Protest vor Klimagipfel New Yorks Polizei nimmt hundert Demonstranten fest

In New York kommen Staats- und Regierungschefs zum Uno-Klimagipfel zusammen. Im Vorfeld der Konferenz haben Demonstranten größere Anstrengungen im Kampf gegen die Erderwärmung gefordert. Die Polizei löste die Kundgebung auf.

Festnahme in New York: Polizei löste unangemeldete Kundgebung auf
REUTERS

Festnahme in New York: Polizei löste unangemeldete Kundgebung auf


New York - In New York haben Hunderte Menschen für größere Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel demonstriert. Die Polizei ging gegen die unangemeldete Kundgebung auf der Wall Street vor und nahm etwa hundert Menschen fest. Die Sicherheitskräfte setzten Pfefferspray ein.

Der Protest stand unter dem Motto "Flood Wall Street" und sollte auf die Mitschuld der Wirtschaft an der Erderwärmung aufmerksam machen. Zeitweilig besetzten die Demonstranten auch den Broadway.

Die Protestbewegung hat ihre Wurzeln in der Bewegung "Occupy Wall Street", die seit 2011 mehrfach gegen das Bankensystem in den Vereinigten Staaten demonstriert hat. Nun wollen die Aktivisten im Rahmen einer Klimawoche auf die Verbindung von Wirtschafts- und Umweltpolitik hinweisen. Sie werfen US-Unternehmen vor, aus Profitgier Umweltressourcen rücksichtslos auszubeuten.

Der Uno-Klimagipfel soll am Dienstag neuen Schwung in die internationalen Klimaverhandlungen bringen. In New York werden dazu mehr als hundert Staats- und Regierungschefs erwartet, darunter US-Präsident Barack Obama. Deutschland wird durch Umweltministerin Barbara Hendricks und Entwicklungsminister Gerd Müller vertreten.

syd/dpa/Reuters



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