Neuer Kurs USA bieten Kuba Gespräche über Einwanderungsfragen an

Vor fünfeinhalb Jahren wurde der Dialog ausgesetzt, nun soll es eine Neuauflage geben: Die USA wollen die Gespräche über Einwanderungsfragen mit Kuba wieder aufnehmen. Sie sollen zu einer "geordneten Migration" beitragen, heißt es aus dem US-Außenministerium.


Washington - Alle zwei Jahre fanden zwischen Kuba und den USA Gespräche über Einwanderungsfragen statt - bis die US-Regierung von George W. Bush den Dialog nach den bislang letzten Gesprächen im Dezember 2003 aussetzte. Nun will die Regierung des neuen Präsidenten Barack Obama die Gespräche wieder aufnehmen.

Sie sollen zu einer "legalen und geordneten Migration" beitragen und jüngste Entwicklungstendenzen bei der illegalen Einwanderung von Kubanern in die USA erörtern, sagte ein Mitarbeiter des US-Außenministeriums der Nachrichtenagentur AFP.

Das Angebot der USA ist ein weiterer Schritt der Annäherung an Kuba. US-Präsident Obama setzt auf eine Entspannung in den Beziehungen zu dem kommunistischen Inselstaat. Erst im April hatte er einige Sanktionen gegen Kuba gelockert, das seit 1992 gesetzlich verankerte Embargo allerdings nicht beendet.

hut/AFP



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mavoe 18.04.2009
1. Kuba
Zitat von sysopDie Obama-Regierung bricht mit der rigiden Anti-Kuba-Politik. Die Sanktionen sollen gelockert werden. Halten Sie den Schritt der USA für richtig?
Mann das wurde doch schon längst Zeit! Und nicht nur Sanktionen "lockern" sondern ganz aufheben. Nur dann kann es, wenn es die Castros nicht mehr gibt, einen "geordneten" Neuanfang geben.
geldzauber 18.04.2009
2.
Zitat von sysopDie Obama-Regierung bricht mit der rigiden Anti-Kuba-Politik. Die Sanktionen sollen gelockert werden. Halten Sie den Schritt der USA für richtig?
ein wahrlich überfälliger Schritt. 50 Jahre mußten die Kubaner unter diesem dummen Embargo leiden und haben deshalb viel ihrer Lebensqualität eingebüßt. Cuba ist für mich ein Beispiel, wohin amerikanische Außenpolitk hinführen kann.
testthewest 18.04.2009
3. Embargo
Zitat von geldzauberein wahrlich überfälliger Schritt. 50 Jahre mußten die Kubaner unter diesem dummen Embargo leiden und haben deshalb viel ihrer Lebensqualität eingebüßt. Cuba ist für mich ein Beispiel, wohin amerikanische Außenpolitk hinführen kann.
Tja früher gabs mal Blöcke. Da gabs mal Angst, das russische Panzer über uns hinwegrollen. Da sollten in Kuba Atomwaffen stationiert werden um die USA zu vernichten. Damals wollte man die Revolution mit Waffengewalt verteilen, die wie man heute weiss diesen Länder arg geschadet hat. Aber all das wissen die Foristen hier nicht mehr. Sicher ist dieser Schritt etwas verspätet, aber immerhin kommt er, und es erfordert doch einiges an Mut (den Clinton zB nicht hatte) diese in den USA nicht ganz so populäre Entscheidung als gewählter Volksvertreter durchzuführen. Das ist für mich der Grund warum Obama auf der Welt diese Bewunderung entgegenschlägt. Er kann Fehler eingesteheen (die er noch nichtmal selber verbrochen hat), er ist kontruktiv, er hat eine Vision. Eine Vision einer friedlichen Welt in der Vernunft über Metzeleien triumpfiert.
stier1952 18.04.2009
4. Längst überfällig.
Sollte Obama dies tatsächlich durchsetzen, dann wird sich in Kuba selbst sehr viel verändern. Und zwar Veränderungen, von denen die Menschen in Kuba profitieren könnten. "Wandel durch Annäherung" nannte Willy Brandt den Beginn der früheren von ihm begründeten neuen Ostpolitik. . Sollte Obama diese Politik auch in anderen Konflikten (Iran, Palästina, Russland) verfolgen, wird er allerdings noch richtige Probleme bekommen. Denn von den aktuellen Konflikt- herden wird ja auch profitiert, wirtschaftlich und politisch.
Berta, 18.04.2009
5.
Zitat von stier1952Sollte Obama dies tatsächlich durchsetzen, dann wird sich in Kuba selbst sehr viel verändern. Und zwar Veränderungen, von denen die Menschen in Kuba profitieren könnten. "Wandel durch Annäherung" nannte Willy Brandt den Beginn der früheren von ihm begründeten neuen Ostpolitik. . Sollte Obama diese Politik auch in anderen Konflikten (Iran, Palästina, Russland) verfolgen, wird er allerdings noch richtige Probleme bekommen. Denn von den aktuellen Konflikt- herden wird ja auch profitiert, wirtschaftlich und politisch.
die Menschen in Kuba profitieren könnten Ja das sieht man ja jetzt an Osteuropa Ungarn zB.,mal sehen wann das Pulverfaß hochgeht. Zumindest wurde die westliche Polizeiausstattung ganz schnell übernommen.
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