Nominierung durch Obama Caroline Kennedy soll Botschafterin in Japan werden

Sie ist die Tochter des ermordeten Präsidenten John F. Kennedy und zählt zu den engagiertesten Unterstützern von Barack Obama. Der nominierte Caroline Kennedy jetzt für den Posten des Botschafters in Tokio.

Caroline Kennedy beim demokratischen Wahlparteitag 2012: Zuverlässige Helferin von Barack Obama
REUTERS

Caroline Kennedy beim demokratischen Wahlparteitag 2012: Zuverlässige Helferin von Barack Obama


Washington - US-Präsident Barack Obama hat am Mittwoch Caroline Kennedy als Botschafterin in Japan vorgeschlagen. Für die 55-jährige Tochter des ermordeten Präsidenten John F. Kennedy wäre es der erste diplomatische Posten. Die ausgebildete Anwältin, die als Autorin und Verlegerin tätig ist, gehörte zu den ersten Unterstützern Obamas während seiner Präsidentschaftskandidatur für die Demokraten. In den USA ist es nicht unüblich, auch wichtige Botschafterposten an Prominente zu vergeben, selbst wenn sie über keine diplomatische oder politische Vorerfahrung verfügen.

Auch wenn sich die japanische Regierung erfreut über Berichte der bevorstehenden Nominierung Kennedys gezeigt hatte, wurde in den USA Kritik an der Personalie laut. Angesichts der Spannungen in Ostasien sollte besser ein erfahrener Diplomat entsandt werden, hieß es. Kennedy hatte im Jahr 2008 erwogen, für den Senatorenposten in New York zu kandidieren, sich jedoch nach öffentlicher Kritik zurückgezogen.

Ihre Nominierung muss noch vom Senat bestätigt werden. Sie würde in Tokio auf John Roos, einen Wahlkampfspender Obamas, folgen.

cai/AFP/dpa

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Zwietracht, 15.12.2008
1.
Zitat von sysopSie ist die Tochter von JFK, jetzt bewirbt sich Caroline Kennedy um Hillary Clintons Nachfolge als Senatorin. Wenn sie von New Yorks Gouverneur ernannt wird, könnte sie das politische Erbe der Dynastie antreten - aber ist sie dafür als Politikerin reif genug?
Sie tut mir leid. Wenn schon angeblich seriöse Medien wie der Spiegel sie auf dieses Kaffekränzchenformat reduzieren glauben zu müssen. Statt sich mit ihr als eigenständiger Person auseinanderzusetzen wird sie erst einmal auf den mit der BILD-Zeitung kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht, ganz toll... In einer Wahl-Demokratie gibt es weder eine Dynastie, noch ein politisches Erbe. Wer sich die Monarchie zurücksehnt sollte Bild der Frau und BUNTE lesen. :-)
kwbgjh2, 15.12.2008
2.
Zitat von sysopSie ist die Tochter von JFK, jetzt bewirbt sich Caroline Kennedy um Hillary Clintons Nachfolge als Senatorin. Wenn sie von New Yorks Gouverneur ernannt wird, könnte sie das politische Erbe der Dynastie antreten - aber ist sie dafür als Politikerin reif genug?
Reif genug mit erst 51? Unmöglich, ich bin 48 und habe 4 Bandscheibenvorfälle und daher weiß ich, daß die Frau ist doch sozusagen nicht mal erwachsen ist. Ich bin dafür das Wählbarkeitsalter zumindest in Deutschland auf 67 zu erhöhen. Geronten an die Macht !!
jassojasso, 15.12.2008
3. Monarchie abgeschafft?
Zitat von sysopSie ist die Tochter von JFK, jetzt bewirbt sich Caroline Kennedy um Hillary Clintons Nachfolge als Senatorin. Wenn sie von New Yorks Gouverneur ernannt wird, könnte sie das politische Erbe der Dynastie antreten - aber ist sie dafür als Politikerin reif genug?
Ich dachte wenigstens in den Staaten sei die Monarchie abgeschafft. Wechselt sich nun der Bush Clan wieder mit dem Kennedy Clan ab?
Willie, 16.12.2008
4.
Zitat von sysopSie ist die Tochter von JFK, jetzt bewirbt sich Caroline Kennedy um Hillary Clintons Nachfolge als Senatorin. Wenn sie von New Yorks Gouverneur ernannt wird, könnte sie das politische Erbe der Dynastie antreten - aber ist sie dafür als Politikerin reif genug?
Es sieht so aus, als ob beim Spiegel niemand mehr weiss, was der Begriff Dynastie bedeutet. Ist er doch im vorstehenden Zusammenhang voellig fehl am Platze. Nicht nur gibt es in den USA keine politische Dynastiestruktur, noch nicht einmal der Senatorenplatz, um den sie sich bewirbt, ist derzeit von einem Kennedy besetzt.
yahoo 16.12.2008
5. Caroline Kennedy
Die Frage ist nicht kann Sie, sondern soll Sie? Es gibt keine Familie oder Verband die sich so konsequent für liberale Werte in USA so eingesetzt hat. Es ist wohl ein Witz Ihre Motivitation und Orientierung zu hinterfragen.
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