Spiele in Sotschi Russland trommelt Arbeitslose für Olympia zusammen

Die Olympischen Winterspiele in Sotschi gelten bereits als die teuersten aller Zeiten. Freie Stellen scheint es noch ausreichend zu geben: Russland fordert nun Arbeitslose auf, sich in dem Kurort einen Job zu suchen.
Arbeiter auf der Olympia-Baustelle in Sotschi: 7000 Stellen sollen noch unbesetzt sein

Arbeiter auf der Olympia-Baustelle in Sotschi: 7000 Stellen sollen noch unbesetzt sein

Foto: Hans Klaus Techt/ dpa

Moskau - In drei Monaten sollen die Olympischen Winterspielen in Sotschi beginnen. Noch gibt es allerhand freie Stellen in dem Kurort am Schwarzen Meer. Deshalb hat Russland nun Arbeitslose aus dem ganzen Land aufgefordert, bei den Vorbereitungen und beim Ablauf zu helfen. Es gebe 7000 freie Stellen, teilte das Arbeitsministerium auf seiner Internetseite mit.

Medien wiesen am Samstag darauf hin, dass immer noch viel zu tun sei bis zur Eröffnung der Spiele am 7. Februar 2014. Zuletzt hatte auch Kreml-Chef Wladimir Putin Druck gemacht und betont, dass der Olympia-Beginn unaufschiebbar sei.

Kosten von 37,5 Milliarden Euro

Kommende Woche will sich Thomas Bach als Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ein Bild von der Lage in Sotschi machen. An Mittwoch startet der 100-Tage-Countdown bis zur Eröffnung der Spiele.

Der Aufwand für die Olympischen Winterspiele gilt als beispiellos, weil fast die gesamte Infrastruktur neu errichtet wird. Die Spiele kosten rund 37,5 Milliarden Euro und sind die bisher teuersten der Geschichte. Immer wieder gab es in den vergangenen Jahren Bauskandale. Die russische Führung hat stets versichert, dass alles rechtzeitig fertig werde.

jjc/dpa
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