz regenerativer und synthetischer Kraftstoffe aufgeben", sagte BDI-Vertreter Holger Lösch. "Sie sind substanziell wichtig auf dem Weg zu einer Dekarbonisierung bis 2050" - die Abkehr von fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas, die klimaschädliche Treibhausgase freisetzen. Die Industrie sei der Umweltseite bei den Verhandlungen in einer Regierungskommission weit entgegengekommen, sagte Lösch. "Das war aber umgekehrt nicht der Fall." Lösch ist Mitglied einer Regierungskommission, die sich nach langen Beratungen am frühen Dienstagmorgen auf einen Zwischenbericht geeinigt hatte. Allerdings reichen die vorgeschlagenen Maßnahmen nicht aus, um Klimaziele im Verkehr für das Jahr 2030 vollständig zu erreichen. 3/29/19 5:32 AM Licht aus für das Klima: Bei der jährlichen Aktion "Earth Hour" wollen viele Städte morgen Abend ihre Wahrzeichen im Dunklen lassen. In Deutschland und rund um die Welt soll ab 20.30 Uhr (jeweils Ortszeit) für eine Stunde die Beleuchtung der Sehenswürdigkeiten ausgeknipst werden. Dabei sind laut Ankündigung der Umweltstiftung WWF unter anderem das Brandenburger Tor in Berlin, das Empire State Building in New York und das Taj Mahal in Indien. Daneben sind Firmen und Privatleute zum Lichtverzicht auf Zeit aufgerufen. "Wir wollen mit der ganzen Aktion vor allem auf den Klimaschutz aufmerksam machen", sagt Silke Hahn, Projektleiterin beim WWF. "Aber wir geben auch Tipps, was man über diese Stunde hinaus für das Klima tun kann." Die Organisation veranstaltet die Aktion seit 2007 - als Ansporn, umweltfreundlicher zu leben. "Wir müssen jetzt handeln, um die Erderhitzung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen", appelliert der WWF auf seiner Webseite mit Blick auf den Klimawandel. (Symbolfoto: Patrik Pleul/dpa) 3/29/19 5:11 AM 3/29/19 5:08 AM 3/29/19 5:06 AM Guten Morgen verehrte Leserinnen und Leser. Ich begrüße Sie zum "Morgen" auf SPIEGEL ONLINE . Uns steht ein verkürztes Wochenende bevor, denn durch die Zeitumstellung geht uns eine Stunden verloren. Für den einen oder anderen bedeutet das ein mühsame Woche, wie bei einem Jetlag. Aber es macht auch Hoffnung: Das nämlich bald der Frühling kommt. Ein wenig wärmer wird’s ja schon. . . Aber kommen wir erst einmal zu den Nachrichten aus aller Welt. Show more Tickaroo Liveblog Software


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hausfeen 29.03.2019
1. Was sagt Israel zu den Atomplänen?
Die Saudis mögen sich heute freundlich gerieren. Israel wird aber die Radikalität des Wahabismus nicht entgangen sein. Heute freundlich und morgen, wenn sie sich mit allem eingedeckt haben, dann immer noch? Iran und nun auch SA werden Israel als Atommächte umzingeln. Dann ist es nicht nur mit dem Atommonopol vorbei, sondern die neue Welt sieht Israel dann als kleine Maus. Das werden die Israelis nicht goutieren und unter Umsrtänden aktiv werden lassen. Trump ist ist in der Tat der Wahnsinnige, der überall Brandsätze verteilt und andere werfen läßt. Das ist viel geschickter als das, was Bush Senior und Junior je getan haben. Die Heimat jubelt, jedenfalls der reaktionäre Teil dessen. Hauptsache die Welt brennt, nur nicht die USA:
bernteone 29.03.2019
2. Vertrag mit Iran aufgekündigt
Saudi Arabien mit bei der Aufrüstung , jetzt auch nuklear , zur Seite stehen , Israel besitzt auch Atomwaffen. Der Iran wird regelrecht genötigt sich auch nuklear zu bewaffnen . Jetzt will Amerika es richtig krachen lassen im Nahen Osten . Trump wird gar nicht verstehen was ihm Bolton und Kushner da ins Ohr flüstern .
hausfeen 29.03.2019
3. Ein schöner Morgen, man sollte beim Wetter bleiben. Das ...
... nämlich wechselt auch mal, auch wenn nicht mehr so schön wie früher. Ansonsten wird der Nachrichtenhagel immer unangenehmer. Atomwaffen für Saudi-Arabien, Rammstein findet einen Kritiker, der ihre Faschismus-Phantasien relativert und ihnen damit auf den Leim geht, GB findet nicht mal den Weg zu sich selbst, nicht mal mit Allrad kommen sie da wieder raus. Und drüben feiert Trump schon jetzt seine zweite Amtszeit. Darauf ein 5-Minutenhühnerei. Warum nein? Es wird nicht besser. Also genießen wir den Tag.
Supertramp 29.03.2019
4. niemals Atomkraftwerke in Saudi Arabien
wie sollen die den die Abwärme bei 50°C und 30 °c Wasser Temperatur wegbringen. wollen die das Meer zum Kochen bringen und Algenpest verursachten? die können schmutzige Sachen mit dem Uran machen
new#head 29.03.2019
5.
Was wollen die Saudis mit Kernenergie, deren Bedingungen für Sonnenenergie sind doch die Besten. Einwohneranzahl und -dichte sprechen ja auch für dieses Technologie. Aber vielleicht wollen die Saudis uns dann im Winter Atomstrom verkaufen, wenn denen das Öl ausgeht, wir Atomenergie und Kohle abgeschafft haben und mal drei Tage Windstille herrscht. Vernünftiger Plan.
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