Obamas Dank ans Wahlkampfteam Die Tränen des Präsidenten

Es brach einfach aus ihm heraus: Unter Tränen hat sich Barack Obama bei seinem Wahlkampfteam für die Unterstützung bedankt. Er fühle sich durch die Helfer an seine Jugend erinnert - und verhieß ihnen eine goldene Zukunft.


Chicago - Monatelang hat US-Präsident Barack Obama mit seinem Team unermüdlich für seine Wiederwahl gekämpft. Ungezählte Nächte mit wenig Schlaf, ständige Konferenzen mit den Wahlkampfstrategen - als alles vorbei war, ließ er seinen Emotionen freien Lauf. Mit Tränen in den Augen bedankte sich Obama am Mittwoch in der Wahlkampfzentrale in Chicago bei seinen Helfern.

"Ich bin stolz auf euch", sagte ein sichtlich gerührter Obama, in einem am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Video. "Ihr werdet noch großartige Dinge in eurem Leben erreichen." Sein Team sei "so viel besser", als er selbst es in seiner Zeit als Campaigner während der neunziger Jahre jemals gewesen sei, so der Präsident. Für ihn schließe sich nun ein Kreis.

Schon während seiner letzten Wahlkampfrede hatte sich Obama von seiner emotionalen Seite gezeigt. Auch dabei ging es um jene, die seinen Wahlkampf aktiv unterstützt hatten. Auf dem Podium in Des Moines im Bundesstaat Iowa versagte dem Präsidenten die Stimme, immer wieder wischte sich Obama über die Augen.

Der 51-Jährige hatte sich in einer dramatischen Wahlnacht Anfang der Woche gegen seinen republikanischen Konkurrenten Mitt Romney durchgesetzt. Insgesamt hatte der gigantische Wahlkampf der beiden Kandidaten rund sechs Milliarden US-Dollar gekostet.

jok/AP/Reuters



insgesamt 46 Beiträge
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wahrsager11 09.11.2012
1. der schauspieler...
seine Traenen sind so falsch wie seine vorgespielte Sympathie fuer die Arbeitslosen... ein Scharlatan!
nichtganzkorrekt 09.11.2012
2. Wahlkampfsummen
Der Wahlkampf der beiden Kandidaten kostete keine 6 Milliarden Dollar, diese Summe bezieht sich auf alle Kandidaten, also auch die die in den republikanischen Vorwahlen antraten. Romney/Obama haben dieses Jahr weniger als McCain/Obama augegeben.
senn-heist-er 09.11.2012
3. mir kommen auch die Tränen...
ob so eines Kasperletheater der Laiendarstellertruppe. Was konnten denn die Amis wählen (oder wurde da wieder betrogen?)? Zwischen Pest und Cholera? Dieses Schmierentheater mit Vollverarschung seines Volkes? Aber hier gibts das ja auch und wohl überall auf der Welt.
janne2109 09.11.2012
4. ...
nu is aber gut. Jeder Mensch wäre gerührt über die kräftezehrende Arbeit seiner Helfer. Egal ob bei einer Präsidentschaftswahl oder anderer Projekte die Hilfe von anderen bedürfen. Wem das nicht an die Tränendrüse geht der ist sowieso an jedem Ort falsch.
deus-Lo-vult 09.11.2012
5. ...
Zitat von sysopAP/ BarackObama.comEs brach einfach aus ihm heraus: Unter Tränen hat sich Barack Obama bei seinem Wahlkampfteam für die Unterstützung bedankt. Er fühle sich durch die Helfer an seine Jugend erinnert - und verhieß ihnen eine goldene Zukunft. http://www.spiegel.de/politik/ausland/obamas-dank-ans-wahlkampfteam-die-traenen-des-praesidenten-a-866236.html
Wer so lange unter solchem Druck steht, dem passiert das schonmal. Ist doch nur menschlich. Macht ihn sympathischer.
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