Pakistan Armee tötet mehr als 50 Taliban

Schwere Kämpfe im Nordwesten Pakistans: Nach eigenen Angaben hat die pakistanische Armee in der Grenzregion zu Afghanistan mehr als 50 Taliban-Kämpfer getötet. Auch drei Soldaten sollen bei den Gefechten gestorben sein.


Peschawar - Pakistanische Sicherheitskräfte haben in der unruhigen Nordwest-Grenzprovinz zu Afghanistan mehr als 50 Kämpfer der radikal-islamischen Taliban getötet. Wie ein Militärsprecher am Dienstag mitteilte, kamen bei den Gefechten im Distrikt Dir auch drei Soldaten ums Leben.

Den Angaben zufolge handelt es sich bei den getöteten Extremisten um Taliban-Kämpfer, die aus dem angrenzenden Swat-Tal nach Dir geflohen waren.

Ende April hatte das pakistanische Militär nach massivem Druck aus den USA eine Großoffensive gegen Kämpfer der radikalislamischen Taliban in den Bezirken Buner, Lower Dir und Swat gestartet. Vor zwei Wochen teilte die Armee mit, die Extremisten seien "eliminiert" und mehr als 1700 von ihnen getötet worden. Regierungschef Yousuf Raza Gilani erklärte daraufhin, die aus den umkämpften Regionen geflohenen Menschen könnten ohne Sicherheitsrisiken heimkehren.

anr/AFP/dpa



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