Strafen für chinesische Unternehmen USA verhängen neue Nordkorea-Sanktionen

Die USA erhöhen den Druck auf Nordkorea: Nach dem Scheitern des Gipfeltreffens von Donald Trump und Kim Jong Un hat Washington erstmals wieder Strafen im Atomkonflikt verhängt.

Donald Trump
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Die USA haben Sanktionen gegen zwei chinesische Schifffahrtsunternehmen verhängt, die Nordkorea bei der Umgehung internationaler Strafmaßnahmen geholfen haben sollen. US-Medienberichten zufolge sind es die ersten Nordkorea-Sanktionen der USA seit dem gescheiterten Gipfel zwischen den beiden Ländern Ende Februar.

Das Treffen zwischen Machthaber Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump in Vietnam Ende Februar war überraschend ohne Absichtserklärung zu Ende gegangen. Im Anschluss gab es die Befürchtung, die Spannungen um das nordkoreanische Atomprogramm könnten wieder zunehmen.

Die USA seien weiter entschlossen, die vollständige atomare Abrüstung Nordkoreas zu erreichen, teilte das US-Finanzministerium mit. "Wir machen ausdrücklich klar, dass Reedereien, die mit betrügerischen Taktiken den illegalen Handel mit Nordkorea verschleiern, sich selbst einem großen Risiko aussetzen", teilte Finanzminister Steven Mnuchin mit.

"Wichtige Aktionen heute", schrieb US-Sicherheitsberater John Bolton auf Twitter. Die Maßnahmen seien allerdings kein Zeichen dafür, dass die USA den Druck auf Nordkorea erhöhten, sagte ein namentlich nicht genannter hochrangiger Regierungsbeamter dem Sender CNN.

In der vergangenen Woche hatte Nordkoreas Führung weitere Verhandlungen über ihr Atomwaffenprogramm infrage gestellt. US-Außenminister Mike Pompeo reagierte aber zuversichtlich: Er sei optimistisch, dass Verhandlungen mit Nordkorea weitergehen könnten.

cte/dpa



insgesamt 26 Beiträge
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tucson58 22.03.2019
1. Komisch
Trump hat doch den Nordkoreanischen Präsidenten erst zu seinem Freund erklärt ?
rainerb 22.03.2019
2. Kindergarten
Wann hören diese Kindergartenspiele mit diesen dusseligen Sanktionen endlich auf? Jeder hat irgendwelche Sanktionen gegen jeden! Was soll der Quatsch? Bringen tuen diese Erpressungsversuche nichts!
macarthur996 22.03.2019
3. Trump - Kim yon U
Vergessen wir nicht den grossartigen Deal den die Beiden in Singapur gemacht haben. Vietnam (Hanoi) ist, siehe Geschichte, nicht so das Feld der Amerikaner. Jedenfalls mussten sie im letzten Moment in Saigon, mit an Helikopterstangen hängenden Soldaten das Feld räumen. Mit Kim yon Un geht die Show vielleicht noch weiter. Trump ist ein versierter Reality Show Man und hat diese Tätigkeit schon ausgeübt, bevor er als Präsident weitermachte. Ob sein Partner Kim yon Un weiter mitspielt werden wir sehen und verbleiben mit Vorfreude und freundlichen Grüssen
theuwe 22.03.2019
4. Bad, bad deal
Dann ist ja abzusehen, dass der "Good guy aka rocket man" demnächst wieder einen Raketentest veranlasst. Und alles bleibt fast wie früher...nur dass Kim Jong durch die beiden meetings auf Augenhöhe mit dem besten Dealmaker aller Zeiten sein Ego und sein Prestige deutlich gesteigert. Was für eine stümperhafte Politik!
Darkqueen 22.03.2019
5.
So geht Trump also mit Freunden um denen er eine tolle Zukunft für die Wirtschaft versprochen hat
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