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24. Januar 2013, 19:42 Uhr

Patt im Parlament

Wähler strafen Netanjahu ab

Das rechtsnationale Bündnis von Israels Premier Netanjahu hat bei den Parlamentswahlen seine Mehrheit verloren. In der Knesset droht nun ein Patt mit dem gegnerischen Lager aus Mitte-Links-Parteien und arabischen Gruppierungen. Größter Gewinner ist der Liberale Jair Lapid.

Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat bei den Parlamentswahlen eine herbe Niederlage erlitten. Das Ergebnis der Wahl sieht laut dem Nachrichtenportal Ynet unter Berufung auf die zentrale Wahlkommission so aus:

In der Knesset wird es damit ein Patt zwischen dem religiösen rechtsnationalistischen Lager und Parteien der politischen Mitte und links davon sowie der arabischen Parteien geben: beide verfügen über je 60 Mandate. Als Chef des stärksten Blocks dürfte Netanjahu jedoch die Regierungsbildung übernehmen. Er hat sich allerdings verkalkuliert: Netanjahu hatte in Erwartung eines sicheren Sieges Neuwahlen angesetzt.

ffr/dpa/dapd

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