Japanisches Meer Nordkorea setzt russische Jacht fest

Die nordkoreanische Küstenwache hat eine russische Jacht gestoppt und an Land geschleppt. Moskau zeigt sich empört und verlangt die Freilassung der Besatzung.


Sie waren auf dem Rückweg von einem Wettkampf in Südkorea, als sie von Nordkoreas Küstenwache an der Weiterreise gehindert wurden: Eine russische Jacht und ihre fünf Mann Besatzung sind im Japanischen Meer gestoppt und von nordkoreanischen Sicherheitskräften an die Küste geschleppt worden.

Das Boot sei in den Hafen von Kimchaek gebracht worden, sagte ein Vertreter des russischen Außenministeriums der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Die Crew sei wohlauf, sagte der Ministeriumsbeamte.

Einem Bericht der BBC zufolge haben russische Behörden die sofortige Freilassung der Seeleute gefordert. Des Weiteren erwarte Russland eine Erklärung von Nordkorea.

Zuvor hatte ein Vertreter der russischen Botschaft in Pjöngjang der Agentur Tass gesagt, die "Elfin" sei am Freitagabend samt Besatzung auf der Rückfahrt von einer Regatta im südkoreanischen Busan nach Wladiwostok von der nordkoreanischen Küstenwache gestoppt worden.

Russland unterhält normalerweise relativ gute Beziehungen zum international isolierten Nordkorea.

asc/AFP



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