Massaker in Orlando Ehefrau des Attentäters wegen Beihilfe angeklagt

Die Witwe des Attentäters von Orlando ist wegen Beihilfe und Unterstützung der Terrormiliz "Islamischer Staat" angeklagt worden.

Ermittler sichern den Nachtklub "Pulse" in Orlando
AP/ Orlando Sentinal/ Red Huber

Ermittler sichern den Nachtklub "Pulse" in Orlando


Sieben Monate nach dem tödlichen Anschlag auf den Schwulenklub "Pulse" in Orlando hat die Staatsanwaltschaft die Frau des Attentäters angeklagt. Sie soll ihrem Mann Omar Mateen geholfen haben, die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) zu unterstützen, hieß es am Dienstag in der Anklageschrift.

Außerdem soll Noor Salman die Ermittler von Polizei und FBI in die Irre geleitet haben. Schon zuvor hatten Medien berichtet, die 30-Jährige stehe im Verdacht, von den Anschlagsplänen ihres Mannes gewusst zu haben. Außerdem soll die Frau noch während des Attentats per SMS mit ihrem Ehemann Kontakt gehabt haben.

Der Attentäter Omar Mateen hatte im vergangenen Juni in dem Klub "Pulse" in Orlando im US-Bundesstaat Florida 49 Menschen erschossen und weitere 53 verletzt, bevor er von Polizisten erschossen wurde. Der Attentäter hatte sich zuvor offenbar durch dschihadistische Propaganda im Internet radikalisiert. Seine Ehefrau war am Montag in Kalifornien festgenommen worden.

mja/dpa/AP

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