+++ Newsblog zur Frankreich-Wahl +++ "Ich werde Frankreich und Europa verteidigen"

"Ein neues Kapitel in unserer langen Geschichte beginnt heute", sagt Frankreichs Wahlsieger Emmanuel Macron. Der neue Präsident dankt seinen Wählern - und zeigt sich demütig.

Emmanuel Macron
AFP

Emmanuel Macron


22.55 Uhr

Macron sieht Frankreich vor großen Herausforderungen

"Europa und die Welt blicken auf uns. Sie erwarten von uns, dass wir den Geis der Aufklärung verteidigen", sagt Macron. Vor dem Land stünden jedoch große Aufgaben. Macron nennt die Wiederherstellung der europäischen Einheit, die Sanierung der Wirtschaft und die innere Sicherheit. "Das wird nicht immer einfach", kündigt der neue Präsident an. Als er sich Macron bei seiner Familie bedankt, rufen die Anhänger den Namen der künftigen Première Dame: "Brigitte, Brigitte". Macron beendet seine Rede, seine Ehefrau tritt zu ihm. Dann singen alle die Marseillaise. Und damit beenden wir für heute auch den Newsblog zur Präsidentenwahl in Frankreich. Wie es bei unseren Nachbarn jetzt weitergeht, können Sie hier nachlesen.

22.40 Uhr

Macron lässt sich von Anhängern feiern

Der zukünftige Präsident tritt vor seine Anhänger am Louvre. Zu den Klängen der Europahymne von Ludwig van Beethoven geht Emmanuel Macron gemessenen Schritts ans Rednerpult. Macron wirkt deutlich gelöster als bei seinem ersten Auftritt vor anderthalb Stunden. "Macron, Président", rufen seine Unterstützer. "Danke, dass ihr da seid. Ihr seid Zehntausende", entgegnet ihnen der Wahlsieger. Erneut gibt sich Macron demütig. "Ich weiß, dass einige mich nur gewählt haben, um die Republik zu verteidigen", sagt der neue Präsident. Er verspricht, in den kommenden fünf Jahren alles dafür zu tun, dass niemand mehr einen Grund hat, Extremisten zu wählen.

Emmanuel Macron
AFP

Emmanuel Macron

22.10 Uhr

Macron ruft Franzosen zur Vaterlandsliebe auf

Emmanuel Macron ist auf dem Weg zu seinen Anhängern, die sich am Louvre versammelt haben. Was er zu sagen hat? Vermutlich sowas ähnliches wie bei seiner Ansprache um kurz nach 21 Uhr. Da sagte er: "Lieben wir Frankreich. Von heute Abend an und für die fünf kommenden Jahre werde ich ihm mit Demut, mit Hingabe, mit Entschlossenheit dienen, in Ihrem Namen."

22.05 Uhr

Merkel und Macron telefonieren

Erst seit zwei Stunden steht Emmanuel Macron als Wahlsieger fest - doch Angela Merkel hat schon mit ihm gesprochen. "Die Bundeskanzlerin freut sich darauf, im Geist der traditionell engen deutsch-französischen Freundschaft vertrauensvoll mit dem neuen Präsidenten zusammenzuarbeiten", teilte Regierungssprecher Steffen Seibert nach einem Telefonat Merkels mit Macron mit. Aus dem Umfeld Macrons hieß es in Paris, das Telefonat zwischen ihm und der Kanzlerin sei "sehr herzlich" gewesen. Schon bald wird der neue Präsident zum Besuch in Berlin erwartet.

22 Uhr

Zusammenstöße in Paris

In einigen Vierteln von Paris liefern sich Hunderte linke Gegner des neuen Präsidenten Scharmützel mit der Polizei. Augenzeugen melden Zusammenstöße aus dem 20. Arondissement. Die Beamten setzen Tränengas und Schlagstöcke ein. Mehrere Demonstranten wurden festgenommen.

Polizisten in Paris
REUTERS

Polizisten in Paris

21.55 Uhr

Gewerkschaft CGT ruft zu Demonstration gegen Macron auf

Die französischen Gewerkschaften blicken zwiespältig auf den neuen Präsidenten. Die CFDT, der größte Gewerkschaftsbund, forderte Macron auf, die Sorgen der Le-Pen-Wähler ernst zu nehmen. "Das Gefühl des Abgehängtseins und der Ungerechtigkeit ist bei vielen unserer Bürger präsent", teilt die CFDT mit. Die CGT, der zweitgrößte Gewerkschaftsbund, der dem Lager von Jean-Luc Mélenchon nahesteht, hat für Montag gleich zu einer Demonstration in Paris aufgerufen, um gegen dessen liberale Wirtschaftspolitik zu protestieren.

21.45 Uhr

Le Pens Nichte kritisiert Wahlverliererin

Wie vorhin schon einmal angerissen: Marine Le Pen ist in ihrer eigenen Familie nicht unumstritten. Ihre Nichte Marion Maréchal Le Pen wirft der unterlegenen Kandidatin vor, sie habe ihre Position zum Euro zu spät korrigiert. Damit habe man die Wähler verwirrt. Der Front National müsse daraus nun die richtigen Schlüsse ziehen. Die 27-Jährige Enkelin des Parteigründers Jean-Marie Le Pen gilt als große Nachwuchshoffnung der französischen Rechten.

21.30 Uhr

Trump gratuliert via Twitter

"Ein großer Sieg" - in der Sprache von Donald Trump will das was heißen. Der US-Präsident beglückwünscht Emmanuel Macron via Twitter. "Ich freue mich sehr darauf, mit ihm zusammenzuarbeiten", sagt Trump weiter, dem Sympathien für Marine Le Pen nachgesagt wurden.

21.25 Uhr

Mélenchon greift Macron scharf an

Jean-Luc Mélenchon verteidigt in einer Rede vor Anhängern seine Aufforderung zur Stimmenthaltung in der Stichwahl. Marine Le Pen sei dadurch nur auf dem dritten Platz gelandet: hinter Macron sowie dem Lager der Nichtwähler und ungültigen Stimmen, rechnet der Linkenpolitiker vor. Er attackiert Macron scharf: "Das Programm des neuen Präsidentenmonarchen ist bekannt: Es ist der Krieg gegen das Sozialsystem und gegen die Natur."

21.10 Uhr

Macron tritt vor die Kameras

Da ist der neue Präsident: Emmanuel Macron tritt mit ernstem Gesicht vor die Kameras, von Euphorie keine Spur. Er dankt den Wählern für ihre Unterstützung. "Ich werde alle Energie einsetzen, damit ich mich ihres Vertrauens würdig erweise", sagt der 39-Jährige. "Ich werde Frankreich verteidigen. Ich werde Europa verteidigen", verspricht Macron. Unter seiner Führung werde Frankreich in vorderster Front gegen den Terror kämpfen. "Ein neues Kapitel in unserer langen Geschichte beginnt heute", sagt der Wahlsieger. "Lasst uns Frankreich lieben", sagt Macron. Wie üblich schließt er mit den Sätzen: "Es lebe die Republik. Es lebe Frankreich."

21 Uhr

Warten auf Macron

Frankreich wartet auf die Siegesrede des neuen Präsidenten. Emmanuel Macron steht auch schon bereit, lässt sich aber nochmal für die Kameras nachschminken.

20.55 Uhr

Macrons Unterstützer blicken mit Sorgen auf Parlamentswahl

Nach der Wahl ist vor der Wahl - das gilt auch und besonders in Frankreich. Am 11. und 18. Juni finden in Frankreich Parlamentswahlen statt. "Wir müssen eine breite Mehrheit für den Präsidenten in der Nationalversammlung bilden", sagt der frühere Premierminister Manuel Valls. Da Macrons junge "En-Marche!"-Bewegung bei der Wahl erstmals antritt, ist höchst fraglich, ob sie die Mehrheit in der Nationalversammlung erringt. Doch dann wird das Regieren für den neuen Staatschef schwierig.

20.40 Uhr

Hollande gratuliert Macron

François Hollande hat seinen Nachmieter im Élysée-Palast angerufen. Der scheidende Präsident gratulierte Emmanuel Macron telefonisch zu seinem Wahlerfolg - und wünschte ihm alles Gute. Im August 2014 hatte Hollande den weitgehend unbekannten Politiker in sein Kabinett geholt - nicht einmal drei Jahre später löst Macron seinen Ex-Chef nun ab.

20.35 Uhr

Deutsche Wirtschaft hofft auf Macrons Reformen

Die deutsche Wirtschaft setzt große Hoffnungen in den neuen französischen Präsidenten. "Wenn sich der Reformstau in Frankreich in den kommenden Jahren auflösen würde, wäre das ein ermutigendes Signal für die wirtschaftliche Entwicklung Europas", sagt der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer. Ein wettbewerbsfähiges und stabiles Frankreich sei zudem ein wichtiger Partner, um international für Offenheit zu werben.

Ähnlich äußerte sich die Familienunternehmer. "Ich wünsche unserem Nachbarland, dass es unter dem neuen Präsidenten zu alter Stärke zurückkehrt", sagte Verbandschef Lutz Goebel. Aber: "Ohne Arbeitsmarktreformen wird Macron enden wie Hollande, und Frau Le Pen würde dadurch noch stärker".

20.20 Uhr

Le Pen räumt Niederlage ein

Marine Le Pen tritt vor ihre Anhänger: "Ich habe mit Macron gesprochen und ihm Erfolg gewünscht", sagt die Wahlverliererin in einer kurzen Rede. Die Franzosen hätten sich für Kontinuität entschieden, sagt Le Pen. Der Front National sei die stärkste Oppositionskraft gegen Macron. Gleichwohl müsse sich die Partei nun erneuern. Die Franzosen wünschten sich diese Veränderungen, sagt Le Pen. Besonders enttäuscht wirkt die Politikerin nicht, sie hatte wohl mit diesem Ausgang gerechnet.

20.15 Uhr

Rund 4 Millionen Franzosen machen Wahlzettel ungültig

Nicht nur die Zahl der Nichtwähler ist mit einem Anteil von rund 25 Prozent der Wahlberechtigten sehr groß: Viele Wähler haben zudem ungültige Stimmen abgegeben. Das Umfrageinstitut Ipsos gibt die Zahl der ungültigen Stimmzettel mit 4,2 Millionen an. Ein Zeichen dafür, dass viele Franzosen weder mit Macron noch mit Le Pen einverstanden sind.

20.10 Uhr

Merkel gratuliert Macron

Keine fünf Minuten nach dem der Wahlsieger feststeht, gratuliert Angela Merkels Sprecher Steffen Seibert dem neuen französischen Präsidenten. Sein Erfolg sei ein Sieg für ein geeintes Europa, twittert der Regierungssprecher. Die Erleichterung ist groß, dass der Kanzlerin eine Zusammenarbeit mit Marine Le Pen erspart bleibt.

Noch euphorischer äußert sich Kanzleramtsminister Peter Altmaier: "Es lebe Frankreich! Es lebe Europa", twittert der Merkel-Vertraute auf französisch.

20.05 Uhr

Jubel am Louvre

Tausende Anhänger von Emmanuel Macron haben sich am Louvre in Paris versammelt. Als das Ergebnis verkündet wird, bricht Jubel aus. Begeistert schwenken sie die Tricolore. Die Erleichterung ist groß, dass eine Überraschung wie bei der US-Präsidentenwahl ausgeblieben ist.

20 Uhr

Macron siegt deutlich

Es ist die erwartet deutliche Entscheidung: Emmanuel Macron gewinnt die Präsidentenwahl mit rund 65,1 Prozent der Stimmen. 34,9 Prozent der Wähler stimmten für Marine Le Pen. Er wird damit der achte Präsident der Fünften Republik. Und der jüngste Staatschef seit Jahrhunderten, selbst Napoleon war damals ein paar Monate älter. (Lesen Sie hier unsere ausführliche Meldung zum Wahlausgang.)

19.55 Uhr

Euro steigt in Erwartung von Macron-Triumph

Die Prognosen, die einen Wahlsieg von Emmanuel Macron voraussagen, geben dem Euro Auftrieb. Der Kurs der Gemeinschaftswährung edürfte rstmals seit der US-Präsidentenwahl im November 2016 über die Marke von 1,10 Dollar klettern. Erste Indikatoren signalisieren einen Kurs von 1,1040 Dollar, nachdem der Euro am Freitag noch mit 1,09995 aus dem Handel gegangen war.

19.30 Uhr

Belgische Medien küren Macron schon zum neuen Präsidenten

Französische Medien dürfen bis 20 Uhr nicht über aktuelle Prognosen berichten, die belgischen Kollegen sind nicht so zurückhaltend. Sie berichten auf Grundlage von Umfragen, die bis 18.30 Uhr an französischen Wahllokalen erhoben wurden, dass Emmanuel Macron mit rund 62 bis 65 Prozent der Stimmen rechnen kann. Auf der belgischen Seite "La Libre Belgique" heißt es schon: "Emmanuel Macron, Président de la République"

19.15 Uhr

Manche Medien boykottieren Le Pens Wahlparty

Aus Solidarität mit ihren ausgeschlossenen Kollegen haben mehrere französische Medien angekündigt, die Wahlparty des Front National zu boykottieren. Unter anderem wollen "Libération", "Le Monde" sowie "Les Inrocks" der Veranstaltung fernbleiben. Auch Bloomberg hat seinen Korrespondenten abgezogen. Zuvor hatte die Partei von Marine Le Pen zahlreichen Journalisten die Akkreditierung verweigert - angeblich aus Platzgründen.

19.10 Uhr

Erste Wahllokale in Frankreich schließen

Um Punkt 19 Uhr haben in einigen ländlichen Regionen in Frankreich die ersten Wahllokale geschlossen, in den großen Städten können die Wähler aber noch bis 20 Uhr abstimmen. Trotzdem zeichnet sich schon jetzt eine geringe Wahlbeteiligung ab. Die Umfrageinstitute gehen davon aus, dass weniger als 75 Prozent der Bürger ihre Stimme abgeben werden. Das wäre die niedrigste Wahlbeteiligung seit 1969. Vor der Wahl waren Experten davon ausgegangen, dass eine niedrige Beteiligung Marine Le Pen in die Hände spielen könnte.

19 Uhr

Le Pen verlässt Wahlkampfzentrale

Marine Le Pen hat die Wahlkampfzentrale des Front National verlassen und ist auf dem Weg ins Restaurant "Chalet du Lac". Dutzende Journalisten verfolgen sie auf Motorrädern durch Paris. So sieht das dann aus:

18.40 Uhr

Französischer Astronaut ruft zur Wahl auf

Der französische Astronaut Thomas Pesquet hat von der Raumstation ISS aus seine Landsleute zum Wählen aufgerufen. "Vergesst heute nicht zu wählen", schrieb der 39-Jährige bei Twitter. Er selbst habe trotz seines Aufenthalts im All bei der Präsidentschaftswahl seine Stimme abgegeben - mit Hilfe einer Vollmacht. "Also keine Ausreden!", twitterte Pesquet.

18.30 Uhr

Jean-Marie Le Pen stichelt gegen Tochter Marine

Seine Familie kann man sich nicht aussuchen, das gilt auch für Marine Le Pen. Ihr eigener Vater hält sie für nicht geeignet für das Präsidentenamt. Sie habe Charakter, aber nötig seien auch andere Qualitäten, sagte der 88-jährige Jean Marie Le Pen der "Sunday Times".

Trotzdem unterstütze er seine Tochter bei der Stichwahl. "Ich habe unmissverständlich dazu aufgerufen, für Marine Le Pen zu stimmen", sagte er. Doch er sei nicht sehr enttäuscht, wenn sie verlöre. Er selbst habe keinen Kontakt mehr zu seiner Tochter, seit sie 2015 erfolgreich ein Parteiausschluss-Verfahren gegen ihn durchgeführt hatte.

Bessere Chancen auf eine künftige Präsidentschaft räumt Jean-Marie Le Pen seiner Enkeltochter Marion Maréchal-Le Pen oder deren Tochter Olympe ein. Die ist aber gerade einmal zwei Jahre alt.

18 Uhr

Justiz ermittelt nach Hackerangriff auf Macrons Wahlkampfteam

Nach der Veröffentlichung interner Dokumente des Wahlkampfteams von Emmanuel Macron ermittelt die Pariser Staatsanwaltschaft. Die Behörde leitete Vorermittlungen wegen betrügerischen Zugriffs auf ein Datenverarbeitungssystem und Verletzung des Briefgeheimnisses ein.

Die Daten waren am Freitagabend unmittelbar vor dem Ende des französischen Wahlkampfs ins Internet gestellt worden. Macrons Bewegung "En Marche!" hatte mitgeteilt, die Dokumente seien bei einer "massiven und koordinierten" Hacker-Attacke vor einigen Wochen gestohlen worden. Wer hinter dem Cyberangriff steckt, blieb zunächst unklar.

17.30 Uhr

Front National verweigert Medien die Akkreditierung

Der Front National von Marine Le Pen verwehrt zahlreichen Medien den Zugang zur Wahlparty heute Abend. Betroffen sind unter anderem "Mediapart", "Charlie Hebdo" und "Buzzfeed". Die Partei begründet das mit dem begrenzten Platzangebot. Die betroffenen Medien sehen darin eine Schutzbehauptung. "Buzzfeed" bezeichnet die Verweigerung als Angriff auf die Pressefreiheit.

17 Uhr

Wahlbeteiligung geht deutlich zurück

Bis 17 Uhr haben 65,3 Prozent der Franzosen ihre Stimme abgegeben - das sind 4,1 Prozentpunkte weniger als beim ersten Wahlgang vor zwei Wochen. Der Rückgang ist sehr ungewöhnlich: In den vergangenen Jahrzehnten war die Wahlbeteiligung in der zweiten Runde stets höher ausgefallen als im ersten Wahlgang. Bei der Stichwahl zwischen Hollande und Sarkozy 2012 hatten bis 17 Uhr 71,96 Prozent der Bürger gewählt. 2007 lag die Wahlbeteiligung zu dieser Zeit sogar bei 75,11 Prozent.

16.30 Uhr

Prognosen sehen Macron klar vorn

Der belgische TV-Sender RTBF und die belgische Zeitung "Le Soir" berichten, dass Emmanuel Macron mit einem deutlichen Sieg rechnen kann. Beide berichten unter Berufung auf "sichere Quellen", dass Macron in Wählerbefragungen am heutigen Sonntag auf mehr als 60 Prozent der Stimmen kommt. Das sollen gleich vier verschiedene Umfragen unter französischen Wählern ergeben haben.

13 Uhr

Noch niedrige Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung liegt bis zum Mittag bei 28,23 Prozent und ist damit geringer als bei der Stichwahl vor fünf Jahren. Das geht aus Zahlen des Innenministeriums hervor. Im Vergleich mit der erste Runde der Wahl vor zwei Wochen liegt sie aber in etwa gleichauf.

11:05 Uhr

Erste Prognosen ab 20 Uhr erwartet

Rund 47 Millionen Franzosen sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Die letzten Wahllokale schließen um 20 Uhr. Direkt danach werden erste Prognosen erwartet. Emmanuel Macron, Führer der Bewegung "En Marche" (EM), geht dabei als Favorit in den zweiten Wahlgang gegen Marine Le Pen, Kandidatin des Front National (FN): Die letzten Umfragen vor dem offiziellen Schluss der Kampagne am Freitag sahen ihn mit gut 60 Prozent vor Le Pen mit etwa 40 Prozent.

Von Emmanuelle Chaze und Christoph Sydow



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