Nato Generalsekretär Robertson steigt aus

Brüssel – Nato-Generalsekretär George Robertson scheidet zum Ende des Jahres aus dem Amt. Er hatte die Aufgabe an der Spitze der Allianz im Oktober 1999 übernommen. Robertson sagte, er sei von zahlreichen Regierungen gebeten worden, noch ein fünftes Jahr im Amt zu bleiben. Vier Jahre mit dieser anspruchsvollen Arbeit seien jedoch genug.

Die Ankündigung kam überraschend, weil allgemein davon ausgegangen worden war, Robertson würde ein weiteres Jahr amtieren. Robertson machte sich verdient bei der Umstrukturierung der Allianz. Außerdem war er maßgebend an der Erweiterung der Nato um sieben Staaten beteiligt, die auf dem Gipfel im November in Prag beschlossen worden war.

Nach dem 11. September drang Robertson darauf, dass sich die Allianz am Kampf gegen den internationalen Terrorismus beteiligt. In dessen Folge wurde auch das Verhältnis zu Russland auf eine neue Grundlage gestellt. "Ich denke, das ist eine vernünftige Bilanz für einen Generalsekretär, und es sind noch elf Monate, bevor ich gehe", erklärte Robertson.

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