Pakistan Selbstmordattentäter reißt mindestens 18 Menschen in den Tod

Bei einem Selbstmordanschlag im Nordwesten Pakistans sind mindestens 18 Menschen getötet worden. Unter den Opfern sollen mehrere Polizisten sein.


Peschawar - Mindestens 18 Menschen kamen bei dem Selbstmordanschlag ums Leben, 18 weitere wurden zum Teil schwer verletzt, wie Krankenhausmitarbeiter mitteilten.

Der Attentäter sprengte sich nach Behördenangaben in unmittelbarer Nähe eines Lastwagens in die Luft, auf dem zahlreiche Reisende unterwegs waren. Augenzeugen zufolge sei er erst 14 oder 15 Jahre alt gewesen, erklärte ein Polizist. Sicherheitskräften kam sein Verhalten verdächtig vor und sie stoppten den Lastwagen in der Nähe der Stadt Dera Ismail Khan im Nordwesten Pakistans. Als der Attentäter aufgefordert wurde auszusteigen, zündete er den an seinem Körper befestigten Sprengsatz, wie ein Behördensprecher erklärte. Unter den Todesopfern seien auch zwei Polizisten.

Der Nordwesten Pakistans wird von Stämmen mit engen Kontakten nach Afghanistan bewohnt. Die Region gilt als Unterschlupf für Islamisten und Verbündete der im Nachbarland nach den Anschlägen am 11. September 2001 gestürzten Taliban-Bewegung.

anr/AFP/Reuters



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