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04. November 2013, 14:05 Uhr

Viele Tote

Nordkorea gibt Untergang von U-Boot bekannt

U-Jagdboot Nummer 233 ist gesunken: Nordkorea meldet den Verlust eines seiner U-Boote. Mindestens 19 Soldaten sind offenbar ums Leben gekommen - angeblich sollen in das Unglück zwei Schiffe verwickelt gewesen sein.

Pjöngjang - Beim Untergang eines nordkoreanischen Kriegsschiffs sind mindestens 19 Marinesoldaten ums Leben gekommen. "U-Jagdboot Nummer 233 sank Mitte Oktober während der Ausübung des Kampfdienstes", meldete die Nachrichtenagentur KCNA am Montag. Die Zahl der Opfer wurde in dem Bericht nicht ausdrücklich genannt.

Das Staatsmedium veröffentlichte jedoch Fotos, auf denen Staatschef Kim Jong Un an einem Denkmal für gefallene Soldaten mit mindestens 19 Gräbern zu sehen ist, er legt Blumen nieder.

Details zu dem Unglück wurden nicht veröffentlicht, auch nicht das genaue Datum. Die Bilder von Kim Jong Un sind auf den 13. Oktober datiert. Die streng kontrollierten nordkoreanischen Staatsmedien berichten selten von Unfällen.

Die südkoreanische Zeitung "Chosen Ilbo" meldete unter Berufung auf Militärkreise, das Unglück habe sich während eines Manövers ereignet. Darin seien zwei Schiffe verwickelt gewesen, es habe Dutzende Tote gegeben.

Nordkoreas Marine wird für das Versenken eines südkoreanischen Kriegsschiffs im Jahr 2010 verantwortlich gemacht. Dabei starben 46 Menschen.

heb/Reuters/AP

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