Paris Tödliche Schüsse auf Polizistin wohl doch Terrorakt

Die tödliche Attacke auf eine französische Polizistin in einem Pariser Vorort hat möglicherweise doch einen terroristischen Hintergrund. Die Staatsanwaltschaft übergab den Fall zur Untersuchung an die entsprechende Abteilung.
Tatort Montrouge: Tödliche Schüsse auf eine Polizistin

Tatort Montrouge: Tödliche Schüsse auf eine Polizistin

Foto: Christophe Ena/ AP/dpa

Paris - Die Staatsanwaltschaft gibt als Begründung die schwere Bewaffnung des Täters an und die Tatsache, dass Ordnungshüter Ziel der Attacke waren: Die tödlichen Schüsse auf eine Polizistin am Donnerstagmorgen im Pariser Vorort Montrouge haben vielleicht doch einen terroristischen Hintergrund.

Die Pariser Staatsanwaltschaft erklärte, es gebe zwar keinen erwiesenen Zusammenhang mit der Attacke auf "Charlie Hebdo", die Ermittlungen würden aber der Anti-Terrorismus-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft übergeben.

Ein Mann hatte mit einem Schnellfeuergewehr auf Polizisten geschossen. Eine Polizistin und ein städtischer Angestellter wurden schwer verletzt, die Frau erlag kurz darauf ihren Verletzungen. Der Täter flüchtete.

Am Mittwoch waren in Paris bei einem Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" zwölf Menschen getötet worden. Die Polizei sucht mit einem Großaufgebot nach den mutmaßlichen Tätern Cherif und Said Kouachi, 32 und 34 Jahre alt.

als/dpa
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