Orientforscher Kriegsverlauf motiviert freiwillige Kämpfer

Der Leiter des Deutschen Orient-Instituts, Professor Udo Steinbach, sieht im Einsickern arabischer Freiwilliger in den Irak eine neue Gefahr für die alliierten Truppen.


Hamburg - "Hunderte Freiwillige gehen in den Irak, um sich im Kampf gegen Amerikaner und Briten zu opfern. Mit jedem Kriegstag werden es mehr", sagte Steinbach der "Bild am Sonntag". "Diese hochmotivierten Kämpfer, die von Zivilisten kaum zu unterscheiden sind, werden zwar nicht den Krieg entscheiden - aber in der Schlacht um Bagdad spielen sie eine wichtige Rolle. Sie haben Kalaschnikows und Handgranaten. Außerdem können sie Panzerabwehrwaffen vom irakischen Regime bekommen."

Steinbach erklärte, die Bilder von Bombenangriffen und zivilen Opfern im arabischen Fernsehen wecke die Bereitschaft, in den Heiligen Krieg zu ziehen: "Der Zorn auf die westlichen Kreuzfahrer breitet sich in der gesamten arabischen Welt aus - in allen Bevölkerungsschichten.

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