Anschlag in New York Attentäter wird Terrorismus vorgeworfen

Die New Yorker Polizei hat den mutmaßlichen Attentäter von Manhattan formell des Terrorismus beschuldigt. Außerdem wird ihm der illegale Besitz einer Waffe vorgeworfen.

Polizist in der Nähe des Tatorts in New York
AFP

Polizist in der Nähe des Tatorts in New York


Dem 27-jährigen mutmaßlichen Attentäter von New York wird angelastet, einen Terrorakt "unterstützt" und terroristische Drohungen ausgestoßen zu haben. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Außerdem wird ihm der illegale Besitz einer Waffe vorgeworfen.

Der Mann soll am Montag eine selbst gebastelte Bombe während des Berufsverkehrs am Bahnhof Port Authority in Manhattan gezündet haben. Ermittlern zufolge habe er im Internet Propaganda der Extremistenorganisation "Islamischer Staat" (IS) angeschaut. Die Polizei in Bangladesch, dem Heimatland des Mannes, befragte am Dienstag dessen Frau. Er habe Rache für US-Luftangriffe im Irak und in Syrien üben wollen.

Bürgermeister Bill de Blasio hatte von einem "versuchten Terroranschlag" gesprochen. Neben dem mutmaßlichen Einzeltäter wurden nach Behördenangaben drei weitere Menschen verletzt.

Bei dem Sprengsatz habe es sich um eine Art Rohrbombe gehandelt, die der mutmaßliche Täter an seinem Körper getragen habe, sagte der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo. Es sei eine amateurhaft zusammengebaute Konstruktion gewesen.

als/Reuters/AFP

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