Nach Vierergipfel in Paris Ostukrainische Separatisten verschieben Wahlen

Vier Tage nach dem Gipfel in Paris tut sich etwas in der Ukraine: Prorussische Separatisten im Osten des Landes wollen die geplanten Kommunalwahlen in den Konfliktregionen Donezk und Luhansk verschieben.
Panzer von prorussischen Separatisten nahe Luhansk: Verschobene Wahlen

Panzer von prorussischen Separatisten nahe Luhansk: Verschobene Wahlen

Foto: Alexander Ermochenko/ dpa

Die prorussischen Separatisten in der Ostukraine verschieben ihre Kommunalwahlen auf das kommende Jahr. Das haben Vertreter der selbsternannten Volksrepubliken in Minsk mitgeteilt. In Donezk hätte die Abstimmung am 18. Oktober, in Luhansk am 1. November stattfinden sollen.

Die Regierung in Kiew hatte die Pläne scharf kritisiert. Dass die Wahlen nun erst 2016 stattfinden sollen, findet auch in Moskau Zustimmung. Das teilte Kreml-Sprecher Dmitrij Peskow laut der Nachrichtenagentur Interfax mit.

In der weißrussischen Hauptstadt tagte die Kontaktgruppe, bestehend aus der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Russland und der Ukraine. Kanzlerin Angela Merkel sowie die Präsidenten Frankreichs, Russlands und der Ukraine hatten sich bereits in der vergangenen Woche für einen späteren Termin ausgesprochen.

vek/dpa/AFP/Reuters
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