New York Lebenslange Haft für Anschlagsplan auf Flughafen

Er wollte mit einem Komplizen einen Angriff auf den John F. Kennedy-Flughafen in New York verüben. Dafür muss ein Mann aus Guyana lebenslänglich hinter Gitter. Das Duo hatte geplant, Treibstofftanks und Versorgungsleitung zu sprengen.

New York - Wegen der Planung eines Anschlags auf das Treibstoffsystem des New Yorker John F. Kennedy-Flughafens ist ein Mann aus Guyana am Mittwoch in New York zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Mit seinem Komplizen habe er dem Flughafen und der New Yorker Wirtschaft erheblichen Schaden zufügen und zahlreiche Menschen töten wollen, erklärte das US-Justizministerium nach der Urteilsverkündung eines Bundesgerichts im New Yorker Stadtteil Brooklyn.

Beide waren bereits im August schuldig gesprochen worden. Die Pläne der Männer waren im Jahr 2007 aufgeflogen. Sie wollten Treibstofftanks sowie eine Versorgungsleitung an dem Flughafen in die Luft jagen, um gegen eine aus ihrer Sicht islamfeindliche Politik der US-Regierung zu protestieren.

Das Duo stammt aus dem südamerikanischen Guyana. Ein dritter Komplize bekannte sich bereits schuldig, ihm drohen bis zu 15 Jahre Haft. Einem vierten Verdächtigen droht ebenfalls lebenslänglich.

Der JFK-Airport ist der größte der drei New Yorker Passagierflughäfen. Jährlich werden dort rund 45 Millionen Passagiere abgefertigt sowie 1,5 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen.

jok/AFP
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