Was wurde aus... Nicolas Sarkozy? Aber bitte mit Carla

Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy war einst ein allgegenwärtiger Politik-Star. Und heute? Wird der 64-Jährige von Affären belastet - und glänzt nur noch als Ehemann seiner berühmten Ehefrau.

AFP

Von , Paris


Die Recherche-Serie
Über viele Nachrichten und Menschen wird eine Zeit lang sehr ausführlich berichtet - dann verschwinden sie wieder aus den Schlagzeilen. Wie entwickeln sich die Themen weiter, was wurde aus den Personen? Das erklären wir in dieser Serie.
Alle bisherigen Beiträge der Serie finden Sie hier.

Es ist ruhig geworden um Nicolas Sarkozy, den Bling-Bling-Präsidenten, den Glamour-Politiker, den Ehemann von Carla Bruni. Es gab Zeiten, da schien der kleine Franzose neben seiner großen Frau auch hierzulande allgegenwärtig, in Klatschspalten genauso wie in politischen Kommentaren.

Zwischen 2007 und 2012 kämpfte Sarkozy als französischer Präsident mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gegen die große Finanzkrise und ging privat mit Carla vor den Pyramiden spazieren. Aus dem Topmodel Bruni, das acht Jahre lang eine Beziehung mit Rolling-Stones-Chef Mick Jagger gepflegt hatte, war zu dieser Zeit eine erfolgreiche Liedermacherin und Chansonsängerin geworden, deren Glanz der Präsidentschaft Sarkozys das gewisse Extra verlieh. Im März 2008 heirateten sie, 2011 kam Tochter Giulia zur Welt.

Doch Sarkozys Glanz verblasste schnell, als sein Nachfolger die Amtsgeschäfte übernahm. Wer erinnert sich noch an den Langweiler François Hollande, der doch bis vor zwei Jahren noch im Pariser Rampenlicht stand? Zeugt das von einer relativen Bedeutungslosigkeit der Herren, die im Élysée-Palast regierten? Werden sie uninteressant, wenn sie das Amt abgeben?

Altpräsident François Mitterrand starb nur wenige Monate nach seiner Amtsabgabe, der gerade beerdigte Jacques Chirac erlitt noch während seiner Amtszeit einen Schlaganfall, dessen Folgen ihn fortan zur öffentlichen Zurückhaltung zwangen.

Nicolas Sarkozy hatte also die Chance, das postpräsidentielle Leben nach seiner Abwahl im Jahr 2012 neu zu erfinden, gerade weil Hollande so wenig strahlte. Und das auch noch mit einer Frau an seiner Seite, die fast so berühmt ist wie er. Hat er sie genutzt?

Fotostrecke

9  Bilder
Nicolas Sarkozy: Der Bling-Bling-Präsident

Traut man den jüngsten Schwarz-Weiß-Bildern, die Carla Bruni, 51, von ihrem inzwischen 64 Jahre alten Ehemann, ihrer Tochter und sich selbst auf Instagram postete, zeigt sich heute ein neuer Sarkozy: gelassen, entspannt, sensibel - der perfekte Privatmann. Sogar das Verhältnis zu seiner Ex-Frau Cécilia Attias erscheint intakt: Attias veröffentlicht dieser Tage mit ihrem Sohn Louis Sarkozy ein gemeinsames Buch, in dem sie keine dreckige Wäsche waschen, sondern ihre "Lust an Meinungsverschiedenheiten" betonen, so der Buchtitel. Das ist indirekt auch ein Lob für Vater Sarkozy, der diese Meinungsdifferenzen immer tolerierte. Sogar Carla Bruni macht auf Instagram Werbung für das Buch.

Vielleicht sollen Carlas harmonische Bilder ihres tollen Ehemannes aber auch nur dessen handfeste Probleme mit der Justiz kaschieren. Denn Sarkozy steht womöglich ein Gerichtsprozess bevor: Es geht um den Vorwurf, für die eigene Wiederwahl als französischer Präsident im Jahr 2012 fast das Doppelte der gesetzlich gestatteten Summe ausgegeben zu haben, nämlich 43 Millionen Euro statt erlaubter 22,5 Millionen. Gerade hat das höchste Revisionsgericht in Frankreich, der Kassationshof, eine Beschwerde Sarkozys zurückgewiesen. Damit haben die Staatsanwälte nun freie Hand für eine Anklage gegen den Ex-Präsidenten. Wer glaubt denn schon der Argumentation Sarkozys, er habe von den illegalen Mehrausgaben während seines Wahlkampfs nichts gewusst? In Frankreich so gut wie niemand.

Was wurde eigentlich aus...
    Außerdem in dieser Serie erschienen: Nokia, Hamburgs Ex-Bürgermeister Ole von Beust, Talkshowmoderatorin Arabella Kiesbauer, Ehec, Steinkohlebergbau, Radstar Jan Ullrich, Ägyptens Ex-Diktator Hosni Mubarak, Aids, Deutschlandstipendium, Transrapid, Dioxin, Prokon, Chatportal Knuddels, "Costa Concordia" und viele mehr.
  • Alle Folgen der Serie hier auf unserer Themenseite

Weitere Verfahren und Ermittlungen sind anhängig: Sarkozy wird vorgeworfen, als Präsident einen Richter bestochen zu haben, dann wiederum soll er für seinen ersten Präsidentschaftswahlkampf im Jahr 2007 illegale Spenden von Diktator Gaddafi aus Libyen akzeptiert haben. Auch in diesen Fällen könnten ihm Prozesse drohen.

So richtig übel scheinen die Franzosen Sarkozy seine mutmaßlichen Fehltritte jedoch nicht zu nehmen. Als er diesen Sommer sein biografisches Buch "Leidenschaften" veröffentlichte, das die Vorwürfe gegen ihn nahezu komplett ignorierte, gab es kaum Kritik. Stattdessen wurde das Buch mit über 200.000 verkauften Exemplaren zum bisherigen Bestseller des Jahres.

Das Geheimnis dieses Erfolges muss sein, dass in diesem Buch nichts Neues steht - nur eine fröhliche Wiederholungsgeschichte von dem, was fast jeder Franzose weiß. Zum Beispiel die Geschichte von Sarkozys erstem Treffen mit Carla Bruni. Französische People-Gazetten wie "Voici" und "Gala" überbieten sich in diesem Herbst, die Details dieses ersten Gesprächs noch einmal auszubreiten. "Sie hatte kaum Interesse an Politik. Ich wusste kaum etwas über die Welt des Chansons", schreibt Sarkozy über diesen Abend. Ähnlich banal schreibt er über große Politik: "Man kann sich das Gewicht der Verantwortlichkeiten nicht vorstellen", so Sarkozy über seinen Gemütszustand vor dem Amtsantritt 2007.

Am Ende bleibt dann also doch nur Carla Bruni, das gewisse Extra eines ansonsten mäßig erfolgreichen, da nie wiedergewählten französischen Präsidenten. Immerhin: In diesem Monat durfte Sarkozy in Vertretung des amtierenden Präsidenten Emmanuel Macron zur Feier der Thronbesteigung des japanischen Kaisers nach Tokio reisen. Auslandskonzerte von Bruni dürften jedoch mehr Aufmerksamkeit erregen.

insgesamt 16 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
raton_laveur 03.11.2019
1. Verklärung der Vergangenheit
Die Franzosen sind erstaunlich nachsichtig mit ihren Ex-Präsidenten, zeigen sich doch heute die Folgen des Versagens von Chirac, Sarkozy und Hollande in ihrer ganzen Tragweite. Sie alle haben es versäumt, längst fällige Reformen in Angriff zu nehmen. Der vergleichsweise hohe Lebensstandard in Frankreich und die hohe Staatsquote haben immer weniger kaschiert, daß sich Frankreich seit 15 Jahren in einem staatlich finanzierten Niedergang befindet. Das Ende der Amtszeit Hollandes kann man insoweit als Offenbarungseid ansehen, als Staatsschulden UND Arbeitslosigkeit so hoch waren wie noch nie und Hollande nicht einmal zur Wiederwahl antrat.. Es oblag Macron, das Ruder herumzureißen und den Scherbenhaufen zusammenzukehren. Verkünder unbequemer Wahrheiten sind stets unbeliebt, und trotzdem hat er diese Rolle übernommenen. In der ersten Hälfte seiner Amtszeit hat er sich damit unbeliebt gemacht, aber wichtige Reformen sind umgesetzt und vor allem wächst die französische Wirtschaft wieder mehr und die Arbeitslosigkeit geht erstmals spürbar zurück. Daß nicht noch mehr erreicht wurde liegt u.a. an den sog. Gelbwesten, die ihn dazu zwangen, zu einem gewissen Teil in die Politik der Vorgänger, nämlich staatlich finanzierter Wohltaten, zurückzufallen. Trotzdem ist Macron für sein Land ein Glücksfall. Ob die Franzosen das erkennen oder bei der nächsten Wahl wieder den bequemen Weg des staatlich finanzierten Niedergangs einschlagen, ist derzeit offen. Die Verdienste Macrons werden seine Amtszeit aber überdauern und keiner seiner Nachfolger wird seine Reformen antasten, sondern sich darauf ausruhen, ähnlich wie Merkel das mit deren Hartz4-Reformen der Schröder/Fischer-Regierung getan hat.
seine-et-marnais 03.11.2019
2. Schall und Rauch
1. Es ist keineswegs so dass sich Sarkozy 2012 aus der Politik zurückgezogen hatte. In seinem Büro das ihm als Ex vom Staat finanziert wurde, in der Rue de Miromesnil, gingen schon noch die Politiker von LR ein und aus. Sarkozy ist es allerdings in dieser Zeit, auch aufgrund der hochkommenden Affären nicht gelungen in die Rolle des 'elder statesman' zu schlüpfen, er machte zu dieser Zeit eher Parteipolitik und wehrte sich seiner Haut. 2. Da die Staatspräsidenten in Frankreich in der Amtszeit nicht verfolgt werden können kamen alle Affären, zB Libyen, oder die Finanzierung der Kampagen, Bigmalion erst später hoch, oder wie die Affäre Paul Bismuth erst in dieser Zeit. 3. Sarkozy wollte sehr wohl in die Politik zurück. Nur 2017 scheiterte er bei den Vorwahlen der Republikaner zu den Präsidentschaftswahlen. https://www.lemonde.fr/election-presidentielle-2017/article/2016/11/20/primaire-de-la-droite-fillon-largement-en-tete-sarkozy-en-mauvaise-posture_5034730_4854003.html "L'ex-premier ministre a créé la surprise en dominant largement le scrutin. Il remporte 44,1 % des voix devant Alain Juppé (28,6 %). Nicolas Sarkozy, à 20,6 %, est éliminé." "Der Ex-Premierminister (Fillon) schuf die Überraschung da er die Abstimmung weitgehend dominierte. Er erhielt 44.1% der Stimmen vor Alain Juppé (28,6%). Nicolas Sarkozy, mit 20.6% ist eliminiert. 4. Zu dem Bucherfolg, je länger ein frz Präsident Ex-Präsident ist, desto beliebter wird er. Und so tingeln heute die Ex-Präsidenten Sarkozy und Hollande durch die Lande, signieren Bücher, und ........das wars. Sarkozy scheiterte mit einem Comeback 2017, Hollande tastet heute vor, aber aufgrund der Ergebnisse ihrer Regierungszeiten sind ihre Parteien völlig explodiert. Der Wähler sprach 2017 das grosse Amen Bei den Europawahlen 2019 kamen Sarkozys Republikaner auf 8.48%, Hollandes PS auf 6.18%. 5. Frankreichs Ex-Präsidenten sind nur noch was für Ratsch und Tratsch und 'People'Hochglanzfotos in Paris Match oder Gala, an der Seite Carla Brunis oder Julie Gayets, und kosten den französischen Steuerzahler, Macron würde sagen 'pognon de dingue', ein Wahnsinnsgeld.
gersois 03.11.2019
3. Ex-Präsidenten
Man kann Sarkozy einiges vorwerfen. Er war genauso korrupt wie seine Vorgänger, liebte aber die Show. Dafür war aber das deutsch-französische Verhältnis besser als unter seinen Nachfolgern. Die Show muss aber sein: Mitterrand verstand sich darauf, Chirac etwas weniger. Hollande war dagegen farblos und blass, die Franzosen haben ihn dafür nicht gemocht. Macron versucht sich mit Glanz und Gloria mit wechselndem Erfolg, was von ihm in der Zukunft übrig bleibt, ist schwer abzuschätzen. Der große Reformer ist er nicht. Sie alle hatten unter dem wirtschaftlichen Erbe Mitterrands zu leiden. Der Privatier Hollande ist mit seiner Partnerin Julie Gayet übrigens im Norden unseres Departements öfter in der Öffentlichkeit anzutreffen.
christophe007 03.11.2019
4.
Zitat von raton_laveurDie Franzosen sind erstaunlich nachsichtig mit ihren Ex-Präsidenten, zeigen sich doch heute die Folgen des Versagens von Chirac, Sarkozy und Hollande in ihrer ganzen Tragweite. Sie alle haben es versäumt, längst fällige Reformen in Angriff zu nehmen. Der vergleichsweise hohe Lebensstandard in Frankreich und die hohe Staatsquote haben immer weniger kaschiert, daß sich Frankreich seit 15 Jahren in einem staatlich finanzierten Niedergang befindet. Das Ende der Amtszeit Hollandes kann man insoweit als Offenbarungseid ansehen, als Staatsschulden UND Arbeitslosigkeit so hoch waren wie noch nie und Hollande nicht einmal zur Wiederwahl antrat.. Es oblag Macron, das Ruder herumzureißen und den Scherbenhaufen zusammenzukehren. Verkünder unbequemer Wahrheiten sind stets unbeliebt, und trotzdem hat er diese Rolle übernommenen. In der ersten Hälfte seiner Amtszeit hat er sich damit unbeliebt gemacht, aber wichtige Reformen sind umgesetzt und vor allem wächst die französische Wirtschaft wieder mehr und die Arbeitslosigkeit geht erstmals spürbar zurück. Daß nicht noch mehr erreicht wurde liegt u.a. an den sog. Gelbwesten, die ihn dazu zwangen, zu einem gewissen Teil in die Politik der Vorgänger, nämlich staatlich finanzierter Wohltaten, zurückzufallen. Trotzdem ist Macron für sein Land ein Glücksfall. Ob die Franzosen das erkennen oder bei der nächsten Wahl wieder den bequemen Weg des staatlich finanzierten Niedergangs einschlagen, ist derzeit offen. Die Verdienste Macrons werden seine Amtszeit aber überdauern und keiner seiner Nachfolger wird seine Reformen antasten, sondern sich darauf ausruhen, ähnlich wie Merkel das mit deren Hartz4-Reformen der Schröder/Fischer-Regierung getan hat.
Ich nicht. Vielleicht weil ich schon so lange im Ausland leben. Doch eins muss man Hollande lassen: Er hat keinen sinnlosen Krieg geführt. Sarkozy hat die Revolution in Lybien mehr als unterstützt, ohne einen Plan für danach zu haben. Das Ergebnis ist bekannt. Immer wenn ein französischer Präsident Truppen in die Welt schickt und auf Großmann macht, steigt seine Popularität in den Umfragen. Vielleicht wird deswegen Hollande diese "Blassheit" nachgesagt. Dann habe ich lieber einen blassen Präsindent, der keinen Plan hat als einen "glanzvollen" à la Sarkozy. Und noch eins muss man sogar Chirac lassen: er hat nein zum Irak-Krieg gesagt. Damals gehörte Mut dazu. Ich will mir lieber nicht vorstellen, wie der arg amerikafreundliche Sarkozy an seiner Stelle entschieden hätte.
seine-et-marnais 03.11.2019
5. Lobhudelei und Realität
Zitat von raton_laveurDie Franzosen sind erstaunlich nachsichtig mit ihren Ex-Präsidenten, zeigen sich doch heute die Folgen des Versagens von Chirac, Sarkozy und Hollande in ihrer ganzen Tragweite. Sie alle haben es versäumt, längst fällige Reformen in Angriff zu nehmen. Der vergleichsweise hohe Lebensstandard in Frankreich und die hohe Staatsquote haben immer weniger kaschiert, daß sich Frankreich seit 15 Jahren in einem staatlich finanzierten Niedergang befindet. Das Ende der Amtszeit Hollandes kann man insoweit als Offenbarungseid ansehen, als Staatsschulden UND Arbeitslosigkeit so hoch waren wie noch nie und Hollande nicht einmal zur Wiederwahl antrat.. Es oblag Macron, das Ruder herumzureißen und den Scherbenhaufen zusammenzukehren. Verkünder unbequemer Wahrheiten sind stets unbeliebt, und trotzdem hat er diese Rolle übernommenen. In der ersten Hälfte seiner Amtszeit hat er sich damit unbeliebt gemacht, aber wichtige Reformen sind umgesetzt und vor allem wächst die französische Wirtschaft wieder mehr und die Arbeitslosigkeit geht erstmals spürbar zurück. Daß nicht noch mehr erreicht wurde liegt u.a. an den sog. Gelbwesten, die ihn dazu zwangen, zu einem gewissen Teil in die Politik der Vorgänger, nämlich staatlich finanzierter Wohltaten, zurückzufallen. Trotzdem ist Macron für sein Land ein Glücksfall. Ob die Franzosen das erkennen oder bei der nächsten Wahl wieder den bequemen Weg des staatlich finanzierten Niedergangs einschlagen, ist derzeit offen. Die Verdienste Macrons werden seine Amtszeit aber überdauern und keiner seiner Nachfolger wird seine Reformen antasten, sondern sich darauf ausruhen, ähnlich wie Merkel das mit deren Hartz4-Reformen der Schröder/Fischer-Regierung getan hat.
Nun kommen Sie mal bitte wieder runter auf den Boden der Tatsachen. Sarkozy und Hollande haben versagt, das ist in Frankreich unumstritten. Aber vielleicht haben sie deshalb diese Bucherfolge weil Macron in gewissem Sinne schlimmer ist als sie. Frankreich steht im Jahr 2 des Macronismus vor einer Nervenkrise. Dieses ständige macronistische 'et en même temps' riskiert das Land an einen Abgrund zu bringen. Nach den von ihnen sog. Gelbwesten, die eben nicht 'soziale Wohltaten' forderten, sondern eine gerechte Besteuerung, reagierte Macron wie gewohnt, mit 'sozialbegeleitenden' Massnahmen. Die Erhöhung des staatlichen Mindestlohns war keine Lohnerhöhung, sondern wurde aus der Staatskasse bezahlt. Das hatten keineswegs die 'Gelbwesten' gefordert. Die Rentenreform ist abgeblasen, wohl aber nicht die Streik- und Demonstrationswelle im Dezember. Und noch gefährlicher ist das 'en même temps' auf sozietaler Ebene. Macron spielt hier mit dem Feuer. Die Stimmung ist in Frankreich soweit aufgeladen dass man nicht mehr weiss welche Moschee oder Kirche als nächstes dran ist. Sarkozy war ein 'Unglücksfall' für Frankreich, Macron ist eine 'Katastrophe'. Journal de Dimanche von heute: https://www.lejdd.fr/Politique/sondage-lecart-se-resserre-entre-macron-et-le-pen-en-cas-de-2e-tour-a-la-presidentielle-3928924 Die Sonntagsfrage zeigt dass nur noch 55% Macron in dem Duell mit Le Pen wählen würden auf das Macron mit aller Kraft hinarbeitet.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.